| Vorgeschlagen waren:
Papst Benedikt XVI.: Mit Joseph Kardinal Ratzinger wurde am 19. April dieses Jahres ein erklärter Sprachschützer auf den Stuhl Petri berufen. In seinen zahlreichen Schriften nutzt und bereichert Benedikt XVI. die Ausdruckskraft der deutschen Sprache. Der neue Papst spricht fließend Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Latein.
Stadt Mühlhausen: Die thüringische Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, auf Anglizismen und hochtrabendes Amtsdeutsch zu verzichten. So sollen Mühlhausener Geschäfte künftig nicht mehr mit "Sale", sondern mit "Schlußverkauf" werben. Oberbürgermeister Hans-Dieter Dörbaum wies die Verwaltung an, keine überflüssigen Anglizismen mehr zu gebrauchen.
Hans Zehetmair: Als Vorsitzender des neu geschaffenen Rechtschreibrates arbeitet Zehetmair seit einem Jahr dafür, die größten Unzulänglichkeiten der Rechtschreibreform zu beseitigen. Dabei scheut er sich nicht davor, der Kultusministerkonferenz zu widersprechen und über ihre engen Vorgaben hinauszugehen.
Josephine Ahrens: Die 16jährige Schülerin erhielt im September dieses Jahres vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht recht. „Sie hat Anspruch darauf, daß in ihren Arbeiten die herkömmliche Rechtschreibung nicht beanstandet, das heißt als falsch gewertet wird“, entschied das Gericht.
Josef Kraus: Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands fordert in seinem Buch „Der PISA-Schwindel“, das in diesem Jahr erschienen ist, eine „Offensive für muttersprachliche Bildung“ und zeigt einen Ausweg aus den zahlreichen Mißständen im Bildungswesen.
Werner Kieser: Während andere Gesundheitsstätten Workouts, Body-Shaping, Easy-Steps, Fatburner- und Bauch-Killer-Programme, Cross-Spinning und andere Spinnereien anbieten, kommt das Krafttraining in den Kieser-Betrieben völlig ohne grelle Anglizismen aus.
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