| Vorgeschlagen waren:
Die Schweizer Orthographische Konferenz (SOK): Während der Rat für deutsche Rechtschreibung die Hände in den Schoß legt, bemüht sich die im Jahr 2006 gegründete SOK weiter, Unsinn aus der reformierten Rechtschreibung zu tilgen. Im Herbst 2007 legte die SOK ihre abschließenden Empfehlungen vor.
Initiative Sprachlicher Verbraucherschutz: Mehrere Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU um Julia Klöckner gründeten im März 2007 die Initiative „Sprachlicher Verbraucherschutz“. Sie fordern, daß sich die Bundesregierung in ihrem Sprachgebrauch vorbildlich verhält und auf Unternehmen Einfluß nimmt.
Porsche AG: Der Autobauer aus Zuffenhausen hält bewußt an der deutschen Sprache als Unternehmenssprache fest, um den Einfallsreichtum der Ingenieure, der in der Muttersprache am größten ist, nicht zu bremsen. Porsche ist mit der deutschen Sprache erfolgreich. Porsche unterstützt außerdem im Ausland Werbemaßnahmen für Deutsch als Fremdsprache.
Günter Grünwald: Der Kabarettist und Komiker wendet sich in seinen Auftritten immer wieder gegen groben Unfug mit der deutschen Sprache und spießt Kauderwelsch auf wie „Coffee to go“ oder „Swoosh-Tee“, „Full-Zip-Hoody“ und „Woven Pants“ (So bezeichnet die Firma Kaufhof Hemd, Jacke und Hose). Grünwald zum Denglisch-Wahnsinn: „Wir leben im Plemplem-Land.“
Rolf Zuckowski: Der 60jährige Liedermacher hat Erfolg bei Kindern, weil er sie in ihrer Sprache anspricht. Sein Lied „Wie schön, daß du geboren bist“ verdrängt das ausgelutschte „Happy Birthday“-Singen aus deutschen Kindergärten, „In der Weihnachtsbäckerei“ ist beliebter als „Jingle Bells“. Zuckowski: „Wenn mehr auf deutsch gesungen würde, könnte sich das Talent besser entwickeln. Gedanken und Gefühle lassen sich einfach besser mitteilen.“
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