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Die DSW zum Tag der Muttersprache

Am Welttag der Muttersprache (21. Februar) sprach DSW-Schriftleiter Thomas Paulwitz in mehreren Hörfunksendern über diesen besonderen Tag, unter anderem ausführlich in dem bayernweit gern gehörten Sender ?Antenne Bayern?. Die ?Leipziger Volkszeitung?, die ?Mitteldeutsche Zeitung? und die ?Rhein-Zeitung? berichteten unübersehbar auf ihren Titelseiten. Die Nachrichtenagenturen dpa, APA und ddp verbreiteten am 20. Februar Meldungen, die zahlreiche Zeitungen veröffentlichten, zum Beispiel ?Die Welt? am 21. Februar auf Seite 2:


Zeitschrift regt Deutschpflicht für Politiker an

Erlangen ? Die Sprachzeitschrift ?Deutsche Sprachwelt? hat eine Deutschpflicht für Politiker gefordert. Demokratie gelinge nur mit einer klaren Sprache als Verständigungsmittel. Die Politiker müßten sich vorbildhaft verhalten und eine Selbstverpflichtung zu einer verständlichen und bürgernahen Sprache übernehmen. Mißverständliche und irreführende Ausdrücke seien zu vermeiden. Das Werben für Ideen und Konzepte müsse ohne Anbiederung an den vermeintlichen Zeitgeist geschehen. Politiker, die die Selbstverpflichtung unterzeichneten, würden in eine Positivliste aufgenommen, die veröffentlicht werde. In einem ersten Schritt will das Blatt alle Bundestagsabgeordneten anschreiben. Aber auch Landes- und Kommunalpolitiker könnten sich an der Aktion beteiligen. dpa


Die Nachrichtenagentur ddp meldete am 20. Februar 2006:

Sprachzeitung fordert Deutschpflicht für Politiker

Erlangen (ddp) ? Zum Welttag der Muttersprache am Dienstag fordert die «Deutsche Sprachwelt» eine Deutschpflicht für Politiker. Verantwortungsvolle Politiker müßten sich dafür stark machen, daß die Muttersprache geachtet werde. «Dabei müssen sie bei sich selbst anfangen«, sagte der Chefredakteur der Sprachzeitung, Thomas Paulwitz, am Montag in Erlangen.

Leider sei unter Politikern aller Parteien vorbildliches Sprachverhalten keine Selbstverständlichkeit. Gesetzestexte seien für Nichtjuristen oft nicht verständlich genug abgefaßt. Als besonders abschreckendes Beispiel nannte Paulwitz die Beschriftung eines Plakats der Stuttgarter FDP im aktuellen Landtagswahlkampf: »Go Vote! The Liberal Party in der Conditorei. Meet the Candidates.»


Die Nachrichtenagentur dpa meldete am 20. Februar 2006:

Sprache/Gesellschaft/
Zeitschrift fordert «Deutschpflicht für Politiker»


Erlangen (dpa) - Die Sprachzeitschrift «Deutsche Sprachwelt» hat eine «Deutschpflicht» für Politiker gefordert. Demokratie gelinge nur mit einer klaren Sprache als Verständigungsmittel, erklärte der Chefredakteur der in Erlangen erscheinenden Sprachzeitung, Thomas Paulwitz, zum «Welttag der Muttersprache» an diesem Dienstag. Die Politiker müßten sich vorbildlich verhalten. Paulwitz fordert von allen Politikern die Selbstverpflichtung zu einer verständlichen und bürgernahen Sprache. Mißverständliche und irreführende Ausdrücke seien zu vermeiden.

Gesetzestexte seien für Nichtjuristen oft nicht verständlich genug, bemängelte Paulwitz. Das Werben für Ideen und Konzepte müsse ohne Anbiederung an den vermeintlichen Zeitgeist geschehen. Politiker, die die Selbstverpflichtung unterzeichneten, würden in eine Positivliste aufgenommen, die veröffentlicht werde. In einem ersten Schritt will das Blatt alle Bundestagsabgeordneten anschreiben. Aber auch Landes- und Kommunalpolitiker könnten sich an der Aktion beteiligen.

(Internet: http://www.deutsche-sprachwelt.de/politiker.shtml
dpa kt yyby np
201611 Feb 06


Der Nachrichtensender n-tv berichtete am Montag, 20. Februar 2006:

Nix kaputtes Deutsch
?Deutschpflicht? für Politiker


Die Sprachzeitschrift ?Deutsche Sprachwelt? hat eine ?Deutschpflicht? für Politiker gefordert. Demokratie gelinge nur mit einer klaren Sprache als Verständigungsmittel, erklärte der Chefredakteur der in Erlangen erscheinenden Sprachzeitung, Thomas Paulwitz, zum ?Welttag der Muttersprache? an diesem Dienstag. Die Politiker müßten sich vorbildlich verhalten. Paulwitz fordert von allen Politikern die Selbstverpflichtung zu einer verständlichen und bürgernahen Sprache. Mißverständliche und irreführende Ausdrücke seien zu vermeiden.

Gesetzestexte seien für Nichtjuristen oft nicht verständlich genug, bemängelte Paulwitz. Das Werben für Ideen und Konzepte müsse ohne Anbiederung an den vermeintlichen Zeitgeist geschehen. Politiker, die die Selbstverpflichtung unterzeichneten, würden in eine Positivliste aufgenommen, die veröffentlicht werde.

In einem ersten Schritt will das Blatt alle Bundestagsabgeordneten anschreiben. Aber auch Landes- und Kommunalpolitiker könnten sich an der Aktion beteiligen.


Die ?Netzeitung? berichtete am 20. Februar 2006:

Zeitschrift für Abgeordneten-«Deutschpflicht»

Eine deutsche Sprachzeitschrift hat sich für eine «Deutschpflicht» für Politiker ausgesprochen. Die Selbstverpflichtung zu klaren Worten soll sich über eine «Positivliste» überprüfen lassen.


Die Sprachzeitschrift «Deutsche Sprachwelt» hat eine «Deutschpflicht» für Politiker gefordert. Demokratie gelinge nur mit einer klaren Sprache als Verständigungsmittel, sagte Chefredakteur Thomas Paulwitz anläßlich des «Welttags der Muttersprache» an diesem Dienstag.

Paulwitz forderte daher von allen Politikern die Selbstverpflichtung zu einer verständlichen und bürgernahen Sprache. Mißverständliche und irreführende Ausdrücke seien zu vermeiden. Das Werben für Konzepte müsse ohne Anbiederung an den vermeintlichen Zeitgeist geschehen.

In einem ersten Schritt will das Blatt alle Bundestagsabgeordneten anschreiben. Aber auch Landes- und Kommunalpolitiker könnten sich an der Aktion beteiligen. Alle Unterzeichner der Selbstverpflichtung werden Paulwitz zufolge in eine Positivliste aufgenommen, die auch veröffentlicht wird. (nz)

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 20.02.2006

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