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Bayern und Nordrhein-Westfalen weiter mit bewährter Rechtschreibung

Bayern und Nordrhein-Westfalen widersetzen sich dem Beschluß der Kultusministerkonferenz (KMK), Teile der Rechtschreibreform ab 1. August verbindlich in Kraft treten zu lassen. Das berichten das Nachrichtenmagazin ?Der Spiegel? und die ?Bild am Sonntag?. Beide Länder wollen die Arbeitsergebnisse des Rechtschreibrates abwarten. Siegfried Schneider, der bayerische Kultusminister, sagte im ?Spiegel?, die Übergangsfrist für die Einführung der Rechtschreibreform werde ?bis auf weiteres? verlängert. Der frischgebackene Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Jürgen Rüttgers, hatte vor der Landtagswahl versprochen, bei einem Wahlsieg die Rechtschreibreform rückgängig zu machen.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber sagte, es ergebe keinen Sinn, die Reform einzuführen und dann wieder zu ändern. Er rief alle Bundesländer auf, dem Beispiel der beiden Länder zu folgen. Das Land Rheinland-Pfalz will hingegen noch am KMK-Beschluß festhalten. Die unionsgeführten Bundesländer, zu denen Bayern und Nordrhein-Westfalen gehören, waren unlängst in der Ministerpräsidentenkonferenz an den SPD-Ländern mit ihrem Vorstoß gescheitert, die Einführung der Rechtschreibreform zu verschieben.

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 16.07.2005

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