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Prominente fordern zum Welttag des Buches die Rücknahme der Rechtschreibreform

Verschiedene Berichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u. a. in: Die Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Salzburger Nachrichten, Berliner Zeitung, Bayerischer Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk, SAT 1, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, die tageszeitung (taz), Tagesschau, Die Presse, ORF, Deutschland-Radio, Rheinische Post, Börsenblatt, Bocholt-Borkener Volksblatt, Wiesbadener Kurier, ngo-online. Die Nachrichtenagenturen dpa, sda (Schweizer Depechenagentur) und ddp verbreiteten Meldungen.

stellvertretend für viele Berichte:
zwei Meldungen der Nachrichtenagentur ddp vom 22. April 2004
eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa vom 22. April 2004



DIE WELT, 23. April 2004, Seite 27 (Feuilleton-Titelseite)
Prominente gegen Rechtschreibreform
Zum heutigen ?Welttag des Buches? haben Prominente die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. Zu den Unterzeichnern der Resolution in der ?Deutschen Sprachwelt? gehören die Schriftsteller Reiner Kunze und Siegfried Lenz, der Schauspieler Manfred Krug, Altbundespräsident Walter Scheel, der ehemalige Regierungssprecher Peter Boenisch und der ehemalige Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi. dpa

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. April 2004, S. 33 (Feuilleton-Titelseite)
Kehret um!
Prominente gegen die Rechtschreibreform
Die Forderung, zur bewährten Rechtschreibung zurückzukehren, erklingt immer lauter. Zahlreiche Institutionen und Prominente haben den ?Welttag des Buches? zum Anlaß genommen, sich gegen die mißglückte Rechtschreibreform zu wenden. Schriftsteller wie Siegfried Lenz und Reiner Kunze, der Schauspieler Manfred Krug, Altbundespräsident Walter Scheel, Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi und viele andere schlossen sich der Forderung an, die Rechtschreibreform umgehend zurückzunehmen, wie sie zuletzt im Februar von zehn deutschen Akademien und zahlreichen Rechtsgelehrten erhoben worden war. Damit wächst der Druck auf die Kultusminister und die von ihnen eingesetzte Rechtschreibkommission weiter. Er gipfelt in der Forderung von Ulrike Flach (FDP), der Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Bildung, nach Auflösung der Kommission. In diesen Tagen verhandelt die Kommission mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung über die von der Akademie vorgelegten Vorschläge zur Reform der Reform. Sie gelten als zweitbeste Lösung. Am besten wäre die vollständige Rücknahme der Reform.

ddp, 22. April 2004
Prominente fordern Ende der Rechtschreibreform
Hamburg (ddp). Mehrere Prominente haben anlässlich des ?Welttages des Buches? am Freitag die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. In einer in der Zeitschrift ?Deutsche Sprachwelt? veröffentlichten Resolution forderten sie die Kultusminister dazu auf, die neuen Regeln ?sofort zurückzunehmen und die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen?, wie das Blatt und der Verein Lebendige deutsche Sprache am Donnerstag mitteilten. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Schriftsteller Reiner Kunze und Siegfried Lenz, Schauspieler Manfred Krug, Altbundespräsident Walter Scheel (Ehrenmitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung) und der Journalist Peter Boenisch.

Die Presse, 22. April 2004
Gefordert: Rücknahme der Rechtschreibreform
Zum ?Welttag des Buches? haben zahlreiche Prominente eine Resolution unterzeichnet, die die Rücknahme der Rechtschreibreform fordert.
ERLANGEN (ag.). Zum ?Welttag des Buches? am Freitag (23.4.) haben Prominente die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. Zu den Unterzeichnern der von der Sprachzeitung ?Deutsche Sprachwelt? verbreiteten Resolution gehören u. a. die Schriftsteller Reiner Kunze und Siegfried Lenz, der Schauspieler Manfred Krug sowie Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren, Österreich). Sie alle hätten sich der Forderung angeschlossen, die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen, teilte die Zeitschrift am Donnerstag in Erlangen mit.

taz, 23. April 2004, Seite 16 (Kultur)
unterm strich
Es naht die Reform der Reform: Anlässlich des heutigen Welttags des Buches fordern Prominente und hunderte Institutionen die Kultusministerin zur Widerrufung der neuen Rechtschreibung auf. Die Resolution wurde von der Zeitung Deutsche Sprachwelt verbreitet und von so routinierten Kräften wie Siegfried Lenz, Manfred Krug und Walter Scheel unterzeichnet. Für Thomas Paulwitz, Schriftleiter der Sprachwelt, ist es ein erster Schritt zurück zur alten Rechtschreibung. ?Wenn große Zeitungen wie die Süddeutsche oder die Welt wieder auf die klassische Rechtschreibung umstellen würden, wäre die unselige Rechtschreibreform ohnehin bald vom Tisch.? Noch einfacher wäre es, die Allianz von Rechtschreibkonservativen aus der FAZ und Rechtschreibstalinisten aus der Jungen Welt aufzulösen. Im Juni soll die Kultusministerkonferenz über die Zukunft der Rechtschreibreform entscheiden.

Bayerischer Rundfunk, 23. April 2004
?Literaturlandschaften Bayerns?
Rechtschreibdiskussion: Der Geist der Buchstaben geht wieder um
Lesen wird beim Weltbuchtag großgeschrieben. Oder eher groß geschrieben? Oder gar klein? Im 175. Geburtsjahr Konrad Dudens rumort hinter den Buchrücken noch immer Widerstand gegen die Rechtschreibreform. Nach dem Protest von fünfzig Rechtsprofessoren und zehn Akademien im Februar fordern jetzt erneut zahlreiche Sprachvereine unter Federführung des Fachjournals ?Deutsche Sprachwelt? die Rückkehr zur alten Schreibweise ? wiederum mit prominenter Unterstützung: Zu den Unterzeichnern zählen neben Altbundespräsident Walter Scheel auch die Schriftsteller Siegfried Lenz und Reiner Kunze sowie Schauspieler Manfred Krug.

Radikaler als andere Kritiker fordern sie nicht nur eine behutsame Reform der Reform, sondern deren vollständige Rücknahme. ?Wichtig ist vor allen Dingen, daß Einheitlichkeit und Verläßlichkeit in der Rechtschreibung wiederhergestellt werden?, erklärt ?Sprachwelt?-Schriftleiter Thomas Paulwitz. Ehrensache, daß sein Aufruf ? genau wie dieser Kasten ? in alter Schreibung verfaßt ist. Der kleine Unterschied ist Paulwitz und seinen Mitstreitern einigen Aufwand wert ? wenn sie ihn nur als ?aufwendig? statt ?aufwändig? beschreiben können.


zur ursprünglichen Pressemitteilung...

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 23.04.2004

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