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Ergebnisse des ersten Arbeitstreffens der AG „Straße der deutschen Sprache“

Zu ihrem ersten Arbeitstreffen kam am Mittwoch, 4. Mai 2011, die neue Arbeitsgemeinschaft „Straße der deutschen Sprache“ zusammen. Die Zusammenkunft fand auf Einladung der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft im Köthener Rathaus statt. Die AG, in der sich Vertreter mehrerer Orte aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zusammenfinden, war am 30. März in Köthen (Anhalt) gegründet worden. Auf ihrem dreistündigen Treffen widmete sich die AG einer umfangreichen Tagesordnung und machte ihre ersten Schritte auf dem Weg zur „Straße der deutschen Sprache“.

Zunächst gab sich die AG eine Geschäftsordnung, die für ihre Arbeit als Grundlage dient. Die AG, so heißt es in Paragraph 1, „soll dazu beitragen, den Gedanken einer neuen Ferienstraße zu verwirklichen. Diese Ferienstraße soll in Verbindung von Sprachpflege und Tourismus Orte zusammenführen, die für die deutsche Sprache von besonderer Bedeutung sind. Der Kern der Straße soll in Mitteldeutschland liegen, also in den Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.“ Zu den Aufgaben heißt es in Paragraph 3, die AG werbe für die Einrichtung einer „Straße der deutschen Sprache“ und versuche, weitere Teilnehmer zu gewinnen. „Dazu erarbeitet sie Mindestkriterien für die Teilnahme an der Ferienstraße. Außerdem leitet sie die ersten Schritte zur Erstellung eines Faltblattes, eines Netzauftritts und zur Findung eines Erkennungszeichens (Logo) ein.“ Die AG solle des weiteren die Gründung eines Trägervereins prüfen und gegebenenfalls vorbereiten.

Damit waren die weiteren Tagesordnungspunkte vorgegeben. Zuvor wählten die Teilnehmer Thomas Paulwitz zum Sprecher der AG. Paulwitz ist Chefredakteur der Deutschen Sprachwelt und Vorstandsmitglied der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft. Seine beiden Stellvertreter sind der Verleger Juergen Klimpke (Schleiz) und der Sprachschützer Diethold Tietz (Bautzen). Außerdem sind für jede Station auf der „Straße der deutschen Sprache“ Ortssprecher als Ansprechpartner vorgesehen. Auf diese Weise soll die Verständigung untereinander und nach außen reibungslos gelingen.

Die nächste Arbeitssitzung findet am 7. Juli statt. Bis dahin erarbeitet die AG in Zusammenhang mit der Erstellung von Mindestkriterien ein Verzeichnis mit den bestehenden Angeboten auf der geplanten Ferienstraße. Eine der Voraussetzungen zur Teilnahme an der „Straße der deutschen Sprache“ ist zum Beispiel, daß der Ort eine wichtige Rolle für die Geschichte der deutschen Sprache spielt oder daß dort heute die Sprache besonders gepflegt wird. Es sei aber auch erforderlich, Angebote bereitzustellen, die die Gäste das ganze Jahr über besichtigen können, hieß es.

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 05.05.2011

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