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Aktion „Deutschpflicht für Politiker“ bleibt streng überparteilich
Der Einflußnahmeversuch der NPD wird zurückgewiesen

Aus gegebenem Anlaß weisen wir darauf hin, daß die Aktion „Deutschpflicht für Politiker“ streng überparteilich ist und bleibt. Leider erweckte die NPD im März dieses Jahres über Pressemitteilungen den Eindruck, daß sie sich gerne zum Wortführer dieser Aktion aufschwingen will. Der NPD-Vorsitzende ließ gar verlauten, daß er der DEUTSCHEN SPRACHWELT die Zusammenarbeit anbieten wolle. Wir fragen uns, was die NPD damit bezweckt, denn es würde zweifellos das Ende der Aktion bedeuten, wenn sie unter NPD-Führung gestellt würde.

Sich zu einer verständlichen und bürgernahen Sprache zu verpflichten, kann nicht zur Sache einer radikalen Randpartei gemacht werden, die sich zudem selbst durch fragwürdige Äußerungen immer wieder ins Abseits stellt. Gutes Deutsch zu verwenden und für eine klare Sprache einzutreten, muß die Sache aller Politiker sein, die sich an verantwortlichen Stellen befinden und verantwortlich handeln wollen.

Deswegen läßt die DEUTSCHE SPRACHWELT auch immer wieder Politiker aus allen maßgeblichen Parteien zu Wort kommen. In der DSW haben Politiker von CDU, CSU, FDP, SPD und Linkspartei geschrieben. An der Tatsache, daß sich politisch so unterschiedliche Personen wie Oskar Lafontaine und Christian Wulff in der DEUTSCHEN SPRACHWELT für die deutsche Sprache einsetzen, wird deutlich, daß das Anliegen der Sprachpflege parteienübergreifend ist.

Die Initiatoren der Aktion arbeiten selbstverständlich keinesfalls mit der NPD zusammen und widersetzen sich ausdrücklich den Übernahmeversuchen. Es ist ein gutes Zeichen, daß Politiker aus fast allen Parteien des Deutschen Bundestags die Verpflichtung zum Gebrauch guten Deutschs nicht der NPD überlassen haben. Die Bürger werden darauf schauen, wie ernst es die Politiker mit ihrer Verpflichtung meinen.

Thomas Paulwitz
Chefredakteur
Mai 2006


 
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