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Transferliste für Fußball-Anglizismen
Eine Aktion der DEUTSCHEN SPRACHWELT in Zusammenarbeit mit www.woerterfinden.de
Die Liste wird laufend erweitert.
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| Die DEUTSCHE SPRACHWELT hat eine Transferliste für Fußball-Anglizismen eröffnet. In Zusammenarbeit mit der Aktion www.woerterfinden.de, der Wortdatenbank für besseres Deutsch, hat die Sprachzeitung zunächst elf Auswechselwörter ausgewählt, die sie auf die Ersatzbank schicken will. Die DEUTSCHE SPRACHWELT will mit dieser Aktion zum Nachdenken über den oft überbordenden Gebrauch von Anglizismen anregen.
Nach der letzten Auffrischung vom 6. Dezember 2006 befinden sich mittlerweile 20 Auswechselwörter auf der Liste.
Häufig gibt es bereits geeignete deutsche Entsprechungen. Die Liste ist keine Verbots-, sondern eine Empfehlungsliste. Die Rote Karte wird nicht einzelnen Wörtern gezeigt, sondern vor allem den öffentlichen Sprachsündern, die mit dem Einsatz von Fremdwörtern übertreiben. Wer deutsche Wörter verwendet, zeigt Sprachtreue und fördert die Einheitlichkeit in der Sprache. Das ist wiederum eine wichtige Voraussetzung dafür, daß möglichst viele Mitglieder einer Sprachgemeinschaft einander verstehen können.
| Fußball-Anglizismus |
Deutsche Entsprechung |
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Additional Time
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Nachspielzeit |
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Assist
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Vorlage |
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Car-Flag
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Autofähnchen |
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Coach
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Übungsleiter |
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Coaching-Zone
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Ausbilderbereich |
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Corner
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Ecke |
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Cup
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Pokal |
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Goalgetter
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Torjäger |
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Keeper
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Torwart |
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Last-Minute-Sieg
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Torschlußsieg, Sieg in letzter Minute |
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Penalty
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Strafstoß, Elfmeter |
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Public Viewing (Area)
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Freiluftfernsehen; Schauplatz, (augenzwinkernd:) Schaun-mer-mal-Platz (frei nach Franz Beckenbauer) |
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Referee
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Schiedsrichter, Unparteiischer |
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reverse angle
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Sicht von gegenüber, Spiegelsicht
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Scorer
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Punkter, Punktemacher (sowohl Torschütze als auch Vorlagengeber, Vorbereiter) |
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Scout
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Spielerbeobachter |
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Shoot Out
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Elfmeterschießen |
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Supporter
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Unterstützer |
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Team
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Mannschaft |
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Teamspirit
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Mannschaftsgeist |
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Leserstimmen
Im vergangenen Sommer haben wir in unserer ev. Kirchengemeinde statt Public Viewing ein GroßGruppenGlotzen veranstaltet. Harald Schilbock
Danke für Ihre Aktion, die längst überfällig war, da von offizieller Seite anscheinend kein Interesse zu diesem Problem besteht. In letzter Zeit stört mich bei jeder Übertragung bei der „David“ Odonkor mitspielt, daß David nurmehr mit D-e-i-vid betitelt wird. Ein weiterer Schritt, auch die Vornamen langsam zu „anglisieren“. Manfred Becker
Eine gute Idee! Sie sollten auch die Kosmetik- und die Fahrrad-Branche einmal näher untersuchen! Rolf Falkowski
Wie ich sehe, wollen Sie englische Begriffe aus dem Fußball-Vokabular bannen. Dies kommt einer Verleugnung des Ursprungs und der Erfinder dieses Sports gleich. Auch ohne sprachliche Entfremdung hat sich der Fußball leider schon weit genug vom Geist seiner Gründer entfernt. Die „Eindeutschung“ der Sprache sollte mit mehr Vorsicht und Fingerspitzengefühl betrieben werden, sonst haben wir dann wieder die Verhältnisse jener unseligen Zeiten, als die Bananen „Schlauchapfel“ heißen sollten (und Menschen meiner Konfession im KZ endeten). Die deutsche Sprache bewahrt sich von selbst durch ihren Gebrauch genügend. Es wird sicher nie jemand auf die Idee kommen, vom „Brandenburger Goal“ zu sprechen. Jonathan Bodenheimer
Die verschiedenen Anleitungen, um wieder Deutsch und nicht einen Mischmasch zu sprechen, sind sehr löblich. Helmut Müllner
Eine sehr lobenswerte und sehr schöne Aktion! Erst vor kurzem habe ich mich über diesen Herrn Beckmann geärgert. Der meinte, Borussia Dortmund sei als sie Tabellenfünfter wurden seit etlichen Monaten mal wieder unter den „Top Feif“. Dümmer und primitiver geht’s nun wirklich nicht! Frank Kerkhoff
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Beachten Sie bitte auch unsere früheren Fußball-Pressemitteilungen:
WM-Kommentatoren: Ersatz für Dampfplauderer (22. Juni 2006)
Nach Völler-Rücktritt: Auch Fernsehkommentatoren auswechseln (29. Juni 2004)
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