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Tag der Muttersprache

Die englische Abteilung der Deutschen Welle befragte Sprachwelt-Mitarbeiterin Ursula Bomba zum Internationalen Tag der Muttersprache auf englisch. Zahlreiche weitere Hörfunksender wiesen auf die Pressemitteilung der DSW hin. Am 21. Februar 2008 erschien außerdem in der Tageszeitung ?Die Welt? der folgende Beitrag:

Das Kulturgut Sprache soll besser geschützt werden

Von Sören Kittel

[?] Aktuell fordert die Berliner CDU, dass "die deutsche Sprache als Kulturgut gestärkt und geschützt" wird. In einem parlamentarischen Antrag für die nächste Abgeordnetenhaussitzung werden der Berliner Senat und die Bundesregierung aufgefordert, "einer Verdrängung von Teilen des deutschen Wortschatzes durch Anglizismen und Jargons entgegenzuwirken". Man wolle zwar keine neue gesetzlichen Regelungen schaffen, sagt der kulturpolitische Sprecher Michael Braun, aber die bisher schon geltenden Regelungen besser überwachen. Wie genau man allerdings gegen Backshop und Boarding Ticket vorgehen will, lässt der Antrag offen.

Konkreter geht die Zeitung "Deutsche Sprachwelt" vor. Sie bemängelt, dass die immer stärkere Ausrichtung auf Englisch in der Bildung zunehmend auf Kosten von Deutsch als Muttersprache geht. Und sie beziehen sich dabei ganz konkret auf den "Tag der Muttersprache". Dabei wurde dieser von der Unesco ins Leben gerufen, um auf die weltweit rund 2000 gefährdeten Sprachen aufmerksam zu machen - in Deutschland gehört das Sorbische dazu. Und da passt es der "Deutschen Sprachwelt" auch nicht, dass das Goethe-Institut derzeit einen Wettbewerb um das schönste Fremdwort durchführt. [?]


Ebenfalls am 21. Februar 2008 erschien in der Tageszeitung ?Nürnberger Zeitung? der folgende Beitrag:

Ist Englisch zu sehr auf dem Vormarsch?

Von Christian Ebinger

NÜRNBERG - Wenn Edmund Stoiber einen Satz sagt wie «Bayern hat eine gute Performance in Deutschland», dann läuft das für die in Erlangen erscheinende Zeitung «Deutsche Sprachwelt» unter der Rubrik «Sprachpanscherei», Unterabteilung «Politikerkauderwelsch». Die Zeitung will eine lebendige deutsche Sprache erhalten und warnt zum heutigen internationalen Tag der Muttersprache davor, daß Englisch in der Bildung immer mehr Raum einnimmt und dies auf Kosten von Deutsch als Muttersprache gehe.

In Krippen und Kindergärten, an Schulen und Hochschulen sei Englisch auf dem Vormarsch, moniert die Sprachzeitung. Dabei gerate der Wert einer gut beherrschten Muttersprache in den Hintergrund. Fremdsprachen sind in den Augen der Sprachzeitung zwar wichtig, «doch nur wer seine Muttersprache beherrscht, kann eine andere Sprache gut erlernen». Es sei bedenklich, daß Englisch in allen Bundesländern schon in der Grundschule Pflichtfach ist. Zwar erweiterten Fremdsprachen den Gesichtskreis, ließen sich aber niemals so gut wie eine Muttersprache beherrschen. [?]

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 22.02.2008

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