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Börnsen/Bär (CDU/CSU): Deutsche Sprache ins Grundgesetz aufnehmen

Zum Expertengespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ?Sprache schafft Identität? am 30. Juni dieses Jahres erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und das Mitglied der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Dorothee Bär MdB:

Fast 80 Prozent der Deutschen sind einer aktuellen Umfrage des ?Instituts für Deutsche Sprache? zufolge der Auffassung, daß mehr für die deutsche Sprache getan werden sollte und für zwei Drittel und sogar 53 Prozent der Jugendlichen droht die Deutsche Sprache ?immer mehr zu verkommen?. Für sie sind gerade die Anglizismen ein Indiz für den Verfall der deutschen Sprache. 56 Prozent der Deutschen empfinden Stolz und 47 Prozent sogar Liebe für ihre Sprache und beschreiben sie als schön, anziehend, logisch, aber schwierig.

Das Expertengespräch der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ?Sprache schafft Identität? hat ein klares Zeichen für eine notwendige Stärkung der deutschen Sprache gesetzt. Sollte es in der kommenden Legislaturperiode zu einer Grundgesetzänderung kommen, muß die Deutsche Sprache in unsere Verfassung aufgenommen werden. Diese gemeinsame Forderung ist ein wesentliches Ergebnis des Fachgespräches.

Alle Experten, darunter die weltberühmte Sopranistin Edda Moser, Staatsminister a. D. Dr. Hans Zehetmair und der Vorsitzende der Gesellschaft für deutsche Sprache, Prof. Rudolf Hoberg, machten in ihren persönlichen, zum Teil sehr charmanten Stellungnahmen deutlich, daß die deutsche Sprache unsere Identität und Kultur ausmacht und wir deshalb eine besondere Verantwortung für den sorgfältigen Umgang mit unserer Sprache haben.

Daß die Politik in großen Teilen sensibilisiert ist und sich engagiert für die deutsche Sprache einsetzt, zeigten auch die eingehenden Beiträge der Bundestagsabgeordneten Maria Michalk, Monika Grütters und Rita Pawelski. Stefanie Thieme, Leiterin des Redaktionsstabes Rechtssprache der Gesellschaft für deutsche Sprache beim Bundesjustizministerium der Justiz berichtete von den Erfahrungen bei der notwendigen sprachlichen Verbesserung von Gesetzestexten. Verständlichkeit als Bürgerecht ? dieser Appell wurde von den Bundestagsabgeordneten nicht nur gehört, sondern auch unterstützt.

Dieses konstruktiv und lebendig verlaufende Expertenforum wird für uns Anlaß für weitere Gespräche und Maßnahmen in der kommenden Legislaturperiode sein.

<< Hauptseite geschrieben von dsw/ots am 03.07.2009

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