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Presseecho zur Aktion ?40 Tage quasselfrei?

Die DEUTSCHE SPRACHWELT rief zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch die Aktion ?40 Tage quasselfrei? aus. Darüber berichteten zahlreiche Medien.

Hörfunk
Professor Hans-Manfred Niedetzky, der Vorsitzende des Vereins für Sprachpflege, stand den Sendern HR 3, HR 4, Radio München, Radio Nora und WDR 1 Rede und Antwort. Thomas Paulwitz, der Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT, gab den Sendern HR YOU-FM, MDR, NDR 2, WDR 2, Radio Arabella (Wien) und Deutschland-Radio (Magazin Neonlicht) ein Gespräch. Des weiteren berichteten unter anderem Deutsche Welle und BR 5.

Druck- und Netzmedien
Fast alle Tageszeitungen erwähnen die Aktion der DEUTSCHEN SPRACHWELT. Im gesamten deutschen Sprachraum wird berichtet, auch in der Schweiz und in Österreich.

U.a. die Westdeutsche Allgemeine (WAZ), die Passauer Neue Presse, Gießener Anzeiger, Medianet und die ?tageszeitung? (taz) verfaßten eigene Berichte. Die Nürnberger Zeitung führte ein Gespräch mit Schriftleiter Thomas Paulwitz.

Meldungen über die neue Art des Fastens erschienen unter anderem in den folgenden Presseerzeugnissen: Frankfurter Allgemeine (FAZ), Süddeutsche (SZ), Wiesbadener Tageblatt, Berliner Morgenpost, Kölner Stadtanzeiger, Nordkurier, Der Standard, Salzburger Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten, Tagesanzeiger (CH), Facts (CH), Bieler Tagblatt (CH), Wiesbadener Tagblatt, Sächsische Zeitung, Pforzheimer Zeitung, Pforzheimer Kurier, Heidenheimer Zeitung, Bietigheimer Zeitung, Bönnigheimer Zeitung, Sachsenheimer Zeitung, Ostsee-Zeitung, Straubinger Tagblatt, Mainpost, Frankenpost, Fränkischer Tag, Börsenblatt, Autorenhaus, Schwäbisches Tagblatt u.v.a.

Stellvertretend für viele Berichte geben wir hier die Meldungen der Nachrichtenagenturen AFP, dpa (Basisdienst, Europa und Bayern meldeten), KNA, sda (Schweiz) und APA (Österreich) vom 8. Februar 2005 wieder:

Sprachzeitung: In der Fastenzeit auf ?Fast-Food-Sprache? verzichten
Erlangen (AFP) ? Zu der am Mittwoch beginnenden Fastenzeit hat die Zeitung ?Deutsche Sprachwelt? zum Verzicht auf Modewörter wie ?super?, ?mega? oder ?Event? aufgerufen. Die Vermeidung von ?Fast-Food-Sprache? biete jedem die Möglichkeit, bis Ostern das Bewußtsein für die Feinheiten der Sprache wieder etwas zu schärfen, erklärte Chefredakteur Thomas Paulwitz am Dienstag in Erlangen. Zu den ?kleinen Teufelchen? im Sprachgebrauch gehöre auch die Versuchung, mit ?sprachlichen Übertreibungen den anderen zu blenden, um sich selbst in ein besseres Licht zu setzen?. Als Beispiele nannte Paulwitz überflüssige Fremdwörter wie ?Fun? und ?happy? oder den übermäßigen Gebrauch von Superlativen wie ?mega?, ?super? oder ?hyper?.

«40 Tage quasselfrei»: Aktion gegen Fremdwortvöllerei
Erlangen (dpa/lby) ? Der Verein für Sprachpflege hat die Fastenzeit zur «quasselfreien Zeit» erklärt. Zum Auftakt der Aktion «40 Tage quasselfrei» rief Vorsitzender Hans-Manfred Niedetzky am Dienstag dazu auf, auf Sprachblähungen, reine Fremdwortvöllerei und Fast-Food-Sprache zu verzichten. «Öffentliche Sprachsünder sind dazu aufgefordert, ihr närrisches Wörtertreiben zu beenden und künftig dauerhaft auf überflüssige Fremdwörter zu verzichten».

Viele Menschen unterließen in der Fastenzeit liebgewonnene Gewohnheiten, um ihren Geist durch bewußte Enthaltsamkeit zu stärken und das Leben wieder tiefer zu spüren, hieß es. Ähnlich wie die Zurückhaltung beim Essen oder der Verzicht auf Alkohol oder Fernsehen könne auch der Verzicht auf eine aufgeblasene Sprache und das bewußte Wahrnehmen des anderen ebenso positive Wirkungen haben.

Der Redaktionsleiter der Zeitschrift «Deutsche Sprachwelt», Thomas Paulwitz, warnte davor, andere mit sprachlichen Übertreibungen zu blenden, um sich selbst in ein besseres Licht zu setzen. Als Beispiele nannte er überflüssige Fremdwörter wie event, fun oder happy und den übermäßigen Gebrauch von Superlativen wie mega, super oder hyper.

Sprachzeitung: ?Quasselfreie Fastenzeit?
Erlangen. (KNA) Fasten einmal anders: Zu ?40 quasselfreien Tagen? hat die Zeitung ?Deutsche Sprachwelt? in Erlangen anläßlich der Fastenzeit aufgerufen. So wie beim Konsum von Essen, Alkohol oder Fernsehen könnten sich Fastenwillige ab Aschermittwoch auch im Sprachgebrauch enthaltsam zeigen, regte das Blatt an. Der Verzicht auf eine aufgeblasene ?Fast-Food-Sprache? könne das Bewußtsein für die Feinheiten der Sprache wieder schärfen, sagte Thomas Paulwitz, der Leiter der Sprachzeitung.
Sprachliche Übertreibungen sind laut Paulwitz ein beliebtes Mittel, um andere blenden und den Sprecher in ein besseres Licht zu setzen. Das könne zum Beispiel durch die Verwendung überflüssiger Fremdwörter wie ?Event? oder ?happy? oder durch den übermäßigen Gebrauch von Superlativen wie ?mega und ?super? geschehen.
Sprachsünder seien aufgefordert, solch ?närrisches Wörtertreiben? zu beenden und Sprache wieder bewußt wahrzunehmen, sagte Paulwitz. ? Die ?Deutsche Sprachwelt? ist nach eigenen Angaben mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Sprachzeitung und sieht sich als Plattform einer Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt.

40 Tage Wörterfasten
(sda) In Deutschland hat der Verein für Sprachpflege die Fastenzeit zur «quasselfreien Zeit» erklärt. Die Organisation rief dazu auf, Sprachblähungen, reine Fremdwortvöllerei und Fast-Food-Sprache zu unterlassen. Öffentliche Sprachsünder seien dazu aufgefordert, ihr närrisches Wörtertreiben zu beenden und künftig dauerhaft auf überflüssige Fremdwörter zu verzichten, heisst es in einer Erklärung. Viele Menschen unterliessen in der Fastenzeit lieb gewonnene Gewohnheiten, um ihren Geist zu stärken. Ähnlich wie die Zurückhaltung beim Essen oder der Verzicht auf Alkohol könne auch der Verzicht auf eine aufgeblasene Sprache und das bewusste Wahrnehmen des anderen positive Wirkungen haben. Der Redaktionsleiter der Zeitschrift «Deutsche Sprachwelt», Thomas Paulwitz, warnte davor, andere mit sprachlichen Übertreibungen zu blenden. Als Beispiele nannte er überflüssige Fremdwörter wie event, fun oder happy und den übermässigen Gebrauch von Superlativen wie mega, super oder hyper.

Aufruf zum Sprach-Fasten: Bis Ostern ohne ?super?, ?mega? und ?hyper? auskommen
Zeitung ?Deutsche Sprachwelt? ruft zur Fastenaktion ?40 Tage quasselfrei? auf: Besinnung auf Sprachfeinheiten

Erlangen (APA) ? Zu der am Mittwoch beginnenden Fastenzeit hat die Zeitung ?Deutsche Sprachwelt? zum Verzicht auf Modewörter wie ?super?, ?mega? oder ?Event? aufgerufen. Die Vermeidung von ?Fast-Food-Sprache? biete jedem die Möglichkeit, bis Ostern das Bewußtsein für die Feinheiten der Sprache wieder etwas zu schärfen, sagte Chefredakteur Thomas Paulwitz am Dienstag in Erlangen.
Zu den ?kleinen Teufelchen? im Sprachgebrauch gehöre die Versuchung, mit ?sprachlichen Übertreibungen den anderen zu blenden, um sich selbst in ein besseres Licht zu setzen?. Als Beispiele nannte Paulwitz überflüssige Fremdwörter wie ?Fun? und ?happy? oder den übermäßigen Gebrauch von Superlativen wie ?mega?, ?super? oder ?hyper?.
Die Zeitung rief zu der Aktion ?40 Tage quasselfrei? auf. Die ?Deutsche Sprachwelt?, die vier Mal im Jahr erscheint, hat nach eigenen Angaben 80.000 Leser und setzt sich für die ?Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache? ein.

<< Hauptseite geschrieben von dsw am 08.02.2005

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