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Wortlaut der Selbstverpflichtung | Worum geht es? | Was kann ich tun? | Pressespiegel | Unterzeichnerliste | Überparteilichkeit
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Eine Aktion der DEUTSCHEN SPRACHWELT (DSW), unterstützt vom Sprachrettungsklub Bautzen/Oberlausitz (SRK) und von der Aktion Deutsche Sprache (ADS, Niedersachsen)


Pressespiegel

Bundestagsabgeordnete verpflichten sich zu gutem Deutsch (Pressemitteilung vom 29.03.2006, dazu Pressespiegel)
Welttag der Muttersprache: Deutschpflicht für Politiker gefordert (Pressemitteilung vom 20.02.2006, dazu Pressespiegel)

Bundestagsabgeordnete verpflichten sich zu gutem Deutsch
Politiker sind nicht gerade berühmt dafür, allgemeinverständlich und stilistisch einwandfrei zu formulieren. Oft verheddern sie sich in langen Nebensätzen und verwenden Fachbegriffe, die kaum jemand versteht. Schluss damit, dachte sich jetzt die Zeitschrift „Deutsche Sprachwelt“ und startete am 21. Februar die Aktion „Deutschpflicht für Politiker“. In Briefen bat die Sprachzeitschrift die Bundestagsabgeordneten, mehr auf eine bürgernahe Sprache zu achten sowie missverständliche Begriffe in Zukunft zu vermeiden. Inzwischen haben einige Volksvertreter geantwortet: 18 Bundestagsabgeordnete aus fast allen Fraktionen haben die Selbstverpflichtung unterschrieben. [...] Thomas Paulwitz, Chefredakteur der „Deutschen Sprachwelt“, zeigte sich dennoch zufrieden: „Mit ihrer freiwilligen Verpflichtung zu gutem Deutsch zeigen die Politiker, dass sie Verständlichkeit als wichtige Voraussetzung für Demokratie sehen“, sagte er. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass bald noch mehr Parlamentarier dem Aufruf folgen.
Das Parlament, 3. April 2006


Unterzeichnerliste

Bundestagsabgeordnete:

Erika Steinbach, CDU (Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Fraktion, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes) | Hartmut Koschyk, CSU (Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe) | Klaus-Peter Willsch, CDU (Stellvertretender Vorsitzender der hessischen Landesgruppe; Beauftragter des Bundestages für die Beziehungen zum kroatischen Parlament; Vorsitzender des Unterausschusses zu Fragen der Europäischen Union) | Ilse Aigner, CSU (Mitglied im Fraktionsvorstand; Sprecherin für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung) | Dr. Günter Krings, CDU (Projektgruppenleiter der Bundesstaatskommission) | Stefan Müller, CSU | Franz Romer, CDU | Christian Schmidt, CSU (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung) | Ingo Wellenreuther, CDU | Kurt J. Rossmanith, CSU (Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft und Raumfahrt) | Maria Michalk, CDU (Zusatz: „... und mich für den Gebrauch und das Ansehen der deutschen und sorbischen Sprache einzusetzen.“) | Stephan Mayer, CSU | Annette Widmann-Mauz, CDU (Mitglied im Fraktionsvorstand; Gesundheitspolitische Sprecherin) | Hermann-Josef Scharf, CDU | Dr. Max Stadler, FDP (Stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses) | Jörn Wunderlich, Die Linke | Johannes Singhammer, CSU (Familien-, senioren-, frauen- und jugendpolitischer Sprecher) | Norbert Geis, CSU | Ulrich Maurer, Die Linke (Parlamentarischer Geschäftsführer) | Patrick Meinhardt, FDP (Bildungspolitischer Sprecher)

Landtagsabgeordnete:

Niedersachsen (23 Abgeordnete von 183) – CDU: Joachim Albrecht (Mitglied im Kultusausschuß) | Hans-Christian Biallas (Mitglied im Ausschuß für Inneres und Sport) | Ursula Ernst (Mitglied im Kultusausschuß) | Rudolf Götz (Mitglied im Ausschuß für Inneres und Sport) | Ernst-August Hoppenbrock (Mitglied im Ausschuß für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) | Inse-Marie Ortgies (Mitglied im Ausschuß für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) | Christina Philipps (Mitglied im Ausschuß für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) | Regina Seeringer (Mitglied im Ausschuß für Wissenschaft und Kultur) | Björn Thümler (Mitglied im Ausschuß für Wissenschaft und Kultur) | Hans Peter Thul (Mitglied im Ausschuß für Haushalt und Finanzen) | Astrid Vockert (Landtagsvizepräsidentin, Mitglied im Kultusausschuß) | Irmgard Vogelsang (Mitglied im Ausschuß für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien) | Christan Wulff (Ministerpräsident) | Anne Zachow (Mitglied im Umweltausschuß) – SPD: Petra Emmerich-Kopatsch (Mitglied im Ausschuß für Haushalt und Finanzen) | Günter Lenz (Mitglied im Ausschuß für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) | Elke Müller (Mitglied im Ausschuß für Rechts- und Verfassungsfragen) | Uwe Schwarz (Mitglied im Ausschuß für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit) | Silva Seeler (Landtagsvizepräsidentin, Mitglied im Kultusausschuß) – FDP: Walter Hirche (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) | Ulrike Kuhlo (Landtagsvizepräsidentin, Mitglied im Ausschuß für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien) | Gesine Meißner (Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit) | Roland Riese (Mitglied im Unterausschuß Häfen und Schiffahrt)


Für Politiker:
Selbstverpflichtung zu gutem Deutsch

Als Politiker bin ich mir meiner besonderen Verantwortung für die deutsche Sprache bewußt. Deswegen verpflichte ich mich,

in meinen Reden und Texten auf eine verständliche und bürgernahe Sprache zu achten,

mißverständliche und irreführende Ausdrücke zu vermeiden

und mich für den Gebrauch und das Ansehen der deutschen Sprache einzusetzen.


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(Ort, Datum, Unterschrift)


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Name, Vorname

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Straße, Postleitzahl, Ort

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Partei, Funktion

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Elektronische Post


Bitte rücksenden an:
DEUTSCHE SPRACHWELT
Postfach 1449
D-91004 Erlangen
schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de
Telefax 09131/480662

Worum geht es?

  • Die Sprache der Politik und der Politiker soll sich verbessern.
  • Deswegen fordern wir ein Bekenntnis zur deutschen Sprache.
  • Politiker, die die Selbstverpflichtung unterzeichnen, werden in eine Positivliste aufgenommen, die veröffentlicht wird.
  • Lesen Sie dazu die DSW-Pressemitteilung zum Tag der Muttersprache 2006.

Was kann ich tun?

  • Laden Sie sich die Selbstverpflichtung kostenlos aus dem Netz herunter.
  • Sind Sie Politiker? Unterzeichnen Sie bitte die Selbstverpflichtung.
  • Sind Sie Bürger? Legen Sie Politikern die Selbstverpflichtung zur Unterschrift vor.
  • Leiten Sie die unterzeichnete Selbstverpflichtung an die DEUTSCHE SPRACHWELT weiter, Postfach 1449, D-91004 Erlangen, schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de, Telefax 09131/480662
  • Legen Sie die Selbstverpflichtung Ihren Protestbriefen bei.
  • Machen Sie Gleichgesinnte auf diese Aktion aufmerksam.
  • Unterstützen Sie die Verbreitung dieser Selbstverpflichtung mit einer Spende, Stichwort: „Politiker“.

 
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