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Dank der Hilfe Hunderter Sprachfreunde aus aller Welt haben wir sie in kurzer Zeit gefunden:
1.000 Gründe für die deutsche Sprache
(Diese Liste hatten wir zum Tag der Muttersprache am 21. Februar 2010 begonnen.)

Bisher gesammelte Gründe: 1019
Stand: 15. März 2010

Wir sammeln weiter!
Hunderte Sprachfreunde haben sich bereits beteiligt. Machen auch Sie mit:
Warum mögen Sie die deutsche Sprache?
Nennen Sie uns Ihren Grund!

Liebe Freunde der deutschen Sprache!

Die DEUTSCHE SPRACHWELT dankt herzlich allen Einsendern, die dieses eindrucksvolle und vielstimmige Loblied auf die deutsche Sprache ermöglicht haben. Besonders danken wir für die vielen Zuschriften aus dem Ausland. Sie sind uns Deutschen eine Verpflichtung, noch besser auf die Entwicklung unserer Muttersprache zu achten. Wir sind beschämt von den unzähligen Sympathiebekundungen für die deutsche Sprache, die gerade aus den Niederlanden kommen!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Paulwitz
DEUTSCHE SPRACHWELT

Das Presseecho ist riesig und reicht über die Grenzen Deutschlands hinaus:

1.000 Gründe für die deutsche Sprache

Ich mag die deutsche Sprache, …

  1. weil diese Sprache einfach schön ist.
  2. weil man Wörter kombinieren kann: „Braunkohledampfschiffahrtsgesellschaftskapitän“.
  3. weil in ihr die ergreifendsten Gedichte und Lieder geschrieben wurden.
  4. weil sie die Sprache meiner Heimat ist!
  5. weil man sowohl Sachinformationen als auch Gefühle wunderbar damit transportieren kann.
  6. weil sie die Sprache meiner inneren Freiheit ist.
  7. weil sie einen wunderbaren Klang hat und sie für mich wie Musik ist.
  8. weil es meine Sprache ist.
  9. weil sie meine zweite Sprache und wunderschön ist!
  10. weil sie meine Muttersprache ist, mit der ich alles ausdrücken kann, was mir lieb und wert ist.
  11. weil sie in mir Gefühle auslöst und mich vollkommen mitzieht … Meine Muttersprache ist Italienisch, aber meine Jugend habe ich in Deutschland verbracht … Ich finde die deutsche Sprache sehr romantisch.
  12. weil Mozart, Schumann, Brahms, Haydn … Musikstücke in deutscher Sprache komponiert haben.
  13. weil das die einzige Sprache ist, in der ich fühle.
  14. weil sie die Sprache Luthers, Goethes, Kleists, Schopenhauers, Nietzsches und Rilkes ist.
  15. weil es das einzige ist, das ich richtig kann.
  16. weil es die Sprache ist, die mich am besten darstellt, obwohl ich Italiener bin.
  17. weil es die erste Sprache ist, die ich in meinem Leben gehört habe, und weil es die Sprache ist, in der ich mich am besten verständlich machen kann.
  18. weil man jedes Wort versteht.
  19. weil sie mir hilft, die Welt zu verstehen und zu begreifen.
  20. weil ich sie sogar zwischen den Zeilen lesen kann.
  21. weil sie, richtig gesprochen, so wohl-klingend ist.
  22. weil ich mit ihr noch nicht allein bin.
  23. weil sie mir nicht Fremdsprache geworden ist.
  24. weil sie mir, ob Dialekt oder Hochsprache, Muttersprache sein kann.
  25. weil sie mich berührt, wie keine andere.
  26. weil ich mich vor der übrigen Welt ihrer nicht zu schämen brauche.
  27. weil ich mich in ihr sauber barfuß bewegen kann. (Wenn nötig.)
  28. weil ich mich selbst im Traum in ihr wohlfühle.
  29. weil sie zunehmend im Alter (82) zu meinem geistigen Gehstock geworden ist.
  30. weil ich in ihr präziser denken kann.
  31. weil ich bleiben will, was ich bin.
  32. weil sie zu mir gehört.
  33. weil ich mich nicht entwurzeln lassen will.
  34. weil sie mir Kraft gibt.
  35. weil ich selbstbewußt bin.
  36. weil sie mich reicher macht.
  37. weil ich gegen sprachliche Selbstunterwerfung bin.
  38. weil es Wörter gibt, die Lautmalerei ermöglichen.
  39. weil sie ganz wunderbar vermag, Gedanken in einer Satzeinheit zusammenzufassen.
  40. weil man durch Stellung der Wörter im Satz gedankliche Schwerpunkte setzen kann.
  41. weil sie ungeheuer wortreich ist und man dadurch eine treffende Umsetzung der Gedanken und Gefühle erreicht.
  42. weil man Gedanken sowohl knapp als auch verschleiernd auszudrücken vermag.
  43. weil man sich mit der eigenen Wortwahl völlig der Gefühlslage, dem geistigen Niveau, dem können und Wissen seines Gesprächspartners anpassen kann.
  44. weil nationale Sprachen die verschiedenen Kulturen bewahren und die internationale Sprache Esperanto mit Hilfe der notwendigen Neutralität die Verständigung untereinander ermöglicht.
  45. weil ich sie von Kind her kenne.
  46. weil sie mir von meinem Deutschlehrer vorbildlich im Detail erklärt wurde.
  47. weil sie Dialekte bietet.
  48. weil sie eine logische Anordnung besitzt.
  49. weil sie unnachahmlich perfekt ist.
  50. weil sie durch keine andere Sprache zu ersetzen ist.
  51. weil ich sie im zunehmenden Alter immer mehr schätzen gelernt habe.
  52. weil sie in Wort und Schrift das ausdrückt, was meinem Gefühl entspricht.
  53. weil es zu schade wäre, sie durch andere Sprachen verunstalten zu lassen.
  54. weil sie ungeheuer differenziert ist, so daß man sehr genau ausdrücken kann, was man wirklich denkt, meint, fühlt.
  55. weil sie – jenseits von Beamtendeutsch – lautmalerisch, bildhaft, wendig und vieldeutig ist.
  56. weil ich mich in ihr völlig frei und ungezwungen bewegen kann, weil mir also (im Gegensatz zu Fremdsprachen) in der eigenen Sprache keinerlei linguistische, sondern nur moralische Grenzen gesetzt sind.
  57. weil ich, wenn ich sie benutze, leidenschaftlich, begeistert, distanziert, sachlich-nüchtern, aber auch ironisch, satirisch, zweideutig oder bissig sein kann.
  58. weil mein Lieblingsautor Franz Kafka diese Sprache veredelt hat
  59. weil ich in dieser Sprache träume.
  60. weil sie sich wunderbar für Liebeserklärungen eignet.
  61. weil ich lügen würde, wenn ich behauptete, daß ich sie nicht mag.
  62. weil sie für mich als Autor eine tägliche Herausforderung bedeutet.
  63. weil sie eine große Anzahl von Dialekten hervorgebracht hat.
  64. weil ich durch sie die Predigten bei Gottesdiensten verstehen kann.
  65. weil „Stille Nacht“ das wunderbarste Weihnachtslied ist, das je in dieser Sprache entstand.
  66. weil es viele tiefgründige Grabinschriften in dieser Sprache gibt, die mir die verstorbenen Menschen näher bringen.
  67. weil meine Lieblingszeitung in dieser Sprache verfaßt ist.
  68. weil ich sie nie missen möchte.
  69. weil sie mich mein ganzes Leben lang begleitet und begleiten wird.
  70. weil ich über sie viele Menschen kennengelernt habe und kennenlerne, die mir am Herzen liegen.
  71. weil sie eine eigene Welt für mich ist.
  72. weil sie es mir ermöglicht, meine Gedanken als Autor einer Leserschaft nahe zu bringen.
  73. weil sie jedem Menschen, der sie erlernen will, eine neue Welt eröffnet.
  74. weil sie viele Geheimnisse in sich birgt.
  75. weil sie Menschen miteinander verbindet.
  76. weil sie Menschen eine Heimat sein kann.
  77. weil sie meine kühnsten Gedanken auszudrücken vermag.
  78. weil sie eine Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten besitzt.
  79. weil sie die Sprache von bedeutenden Dichtern und Denkern ist.
  80. weil sie in einer sich vernetzenden Welt ein wichtiges Mittel ist, unser Selbstbewußtsein (ohne Überheblichkeit!) zu wahren.
  81. weil ihre Zwischentöne in mir weiter klingen und ich verstehe, wer ich bin.
  82. weil sie Niveau hat.
  83. weil sie die Sprache großer Dichter ist.
  84. weil ich kein Nationalist, aber ein national empfindender Mensch bin.
  85. weil sie mich innerlich bewegt.
  86. weil sie sehr eindeutig und ausdrucksstark ist.
  87. weil es mir Freude macht, meine Gedanken und Empfindungen in meiner Muttersprache in Gedichtform niederzuschreiben.
  88. weil sie mir das Gefühl der Verbundenheit mit meinem Vaterland gibt.
  89. weil sie die Sprache meiner Vorfahren ist.
  90. weil man jedes Wort versteht.
  91. weil man in einem Wort so viel ausdrücken kann.
  92. weil sie die Sprache meiner (nächtlichen) Träume ist, obwohl ich verschiedene Sprachen – Latein, Englisch, Französisch, Griechisch – gelernt habe.
  93. weil sie die Generationen verbindet.
  94. weil ich in ihr träume.
  95. weil ich in ihr bete.
  96. weil ich mit ihr Gefühle ausdrücke.
  97. weil ich in ihr gerne Gedichte zitiere.
  98. weil ich in ihr Volkslieder singe.
  99. weil ich in ihr Komplimente austeile und genauso gerne entgegennehme.
  100. weil man „ß“ verwendet.
  101. weil sie die Orgel der Sprachen ist.
  102. weil sie eine ehrliche Sprache ist.
  103. weil sie Umlaute hat.
  104. weil sie eine ureigene, wundervolle, angenehm musikalische Melodie und einen einmaligen Rhythmus hat.
  105. weil ich mit einem Wort so viel ausdrücken kann, zum Beispiel mit „Sicht“: Vor-sicht, Rück-sicht, Über-sicht, Um-sicht. Darin ist alles enthalten, wie man miteinander umgehen sollte!
  106. weil sie so schön präzise ist und so viele Wortkombinationen zuläßt.
  107. weil ich in ihr träume, denke und spreche.
  108. weil man einzig in seiner Muttersprache komplexe Zusammenhänge und feine semantische Unterschiede klar und eindeutig ausdrücken kann.
  109. weil sie den Gedankenaustausch innerhalb der Wissenschaft vereinfacht.
  110. weil das Wort „Glück“ sowohl „zufällig eingetretenes positives Ereignis“ als auch den allgemeinen Zustand des Wohlbefindens beschreibt, was meines Wissens in keiner anderen Sprache der Fall ist.
  111. weil nur in ihr nicht jeder Gesandte auch ein Geschickter ist …
  112. weil sie präzise und ausdrucksstark und meine Muttersprache ist.
  113. weil sie mehr als manche anderen Sprachen – immer wieder überraschend – unerhört viele Nuancen und Schattierungen des Gefühlten und Gemeinten auszudrücken vermag, und dies vor allem dann, wenn man ihren phantastisch großen Wortschatz ausschöpft!
  114. weil ich Deutscher bin und nicht nur einen deutschen Paß besitze.
  115. weil sie von 100 Millionen in Europa gesprochen wird und damit auch völkerverbindend wirkt.
  116. weil ich mit ihr aufgewachsen bin, und sie mit mir wächst.
  117. weil sie das Dach ist auch meines Dialekts, des Schwäbischen, in dem ich denke und schreibe.
  118. weil die deutsche Sprache das Wort GEMÜTLICHKEIT besitzt!
  119. weil sich mit ihr genau, geschmeidig und gefühlvoll Alles ausdrücken läßt.
  120. weil sie es ermöglicht, von Dichtung bis Wissenschaft einfach alles auszudrücken, was ein Mensch zu denken vermag.
  121. weil Sie mir/uns Identität gibt.
  122. weil sie meine Muttersprache ist, die ich genauso liebe wie mein Vaterland Österreich.
  123. weil sie uns Vertrauen und Verläßlichkeit schenkt.
  124. weil sich in ihr so gut denken läßt.
  125. weil Sie klar und einfach ist.
  126. weil sie Wörter wie Mondenschein, Wanderlust und Weltschmerz hervorgebracht hat – reine Poesie!
  127. weil sie eine wunderbare Sprache ist.
  128. weil Deutschland das Land der Dichter und Denker genannt wurde.
  129. weil es in ihr so viele interessante Dialekte gibt.
  130. weil sie mich in einem fort zu schöpferischen Spiel verleitet.
  131. weil sie mir eines zweites inneres Leben ermöglich hat.
  132. weil sie nicht total crazy und abgespaced ist.
  133. weil sie wunderbare Wortwitze ermöglicht.
  134. weil ich mich in Deutschland zu Hause fühlen möchte.
  135. weil die eigene Sprache ein ganz wichtiges und zu erhaltendes Kulturgut eines Volkes (oder beim Dialekt einer Region) ist.
  136. weil sie ein Stück Heimat ist.
  137. weil es die Sprache meiner Ahnen und meiner Kinder ist!
  138. weil ich richtig schöne Sätze sprechen kann statt zu stammeln wie G. Ö.
  139. weil meine ausländischen Schüler/innen sie brauchen und gerne sprechen.
  140. weil sie auch für uns Niederländer relativ einfach zu verstehen ist.
  141. weil sie für mich die Sprache des Geistes ist.
  142. weil sie so schön hellblau ist.
  143. weil sie für mich eine große Herausforderung ist!
  144. weil ich mich in allen Lebenslagen präzise ausdrücken kann.
  145. weil keine andere Sprache der Welt so differenziert Dinge beschreiben und erklären kann.
  146. weil sie besonders präzise ist. Im Gegensatz zu anderen westeuropäischen Sprachen hat sie z. B. spezielle Wörter für Ausgang und Ausfahrt aus einem Parkhaus.
  147. weil sich große Denker ihrer bedient haben, und auch wir uns damit trefflich ausdrücken können. Ob wir verliebt sind, traurig oder wütend.
  148. weil sie mir als Muttersprache ermöglicht, mich in jeder Lebenslage genau, vielseitig und ebenso verständig wie gefühlvoll auszudrücken.
  149. weil die Sprache mit Holländisch ähnlich ist und wir einander verstehen.
  150. weil man so schön mit ihr spielen kann.
  151. weil sie die Sprache meiner Freunde ist, und weil ich durch sie mehr von der Welt und das Leben gelernt habe.
  152. weil sie das gesamte deutsche Volk verbindet.
  153. weil du klug aussiehst, wenn du Franzose bist und sagst, daß du deutsch sprichst!
  154. weil ich mich auf deutsch unterhalten kann.
  155. weil Sie einzigartig ist!
  156. weil jede Sprache, auch die deutsche, eine ganz einzigartige Denkweise und kulturelle Prägung repräsentiert, die es verdient erhalten zu werden.
  157. weil I not English speak can.
  158. weil sie Anschaulichkeit mit Präzision verbindet.
  159. weil Roger Willemsen in ihr so wunderbar formuliert, weil sie Identität schafft, weil sie sinnlich ist.
  160. weil sie mich gelegentlich beglückt!
  161. weil allein Muttersprache die Tiefenbindung zu meinen universellen Denkkategorien herstellt, und sie damit jeder „Sprache“ überlegen ist.
  162. weil es meine Muttersprache ist.
  163. weil ich aufgrund reicher internationaler Wissenschaftserfahrung überzeugt bin, daß sie die beste Wissenschaftssprache der Welt ist.
  164. weil ich in ihr zu Hause bin und mich so am besten und differenziertesten ausdrücken kann.
  165. weil ich in Deutschland geboren wurde und nicht weiß, warum ich im eigenen Land eine FREMDSPRACHE nutzen sollte!
  166. weil ich durch sie reich werde als ein wissender und kulturbewußter Mensch.
  167. weil es sie seit mehr als 1000 Jahren gibt.
  168. weil sie die Mutter anderer Sprachen ist.
  169. weil „ich liebe Dich“ ehrlich klingt und auch aufrichtig.
  170. weil Gemütlichkeit nur in der deutschen Sprache etwas aussagt, nämlich Gemütlichkeit.
  171. weil es Goethe, Schiller und viele mehr unserer großen Dichter ohne deutsche Sprache nicht geben würde.
  172. weil sie von vielen Tausenden über viele Jahrhunderte hinweg ergänzt, erweitert und bereichert worden ist.
  173. weil ich in Deutschland geboren bin und meine Muttersprache mir wichtig ist.
  174. weil sie bedroht ist und unsere Fürsorge braucht!
  175. weil sie alles ausdrückt, was ich bin.
  176. weil ich in Deutsch die besten Aufsätze schreibe.
  177. weil es meine Muttersprache ist.
  178. weil ich mich in Deutsch gut unterhalten kann.
  179. weil ich mich mit dieser Sprache wohlfühle.
  180. weil ich damit mein Geld verdiene.
  181. weil ich sie einfach schön finde und sie zu mir gehört.
  182. weil ich mit dieser Sprache meine Kinder großgezogen habe.
  183. weil sie die größte Sprachengruppe in der EU repräsentiert.
  184. weil meine Gefühle und meine Gedanken in ihr zu Hause sind.
  185. weil Geist und Seele nur in der Muttersprache gedeihen können.
  186. weil man alle Anglizismen der Bundesbahn wunderbar durch Deutsch ersetzen kann.
  187. weil man nur mit ihr so echt ej oberaffengeile Wörter wie „Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz“ kreieren kann.
  188. denn die größte Firma hier im Tale, das ist die Firma Sale: in jeder Straße eine Filiale!
  189. weil sie so klar und eindeutig ist.
  190. weil man mit ihr so gut sprachliche Bilder malen kann: große und kleine, episch breite, mikroskopisch präzise, poetische, lyrische, humoristische, spitze, zärtliche, bunte und einfarbige, monochrome und Ton in Ton gefärbte, schattierte, getünchte, falsche und richtige, platte und schön geschichtete, verschlungen gewobene und schlicht gestrickte. Diese Sprache ist die schönste Sprache der Welt!
  191. weil sie klar wie Kloßbrühe, romantisch wie eine laue Sommernacht im Stadtpark, sinnlich wie ein Heine-Gedicht, gemütlich wie der Pott-Dialekt und ungeheuer treffend in allen Registern sein kann.
  192. weil sie nicht nur schön ist: sie ist auch kompliziert, und das erfordert hohe Aufmerksamkeit und Konzentration.
  193. weil sie wunderschöne klare Wörter und Ausdrücke hat und schon Dr. Martin Luther für uns Deutsche eine Einheitssprache geformt hat und Goethe und Schiller eine wunderbare Sprache geschaffen haben.
  194. weil sie die Muttersprache ist und mich mit der Kultur und Kunst meines Heimatlandes verbindet.
  195. weil meine Muttersprache die Sprache der größten Dichter und Denker ist!
  196. weil in ihr technische Sachverhalte am präzisesten ausgedrückt werden können.
  197. weil ich mich nach 65 Jahren nicht schämen brauche.
  198. weil sie viele und schöne Wörter hat und man zum Beispiel Gefühle ganz präzise differenzieren kann.
  199. weil wir durch ihre Vielseitigkeit in der Lage sind, Gefühle, Situationen, Beschreibungen und so weiter intensiver, vollständiger zu beschreiben als in allen anderen Sprachen. Nicht umsonst beneiden uns die übrigen Länder für unsere Dichter, wie Goethe, Schiller …
  200. weil sie gemütvoll ist.
  201. weil ich dann die meisten Werbebotschaften nicht verstehen kann (muß!).
  202. weil es mich stört, daß so viele englische Begriffe im Alltag überhandnehmen.
  203. weil man Hesse und Rilke nur auf deutsch lesen kann.
  204. weil es die Sprache ist, die ich gelernt habe, und ich mich in Kenntnis des Englischen in Deutsch nicht nur besser ausdrücken kann, sondern auch um ein Vielfaches reicher, vielleicht auch blumiger. Auch weil es die Identität unsrerselbst positiv darstellt, wenngleich andere anderes behaupten müssen.
  205. weil ihre Semantik logischer und klarer ist als die der englischen Sprache.
  206. denn was wäre unsere Arbeit ohne die genauen Angaben in unserer deutschen Sprache?
  207. weil sie meine Muttersprache ist, und weil ich alles ausdrücken kann, was mich bewegt.
  208. weil sie Gefühle so poetisch, aber auch leidenschaftlich ausdrückt, Sachverhalte klar und deutlich erklärt.
  209. weil es mich stört, durch die Karlsruher Innenstadt zu gehen und nur mit „Sale“, „Coffee to go“ begrüßt zu werden anstelle von „Ausverkauf“ oder „reduziert“.
  210. weil es meine Muttersprache ist und ich sie verstehe und gerne spreche.
  211. weil sie meine Muttersprache ist und weil ich alles verstehe!
  212. weil sowohl der Klang als auch der Wortreichtum meine unverwechselbare Identität, die Verbindung mit meinen Mitmenschen, den Landschaften und unserer Geschichte ausmachen.
  213. weil sie so vielfältig ist und es in ihr immer wieder Neues zu entdecken gibt.
  214. weil ich sie immer noch nicht 100%ig kenne. Aber wenn selbst Herr Sick noch hin und wieder überlegen muß …
  215. weil ich nur in ihr als meiner Muttersprache die Möglichkeit habe, meine Gedanken wahrheitsgetreu in Worte zu fassen.
  216. weil ich mich in ihr einfach und klar ausdrücken kann.
  217. weil sie die Sprache meiner Träume ist.
  218. weil sie mit ihrer Dialektvielfalt (von Hanseatisch Platt über Kölsch Platt, Sächsisch, Bayerisch, Alemannisch und so weiter) sich in ihrer Musikalität von allen anderen europäischen Sprachen unterscheidet.
  219. weil man mit dieser Sprache alle Themen exakt und genau ansprechen kann.
  220. weil ich gebürtige Deutsche bin und hier lebe.
  221. weil sich in ihr alles umfassend und präzise ausdrücken läßt!
  222. weil ich mich in keiner anderen Sprache besser ausdrücken kann.
  223. weil es mit ihr gegenüber anderen Sprachen möglich ist, sich sehr differenziert und dennoch kompakt auszudrücken.
  224. weil sie die Muttersprache der meisten Europäer ist.
  225. weil sie dem Gespräch einen besonderen Klang verleiht.
  226. weil nur mit ihr vertiefte kulturgeschichtliche Erkenntnisse unserer Region möglich sind.
  227. weil mit ihr seit Jahrhunderten deutsche Dichtung, deutsche Literatur und Wissenschaft verbunden sind. Weltbedeutende Dichter und Denker haben sich ihrer bedient und, wie zum Beispiel Friedrich Rückert, mit großer Wortgewalt arabische Literatur perfekt in die deutsche Sprache übertragen.
  228. weil es eine bildhafte, poetische Sprache ist.
  229. weil Richard Wagner seine Musikdramen in der herrlichen deutschen Sprache geschrieben hat.
  230. weil sie klangvoll ist, meine Freunde die gleiche Sprache sprechen und sie einfach schön für mich als deutschen Bürger ist.
  231. weil sie wohlklingend ist und einen reichen Wortschatz hat. Warum nur diese kritiklose Verballhornung?
  232. weil sie, indem ich mich in ihr sehr viel genauer ausdrücken kann, einen Akzent setzt gegen die „Weltspreche Englisch“, die alles und alle zu dominieren scheint.
  233. weil die wunderbaren Sätze von Thomas Mann in den „Buddenbrooks“ so beeindruckend sind.
  234. weil ich ihren reichen Wortschatz und seine Feinheiten schätze, mich höchst differenziert mitteilen kann und ich nicht in seltsamen Wort- und Zweiwortgemischen auf die Stufe eines Kleinkindes zurückzufallen geneigt bin.
  235. weil sie so anschaulich ist, daß ich mir unter einem Dauerlutscher mehr vorstellen kann als unter einem Lolly.
  236. weil sie meine Muttersprache ist; einzigartig, intelligent, kreativ und gefühlvoll – und das „ß“ hat!
  237. weil sie sowohl nüchtern-technisch präzise als auch träumend-romantisch verspielt sein kann.
  238. weil sie mir als die Sprache meiner Vorfahren und meiner Kinder durch ihre Wortvielfalt und Melodie unnachahmliche Ausdrucksmöglichkeiten bietet.
  239. weil ich mit Ihr genau meine Gefühle ausdrücken kann, ebenso wie technische Details oder politisch-wirtschaftliche Zusammenhänge.
  240. weil meine nicht einmal zwei Jahre alte Enkelin „Bemann“ sagt, ich „Schneemann“ erkenne und sie somit verstehe!
  241. weil ich in der Lage bin, mich in ihr präzise auszudrücken.
  242. weil sie – gemeinsam mit dem Plattdeutschen – Teil unseres Kulturerbes ist. Hochdeutsch und Plattdeutsch Seite an Seite stehen für Tradition und vermitteln Heimatgefühle!
  243. weil sie mir Kraft gibt und Authentizität von Familie, Volk und Kultur darstellt.
  244. weil ich mich in ihr Zuhause fühle, wie das Vaterunser in der Kirche.
  245. weil sie so kräftig ist: sie hat schon dem Lateinisch des Klerus’ und dem Französisch des Adels widerstanden!
  246. weil sich in ihr vieles treffsicherer ausdrücken läßt als zum Beispiel in Englisch.
  247. weil ich überzeugt davon bin, daß in keiner anderen Sprache alles so präzise und genau ausgedrückt werden kann und es mehrere Wörter für Gleiches gibt.
  248. weil in ihr so eindringliche Formulierungen möglich sind, wie Herta Müller sie in der „Atemschaukel“ gefunden hat.
  249. weil ich die Welt nur in dieser Sprache verstehen kann. (9 Jahre)
  250. weil ich mit ihr Gefühle und Sachverhalte besonders differenziert ausdrücken kann.
  251. weil es so viele verschiedene Ausdrücke für ein Gefühl, einen Zustand oder eine Tätigkeit gibt!
  252. weil es nur hier solche Wörter wie „Gemütlichkeit“ und „Kindergarten“ gibt.
  253. weil sie die Sprache des deutschen Volkes ist!
  254. weil ich sonst nirgendwo ausdrücken kann, wie es mich berührt, wenn in knackig kalten Januartagen ein klitzekleiner, aufgeplusterter Piepmatz um ein paar Körner bettelt.
  255. weil sie die Sprache meiner Eltern und die meiner Vorfahren ist.
  256. weil es meine Muttersprache ist, und sie sollte in Deutschland mehr gepflegt werden!
  257. weil sie so wunderbare Wortungetüme wie „Hausmeisterdienstwohnungseingangstürklingelknopf“ zuläßt.
  258. weil sie so reich und grammatikalisch so genau ist, daß man sich differenziert ausdrücken kann.
  259. weil sie zu den bedrohten Arten gehört, die ich schützen will.
  260. weil ich wie einige weitere Millionen Menschen keine andere Sprache beherrsche.
  261. weil ich in ihr daheim bin.
  262. weil man mit ihr so wunderbar zweideutig sein kann.
  263. weil sie „windows“ nicht braucht, da sie sich schon „Fenster“ ausgeliehen hat.
  264. weil ich „Merkfix“ gut brachte, bei „memory“ aber immer verliere.
  265. weil ich zwar über 60 bin, aber wohl noch nicht einmal 60 Prozent des Sprachschatzes verwende.
  266. weil ich ihr behilflich sein kann, ein Wort zu finden für das Teil, das man an der Kasse zwischen die Waren zweier Kunden legt.
  267. weil Deutsch meine Mutter- und Vatersprache ist und dadurch die überwiegende Anzahl von Prägungen in mir in dieser Sprache vorgenommen wurden: wie sollte ich anders empfinden, denken und (im Hirn (vor einer eventuellen Übersetzung in eine andere Sprache)) sprechen können?
  268. weil sie die Grundlage meiner Identität ist, sie mich befähigt, mein Denken in logisch-schlüssigen Strukturen umzusetzen, sie mir jeden Tag neue, interessante Ausdrucksmöglichkeiten anbietet, um mit vielen Menschen über eine endlose Anzahl von Themen zu kommunizieren. Ich liebe sie einfach, meine Muttersprache!
  269. weil sie eine überaus hohe Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten bietet, um die Dinge des Lebens zu erklären.
  270. weil man sich in ihr sehr genau (nuanciert) ausdrücken kann.
  271. weil man so schöne Wortspiele machen kann. (Heinz Erhardt ist der Meister!)
  272. weil die weltbesten Autos und Maschinen in ihr erdacht wurden.
  273. weil sie vielseitig anwendbar und sehr präzise ist.
  274. weil die deutsche Sprache meine Heimatsprache ist und ich Deutschland und die Kultur hier sehr liebe!
  275. weil sie meine Muttersprache ist, in der ich mich am besten verständigen kann.
  276. weil sie so schön kompliziert und doch wieder unkompliziert ist.
  277. weil es die Sprache von Goethe und Schiller ist und mich besonders „Faust“ sehr beeindruckt.
  278. weil sie die einzig verbliebene Heimat ist.
  279. weil man mit ihr immer neue Wortverbindungen bilden kann, die anschaulich beschreiben, was sie bezeichnen: Tisch-Tuch, Taschen-Tuch, Tuch-Fühlung, Spann-Bett-Tuch und so weiter.
  280. weil es zu schade wäre, sie durch andere Sprachen verunstalten zu lassen.
  281. weil sie logisch aufgebaut ist, aber leider immer mehr durch Denglisch verhunzt wird. Kausalität: Kultur und Moral auf dem Tiefpunkt.
  282. weil eine andere keinen Deut besser schmeckt.
  283. weil ich sie zuerst in der Muttermilch geschmeckt habe.
  284. weil ihr Geschmack von halbbitter bis honigsüß reicht.
  285. weil ich ohne sie geistig verhungern müßte.
  286. weil man auch in anderen Sprachen mit jedem deutsch reden kann.
  287. weil es in ihr Palindrome gibt (zum Beispiel Lager = Regal).
  288. weil andere Kulturnationen uns wegen unserer denglischen Schimpansensprache bedauern und verlachen.
  289. weil sie meine Muttersprache ist, mit der ich alles ausdrücken kann, was mir lieb und wert ist.
  290. weil sie mir auch im Ausland Heimat bedeutet.
  291. weil sie reich ist, Gefühle vermittelt, einen Wohlklang hat, und weil ich mit ihrer Hilfe weitere vier Sprachen sprechen und schätzen gelernt habe.
  292. weil ich Patriot bin.
  293. weil sie eindeutig ist.
  294. weil sie es die Sprache meiner Mutter war.
  295. weil nur Wichtigtuer Anglizismen benutzen.
  296. weil ich mit ihr aufgewachsen bin, mit ihr alles gelernt habe (auch andere Sprachen) und mit ihr bis heute gelebt habe.
  297. weil die deutsche Sprache nicht verloren gehen darf.
  298. weil sie Kult(ur) ist :)).
  299. weil ein Teil des Publikums bei der Lesung von Oskar Pastior im Markgrafentheater in Erlangen beim Hören seiner Wortkombinationen lustvoll gestöhnt hat.
  300. weil ich in ihr zu Hause bin.
  301. weil sie in ihrem Wortschatz das Wort „Heimat“ hat.
  302. weil sie die Sprache meiner Vorfahren war und die meiner Nachkommen sein soll; weil sie die Seele unserer lebendigen Kultur ist.
  303. weil sie von allen Sprachen der Welt die edelste ist.
  304. weil sie mir alle Möglichkeiten des Ausdrucks meiner Gedanken und Gefühle schenkt.
  305. weil sie meine Muttersprache ist, und ich mich in keiner anderen Sprache so subtil ausdrücken kann.
  306. weil sie meine Muttersprache ist.
  307. weil sie eine klangvolle, facettenreiche Sprache, und weil sie meine Muttersprache ist!
  308. weil sie bildhaft und blumenreich ist, wenn sie sich entfalten kann.
  309. weil ich als Mathematiker damit logische Sachverhalte sehr gut ausdrücken kann.
  310. weil die deutsche Sprache unser kulturelles Erbe ist.
  311. weil man sich differenziert damit ausdrücken kann.
  312. weil sie meine Sprache ist, und die Sprache, in der ich mich am besten ausdrücken kann.
  313. denn verliert ein Volk seine Sprache und seine Lieder, kehrt diese Kultur nie mehr wieder!
  314. weil sie die ausdrucksvollste Wissenschafts- und Techniksprache ist.
  315. weil es meine Muttersprache ist und es so wunderschöne Gedichte in dieser Sprache gibt!
  316. weil sie einen überaus großen Wortschatz hat. Ich kann mich seitenweise über ein Thema auslassen, ohne mich ausdrucksmäßig zu wiederholen. Und daß diese Sprache voller Poesie und Klangfülle steckt, das haben nicht nur die größten der deutschen Dichter vor langer Zeit gezeigt, das kann man auch noch in Werken aus der Neuzeit – beispielsweise bei Hermann Hesse – finden. Nur leider ist bei unseren Autoren ganz selten ein so herrlich hintergründiger Humor, wie er so vielen englischen Schriftstellern eigen ist, zu entdecken.
  317. weil ich keine Vokabeln lernen muß, um die Sprache zu sprechen.
  318. weil sie in ihrer Sprachmelodie wohlklingend und in allen ihren Dialekten originell ist.
  319. weil sie in puncto Expressivität und Signifikanz an unseren Locations exorbitant impressing ist! (Scherz muß sein!)
  320. weil es die Sprache ist, in der ich träume.
  321. weil sie anspruchsvoll ist und in ihren feinsten Verästelungen auch für gebürtige Deutsche eine Herausforderung ist.
  322. weil sie uns zusammenhält.
  323. weil in ihr neben der reinen Verständigung auch die Beschreibung von Gefühlen in unnachahmlicher Weise möglich ist.
  324. weil es ein Armutszeugnis ist, treffende deutsche Bezeichnungen durch Fremdwörter zu ersetzen.
  325. weil sie das Lied an meiner Wiege war.
  326. weil sie mir als meine Muttersprache die Gewißheit vermittelt, auch komplexe emotionale und philosophische Gedanken richtig vermitteln zu können. Ich verstehe, was ich sage, und die deutsch sprechenden Zuhörer auch.
  327. weil ich in ihr denken und fühlen kann, mich darin zu Hause fühle und die vielen Dialekte, durch die Historie entstanden, sympathisch und erhaltenswert finde.
  328. weil sie für uns Deutsche überlebenswichtig ist – politisch und seelisch gleichermaßen.
  329. weil ich in Deutschland aufgewachsen bin und sie die Sprache meines Elternhauses war.
  330. weil ich nur durch sie Mensch sein kann.
  331. weil es mehr wert, ehrlicher und schwerer ist, „Ich liebe dich“ zu sagen, als ein halbherziges „I love you“ zu schmettern.
  332. weil ich in ihr meiner Familie sagen kann, wie sehr ich sie liebe!
  333. weil sie auch die Sprache der Österreicher, Schweizer, Südtiroler, Elsässer, Eupener und vieler anderer mehr ist.
  334. weil sie unsere kulturelle Identität ist.
  335. weil ich mit ihr hervorragend meine Gefühle ausdrücken kann. (Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Markus 7, 21)
  336. weil ich sie WIRKLICH verstehe.
  337. weil ich unter Bewahrung meiner deutschen sprachlichen Wurzeln offen für andere Sprachen werde – ohne kritiklos einem beliebigem Sprachenbrei zu verfallen.
  338. weil ich überzeugt bin, daß sie allen Sprachpanschereien zum Trotz eine strahlende Zukunft haben wird!
  339. weil ihr, wenn man sie ernsthaft benutzt, Anmut und Aufmerksamkeit sicher sind.
  340. weil es so tolle Wörter wie „Wegzwiesel“ gibt.
  341. weil ich durch Zusammensetzen von Wörtern für neue Gegenstände neue Bezeichnungen bilden kann.
  342. weil sie so viele Facetten und Nuancen bereithält.
  343. weil sie durch ihre Regeln auch unser Leben regelt.
  344. weil diese meine Muttersprache ist.
  345. weil sie mir ungeahnt viele Möglichkeiten, Nuancen und Reichtum gibt, mich in meiner ganz eigenen Art meinen Mitmenschen mitzuteilen.
  346. weil ich in ihr all das ausdrücken kann, was im „globalisierten“ Englisch nicht möglich ist.
  347. weil es der erste gesprochene Laut war, den ich vernahm.
  348. weil sie ein Teil von mir ist.
  349. weil ich es mit Goethe halte, und sie (die deutsche Sprache) noch nicht kann …
  350. weil sie aus ihrer Not (Wörterarmut) eine Tugend (Komposita) macht und dabei neue Kreationen schafft! (Handschuh = der Schuh der Hand)
  351. weil sie eine einzigartige Kulturleistung und einen geistigen Kosmos umfaßt, deren Zerstörung (wie auch die eines jeden Weltnatur- und -kulturerbes) einen nicht zu verantwortenden Verlust der Vielgestaltigkeit unserer Welt wäre.
  352. weil es zu schade wäre, sie durch andere Sprachen zu verunstalten.
  353. weil ich die Zeitung nicht mit dem Fremdwörter-Buch lesen will.
  354. weil man mit ihr so herrlich spielen kann: So macht mich der strenge Winter fast schneepressiv.
  355. weil es die Sprache ist, mit der ich lernte, wie man liebt.
  356. weil sich meine Zunge am liebsten in ihr dreht, zumal fast von alleine ein aussagekräftiges Kompositum entsteht: Stromgroßkonzernleitungsschikanen.
  357. weil ich sie gut kann.
  358. weil ich deutsch besser spreche und verstehe als türkisch.
  359. weil ich endlich wieder verstanden werde.
  360. weil Heinrich Heine, einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Journalisten, in deutscher Sprache wundervolle Zitate und Texte schrieb.
  361. weil 1. ich deutsch spreche; 2. Deutsch eine klare verständliche Sprache ist; 3. Deutsch meine Muttersprache ist.
  362. weil ich sie von meinen Eltern geschenkt bekam, und weil ihre bewußte Anwendung Gefühl betont und Verstand zum Ausdruck bringt.
  363. weil ich damit die Gedanken anderer aufnehmen und verstehen kann und meine eigenen Gedanken ausdrücken und weitergeben kann.
  364. weil sie tief und wahrhaftig ist und durch die unglaublich vielen Dialekte noch reicher wird.
  365. weil sie mein Fühlen und Denken geprägt hat und Teil meiner Identität ist.
  366. weil sie vielschichtig und kompliziert, aber auch schlicht und einfach ist.
  367. weil der stilvolle Gebrauch den Unterschied ausmacht.
  368. weil ich so schöne Wortspiele damit machen kann und ich die deutschen Wörter immer und überall benutze.
  369. weil sie das Geheimnis von Freude und Schönheit, von Schmerz und Trauer offenbart und bewahrt, mich die Genauigkeit des Denkens lehrt und vor allem mich im Urgrund meines Menschseins verwurzelt und mir Bilder der Hoffnung schenkt.
  370. weil sie schön ist und weil es meine Muttersprache ist. Sie ist genau so schön wie jede andere, vielleicht noch schöner.
  371. weil sie ein Bollwerk gegen das masochistische Gutmenschentum und die verflachte, hollywoodeske Einheitskultur darstellt.
  372. weil es mich nach 40 Jahren im Ausland jedesmal rührt, wenn ich deutsch höre oder lese.
  373. weil ich über ihre Wurzeln reflektieren kann und damit ein immer tiefergreifendes Verständnis über meine Wurzeln erlangen kann.
  374. weil sie den Deutschen ihre Identität bewahrt.
  375. weil sie blumig, bildhaft, witzig, logisch, gründlich, genau ist. Sie klingt gut und schafft schlaue Gehirnwindungen.
  376. weil sie die Sprache der Denker und Dichter ist, oder war?
  377. weil sie nicht mein „outfit“ ist, sondern meine wärmende Unterwäsche, die mir Geborgenheit und Sicherheit „verleiht“, denn sie ist mir für dieses Leben „geliehen“, weswegen ich damit sehr pfleglich umgehe und sie möglichst nicht verwässere und verfälsche.
  378. weil sich in ihr wunderbar reimen läßt.
  379. weil sie „sinnesträchtig“ ist und man mit ihr auch mit den Augen essen und schmecken kann. („Augenweide“!)
  380. weil sie gleichermaßen ausdrucksstark wie auch präzise ist.
  381. weil man sie so schreibt wie man sie spricht!
  382. weil sie eine sehr präzise Sprache ist und es für manche Begriffe mehrere Wörter gibt.
  383. weil die Bibelübersetzung Martin Luthers darin als erstes zur Reformation anregte.
  384. weil sie mich mein ganzes Leben lang als Muttersprache begleitet.
  385. denn weil wir Ostdeutschen uns gegen die Russifizierung unserer Sprache erfolgreich zur Wehr setzten, sollten wir es mit der Amerikanisierung ebenso halten.
  386. weil ich glaube, daß alle anderen ebenfalls ihre Muttersprache reden, und wir ebenfalls zu unserer Sprache stehen sollten.
  387. weil sie die deutsche Seele und ihre Mentalität so gut ausdrücken kann.
  388. weil man viele Sprachen lieben kann, die einem begegnen – aber jeder nur eine Muttersprache hat.
  389. weil ich mit ihr von Geburt an tief verwurzelt bin und daraus abgeleitete Tugenden vertrete.
  390. weil sie meine Muttersprache ist und ich mich mit ihr klar und verständlich ausdrücken kann.
  391. weil sie das einzige ist, was den Deutschen als gemeinsames Gut noch geblieben ist.
  392. weil wir Nationalstolz haben sollten.
  393. weil die deutsche Sprache zu schön ist, um sie verkümmern zu lassen.
  394. weil man viele Adjektive machen kann.
  395. weil wir keine Amerikaner sind und nicht alles „verdenglischen“ sollten.
  396. weil Poesie in ihr wundervollen Ausdruck findet.
  397. weil sie wunderbar differenziert ist und über einen besonders reichen Wortschatz verfügt.
  398. weil sich mit ihr alle Zusammenhänge, insbesondere auch technische, zweifelsfrei darstellen und formulieren lassen.
  399. weil ich diese, meine Muttersprache, liebe.
  400. weil es meine Muttersprache ist, weil es die Sprache der Dichter und Denker ist, weil man sich in keiner anderen Sprache so nuanciert ausdrücken kann.
  401. weil sie so ausdrucksstark, so exakt, so feinfühlend und so genau ist.
  402. weil mich die unnötige Verfremdung unserer Sprache durch die Werbeindustrie stört.
  403. weil sie wortschöpferisch ist, zum Beispiel: „Großraumverkehrslinienplan“ – in welcher Sprache gibt es ein so schönes Wort?
  404. weil es meine Muttersprache ist, ich sie sehr schön finde, und ich alle Gefühle, die in mir sind, wunderbar ausdrücken kann; die Sprache der Dichter und Denker.
  405. weil sie ihre Ecken und Kanten hat, nie vollständig beherrschbar ist.
  406. weil sie meine Muttersprache ist und ich mich ganz differenziert darin ausdrücken kann, und ich kann jeden verstehen, der sie auch spricht (auch den kleinsten Unterton).
  407. weil ihre genaue Beherrschung während der Schulzeit so viel Demütigungen gekostet hat.
  408. weil sie so wunderbar doppeldeutig sein kann, zum Beispiel „Kosten“ – in Form eines Geldbetrages – oder „kosten“ – in Form von „naschen“.
  409. weil ich deutscher Staatsbürger und auch deutscher Nationalität bin.
  410. weil man mit ihr wunderbar Gedichte schreiben kann.
  411. weil sie meine Muttersprache ist, und keine Sprache so ausdrucksvoll und facettenreich ist, wie die unsere. Eigentlich müßte sie „Weltsprache“ sein!
  412. weil mit richtigem Kausalsatz wird sie noch schöner …
  413. weil in meiner Muttersprache „Hubschrauber“ ein wunderbar bildhaftes Wort ist, im Gegensatz zu „Helikopter“.
  414. weil so wunderschöne Musik in Verbindung mit der deutschen Sprache komponiert wurde.
  415. weil sie aus mehreren deutschen Sprachen besteht.
  416. weil es wunderbare Wortneuschöpfungen gibt.
  417. weil es verhältnismäßig einfach ist, auf der Grundlage der deutschen Sprache andere Sprachen zu erlernen.
  418. weil sie die Muttersprache der Volksdeutschen ist, die nachhaltig zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Mittel- und Osteuropas beigetragen haben.
  419. weil sie meine Muttersprache ist, und die Muttersprache ist immer die schönste.
  420. weil nicht sein darf, daß man in 20 Jahren vermutet, für „kids“ habe es einmal ein deutsches Wort gegeben – und in 50 Jahren Jahren hierüber promoviert.
  421. weil ich in dieser, meiner Muttersprache, träume, denke und mich eindeutig ausdrücken kann.
  422. weil meine Träume und meine Gedanken auf deutsch „frei“ sind.
  423. weil ich damit denke und fühle.
  424. weil sie noch annähernd eine Lautsprache ist und ich mich mit ihr treffender auszudrücken vermag als in anderen Sprachen.
  425. weil sie meine Heimat und wunderschön und ausdrucksstark ist.
  426. weil sie mich trägt.
  427. weil sie meine Muttersprache ist und ich mich mit ihr wohl und sicher fühle.
  428. weil ich mit ihr genau das ausdrücken kann, was ich sagen möchte.
  429. weil sie die Sprache meiner Heimat und wunderschön ist.
  430. weil ich wegen ihrer Differenziertheit feinste gedankliche Nuancen zum Ausdruck bringen kann.
  431. weil die einzelnen Wörter im Vergleich zum Beispiel zum Englischen eindeutiger sind.
  432. weil sie intelligent ist. Man kann sie wie Legosteine ineinander schachteln.
  433. erstens, weil sie im Lauf unserer Geschichte nur unter Mühen, teils unter Hohn und Spott, durchgesetzt werden konnte (Beispiel Dominanz des Französischen als Sprache der Oberschicht im 18. Jahrhundert, Deutsch als Sprache des verachteten einfachen Volkes); zuvor dominierten Latein und Griechisch als Sprachen der gelehrten Oberschicht; zweitens ist Deutsch meine „innere Heimat“ und mir überall präsent, auch wenn ich weit und lange Zeit im Ausland bin; drittens kann man mit Deutsch sehr genau ausdrücken, was auszudrücken ist: Das englische Wort „level“ beispielsweise hat eine zweistellige Anzahl deutscher Umschreibungen. Überhaupt ist Deutsch die Sprache meiner Mutter und Vorväter und mir daher ein Teil meiner selbst.
  434. weil sie durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten Kreativität unterstützt, aber auch die Möglichkeit bietet, etwas präzise zu formulieren. Viel Raum für Feinheiten …
  435. weil sie mir erlaubt, Wörter zusammenzusetzen und neu zu kombinieren und ich somit schöpferisch mit ihr umgehen kann.
  436. weil es die leichteste Sprache zur Erklärung von technischen, medizinischen und ganz allgemein wissenschaftlichen Zusammenhängen ist.
  437. weil sie in der Poesie als einzige lebende Sprache sowohl silbenmessend (quantierend), silbenzählend (alternierend) als auch silbenwägend (akzentuierend) ist.
  438. weil sie nicht monoton, sondern vielfältig und ästhetisch ist!
  439. weil sie sowohl Wohlklang (Eichendorff) als auch Erhabenheit (Hölderlin) ausgewogen verbindet.
  440. weil jede Sprache schön ist und der Pflege bedarf.
  441. weil sich in ihr sehr bedeutende Dichter und Denker eingängig verständlich machen konnten.
  442. weil ich als Kind bei Stromsperre in meiner Familie Sprachspiele gemacht habe und ich bis heute das gern betreibe.
  443. weil feine Ironie und bildhafter Ausdruck in ihr möglich sind.
  444. weil sie meinem Wesen entspricht, denn Sprache wird nach neueren Erkenntnissen nicht nur erlernt, sondern ist auch veranlagt, also vererbt.
  445. weil ich als Deutscher für unsere Muttersprache und deren Pflege und gegen „Denglisch“ bin.
  446. weil sie tollkühne Verehelichungen zwischen den Familien Nomen/Adjektive/Verben eingehen und sich dadurch wie Mohnsamen vermehren kann.
  447. denn wer aus seiner Sprache flüchtet, sich am Ende selbst vernichtet.
  448. weil meine Mutter sie mich gelehrt hat.
  449. weil die Verben so schön lautmalerisch sind: schlürfen, grummeln, kratzen zum Beispiel.
  450. weil ich stolz auf meine Muttersprache bin.
  451. weil ich in ihr spontan neue Begriffe kreieren kann und ebenso spontan-intuitiv auch verstanden werde.
  452. weil ich gerne mit ihr spiele.
  453. weil es die Sprache ist, in die am meisten übersetzt wird, und von der am meisten übersetzt wird.
  454. weil sie sowohl sehr klar und präzise ist, als auch wundervoll geeignet für lyrische Gedichte und Vertonungen.
  455. weil ich in ihr neue Wörter nach dem Lego- bzw. Baukastenprinzip treffsicher kreieren kann.
  456. weil ich nur in ihr ein intuitives Bauchgefühl habe.
  457. weil ich genervt bin, wenn ich mir in Super- oder Drogeriemärkten vorkomme, als wäre ich im englischsprachigen Ausland (Hair Care, Hairspray, Body lotion, Cream bath, bath oil, wellness, shower gel, moisture cream, detangler Spray, Best Age und so weiter). (Deshalb kaufe ich mittlerweile keine englischbezeichneten Drogerieartikel mehr.)
  458. weil ich sie schon von Kindesbeinen an sprechen konnte und nicht als Schüler erst mühsam lernen mußte.
  459. weil sie die Sprache meiner Heimat ist und ich sie einfach wunderschön finde. Wir sollten uns wieder darauf besinnen, richtig Deutsch zu sprechen, und die vielen Abkürzungen endlich fort lassen und nicht so viele englische Wörter mit hineinbringen.
  460. weil sie mehrere und farbige Ausdrucksmöglichkeiten bietet, und weil ich mir wünsche, daß sie sich wieder des alten, sauberen Wortschatzes bedient.
  461. weil ich eine Deutsche bin und in Deutschland lebe.
  462. weil ich dadurch, daß ich sie spreche, stolz bin, Deutscher zu sein.
  463. weil es meine Muttersprache ist und sich vieles deutlicher und differenzierter ausdrücken läßt.
  464. weil sie für mich als Niederländer einfach zu verstehen ist.
  465. weil sie eine wesentliche Grundlage unserer kulturellen Identität darstellt.
  466. weil ich in ihr nur durch kleine Veränderungen (einer Vorsilbe) einem Wort eine neue Bedeutung geben kann. Beispiel: Es gibt das eigenständige Wort halten (im Sinne von festhalten). Doch durch jede der folgenden Vorsilben bekommt es plötzlich eine neue, eigene Bedeutung: be-, ent-, ge-, ver-, an-, er-, vor-.
  467. weil ich die deutsche Sprache und ihre Vielfalt liebe.
  468. weil ich nur in meiner deutschen Muttersprache auch komplizierte Texte spontan verstehen kann und mich dabei mein sprachliches Bauchgefühl beim Hören (oder Lesen) intuitiv auf Ungereimtheiten hinweist und ich somit spontan-intuitiv die Aussage hinterfragen kann.
  469. weil man sie spricht, wie man sie schreibt!
  470. weil Deutschland meine Heimat ist, in der ich gerne lebe und meine deutsche Sprache (nicht denglische) gebrauche. Englisch spreche ich im Ausland zur Verständigung!
  471. weil meine Mutter in ihr singt, ich in ihr träume, liebe, streite. Sie bringt mich zum Lachen, zum Weinen und verbindet mich mit Millionen.
  472. weil sie das „ß“ hat, das wie ein Wegweiser in die Heimat ist und mich glücklich macht!
  473. weil sie lebt und leidet, glücklich macht, und das Wahre, das Gute und das Schöne ausdrücken kann!
  474. weil sie eine schöne und interessante Sprache ist, die man insbesondere nicht durch Wortkonstruktionen mit anderen Sprachen (zum Beispiel Englisch) verunglimpfen und vergewaltigen sollte.
  475. weil in dieser wunderschönen Sprache 1000 Jahre im Dom St. Stephan zu Wien gebetet wird.
  476. weil sie eine Kunstform ist, der sich jeder nach Belieben bedienen kann.
  477. weil sie die ausdruckstärkste Sprache ist.
  478. weil ich in ihr denke wie auch träume.
  479. weil ich mir Sorgen um alles Unterdrückte und Vernachlässigte mache.
  480. weil sie es wert ist.
  481. weil es für alles, was man wissen will, eine deutliche Erklärung gibt.
  482. weil es so nette „Teekesselchen“ gibt, wie Birne (Obst, Beleuchtung, Kopf).
  483. weil es meine Muttersprache und die Sprache unserer deutschen Dichter und Denker ist, die Sprache von Goethe und Schiller zum Beispiel.
  484. weil sie so ungeheuer vielfältig und ausdruckstark ist.
  485. weil sie meine Muttersprache ist und ich nie vergessen werde, wer ich bin, auch wenn ich im Ausland lebe.
  486. weil unsere Muttersprache eine klare und aussagefähige Sprache ist, zu der wir uns viel stärker bekennen sollten.
  487. weil ich leidenschaftlich gern als Schülerin Gedichte in meiner Muttersprache DEUTSCH vortragen durfte. Diese Leidenschaft habe ich bis heute nicht abgelegt.
  488. weil es mich immer wieder stört oder leid tut zuzusehen, wie viele unnötige Begriffe vor allem aus dem Englischen benutzt werden, mit der Begründung, dies sei „cool“ und modern. Diese Einstellung führt einfach dazu, daß wir mittelfristig nicht mehr wissen werden, wie sogar die banalsten Dinge in der deutschen Sprache bezeichnet worden sind.
  489. weil sie faszinierend logische und schöne Wortzusammensetzungen hervorbringt – wie zum Beispiel Hand + Schuh = Handschuh; oder aber auch wahre Perlen, wie zum Beispiel Hose + Stall = Hosenstall.
  490. weil ihre Morphosyntax transparent und ihre Phonetik angenehm klar ist.
  491. weil sie tiefsinnig und hintergründig ist.
  492. weil sie schöne Vokale hat und sehr kraftvoll sein kann. Sie hat von allem etwas. Ich mag auch das deutsche „R“.
  493. weil sie mich seit 62 Jahren begleitet!
  494. weil sie poetisch und präzise ist.
  495. weil sie so erfrischende neue Klänge bekommt, wenn Migranten sie in den Mund nehmen.
  496. weil sie es nicht verdient hat, verhunzt und verdrängt zu werden.
  497. weil Martin Opitz sie 1624 so mühevoll vom Lateinischen emanzipiert hat.
  498. weil sie älter ist als das Englische.
  499. weil sie die Sprache unserer Dichter und Denker und mit unserer Kultur ganz eng verbunden ist. In keiner anderen Sprache kann man sich so differenziert ausdrücken.
  500. weil sie so schöne zusammengesetzte Hauptwörter hat, wie Kindergarten, Blumenbeet, Landgasthof, Weißwurstessen und so weiter.
  501. weil ich die Verenglischung und Veramerikanisierung strikt ablehne.
  502. weil sie mir erlaubt, Heinrich Heine, Kafka, Goethe, Schiller, Kleist, Thomas und Heinrich Mann sowie den genialen Nietzsche zu lesen.
  503. weil meine Mutter diesen kostbaren Schatz an mich weitergegeben hat und weil meine Sprache mich seitdem ständig begleitet.
  504. weil ich mit ihr am besten Eindrücke ausdrücken kann.
  505. weil sie unserer Identität Ausdruck verleiht.
  506. weil sie so ausdrucksvoll ist und man mit dieser Sprache alle Empfindungen ausdrücken kann.
  507. weil sie, ganz einfach, meine Mutter-/Heimatsprache ist und man sie mehr und besser pflegen sollte!
  508. weil Sie mit ihrem großen Wortschatz tiefgreifende Auswirkungen auf andere Sprachen ausgeübt hat.
  509. weil sie meine Muttersprache, sehr ausdruckfähig ist und sich nicht durch Klogschieter, die Wörter wie „quasi“, „qua“, „per se“ und englische Fehlausdrücke beimischen, unterkriegen läßt!
  510. weil sie so wunderbar vieldeutig und lautmalerisch ist.
  511. weil sie immer mehr gefährdet ist, vermischt zu werden, und weil es die Muttersprache ist.
  512. weil ich in meinem Heimatland auch verstehen möchte, was jeder sagt, und vor allem weil die deutsche Sprache schön und historisch wertvoll ist.
  513. weil sie wie ein Lego-Baustein nach allen Richtungen andockt und mit ihrer Gestaltungskraft Ausdrücke anderer Sprachen mühelos umwandelt.
  514. weil die Werke unserer großen Klassiker nur durch sie in aller Welt berühmt geworden sind.
  515. weil sie sehr ausdrucksstark und plastisch ist. – Es sind immer spontane Wortneubildungen möglich, die auch jeder versteht, zum Beispiel „Einfahrtstürhandgriff“ und so weiter.
  516. weil man in der deutschen Sprache wundervolle Schüttelreime erzeugen kann.
  517. weil die schönsten Märchen und Volkslieder in Deutsch verfaßt wurden und weil wir dieses Kulturgut fördern sollten.
  518. weil ich in dieser Sprache am besten meine Gefühle ausdrücken kann und wunderbare Wortschöpfungen kreieren kann.
  519. weil ich sie am besten lesen, am besten schreiben und am besten verstehen kann.
  520. weil in den Klassen 3 und 4 in Deutsch mindestens zehn schriftliche Arbeiten pro Schuljahr zu schreiben waren, darunter fünf Aufsätze: macht 20. Dann kam das Gymnasium, vier Deutscharbeiten pro Schuljahr sind vorgesehen, macht neunmal 4, sind 36. Mit den 20 sind das 56. Drei habe ich geschwänzt, drei durch Krankheit versäumt, macht glatte 50. Mit dieser Superausbildung konnte ich dann diverse Seminararbeiten schreiben, 1000 Artikel als Redakteurin, mehrere wissenschaftliche Aufsätze und 3 Bücher. Mal sehen, was noch kommt. Danke, liebe Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen! Und danke auch für die vielen doch reichlich unterschiedlichen Zensuren (obwohl ich immer das gleiche Deutsch benutzt habe).
  521. weil ich in keiner Sprache außer der deutschen präzise Bilder aus Worten schaffen kann.
  522. weil ich in ihr Worte schneller begreifen kann.
  523. weil sie seit Generationen trotz inzwischen vergangener Schreibweisen die Sprache unserer Familie ist und bleiben wird und unter anderem in ihr das Wort „Schätzchen“ möglich ist und eine Bedeutung hat.
  524. weil sie kraft- und ausdrucksvoll, lautmalerisch und anschaulich ist, logisch aufgebaut ist, weil sie die Sprache der Dichter und Philosophen ist.
  525. weil ich mich damit am klarsten ausdrücken kann.
  526. weil ich verstanden werden will.
  527. weil ich darin alles verstehen und alles ausdrücken kann, was mich bewegt.
  528. weil die Aussprache sehr schön ist. (Zuschrift aus Venezuela)
  529. weil sie ein wunderbarer „Wortschatz“ ist.
  530. weil Denglisch eine Kehlkopfkrankheit ist.
  531. weil sogar Schachtelsätze, sofern man es versteht, sie sinnvoll zu gebrauchen, formvollendete Prachtstücke sind.
  532. weil sie unverwechselbar, vielfältig und ergreifend ist.
  533. weil ich dann verstehe, was gemeint ist.
  534. weil ich in Deutschland lebe und in meiner Sprache meine Gefühle ausdrücken kann.
  535. weil ich empfinde: Sie gleicht einem Blütentraum, filigraner geht es kaum.
  536. weil sie so betörend sein kann wie eine rassige Geliebte.
  537. weil sie einem erlaubt, sich ganz genau auszudrücken.
  538. weil sie uns „im Innersten zusammenhält“.
  539. weil sie platt und hoch gesprochen werden kann, und ihre Wörter entweder groß oder klein geschrieben werden.
  540. weil mein Hund sie versteht.
  541. weil ich damit als Übersetzer mein Geld verdiene.
  542. weil selbst der Kuckuck sie imitiert.
  543. weil sie als Sprache einer Minderheit geschützt werden muß …
  544. weil sie mir eine Heimat ist, die ich nicht verlieren will.
  545. weil ich in ihr als meiner muttersprachlichen Heimat Leben und Welt verstehen und lieben gelernt habe, der Reichtum unserer Literatur nur in ihr erfahrbar ist, die uns den Zugang zur Weltliteratur aufschließt, und ich mich nur in ihr als Schriftsteller, vor allem als Lyriker, sprachlich und seelisch ganz angemessen ausdrücken kann.
  546. weil sie nicht so einfach ist …
  547. weil es die Sprache der Liebe ist. (aus den USA)
  548. weil ich mir damit alles – und vor allem in meiner fränkischen Mundart – am besten von der Seele reden kann.
  549. weil ich damit meinen Namen korrekt schreiben kann, und zwar auch in GROßBUCHSTABEN. (Ich habe ein ß im Namen.)
  550. weil ich sie morgen noch sprechen darf.
  551. weil sie mit neuen Wortschöpfungen unendlich weiterentwickelt werden kann.
  552. weil ich im Ausland erlebt habe, welche Bedeutung meine deutsche „Muttersprache“ für das Verständnis einer Fremdsprache hatte.
  553. weil sie viel ausdrucksvoller und genauer ist als meine eigene Muttersprache (Französisch).
  554. weil man mit keiner anderen Sprache meinen Namen aussprechen kann.
  555. weil sie den anderen Sprachen dieser Welt gleichwertig ist.
  556. weil meine Mutter und mein Deutschlehrer auf der Penne mich lehrten, sie zu lieben.
  557. weil sie besonders gut die Welt „wortet“ – frei zitiert nach Humboldt.
  558. weil sie ein deutsches Kulturgut ist, das nicht verfälscht werden darf.
  559. weil meine Großmutter väterlicherseits Deutsche war (1920 mit einem Franzosen verheiratet) und mir die deutsche Kultur-Basis gebracht hat.
  560. weil sie meine Identitätsbasis sowie meine wahre Heimat ist, das typisch unauslöschbar Deutsche.
  561. weil ich sie schon pränatal von meiner Mutter hörte und mich auf die Geburt freute, um sie zu möglichst schnell zu lernen.
  562. weil sie dichterisch, klar und doch träumerisch denken kann.
  563. weil sie die Sprache meines ureigenen Wesens als Deutscher ist und weil sich in ihrer unendlichen Vielfalt alles ausdrücken läßt, was Menschen fühlen, denken und sagen können.
  564. weil man sich mit dieser Sprache besonders detailliert und präzise ausdrücken kann.
  565. weil es für ein und denselben Begriff mehr Wörter mit verschiedenen Nuancen gibt.
  566. weil es die einzige ist, in der ich fehlerfrei rechne und zähle. (aus Frankreich)
  567. weil sie so schöne Wörter wie „Habseligkeiten“ hervorgebracht hat.
  568. weil sie die Sprache des Landes ist, das ich liebe.
  569. weil sie die Sprache von Martin Luther und seiner Bibelübersetzung ist.
  570. weil ich da mitdenke und fühle.
  571. weil auch staccato sinnlich sein kann! ;)
  572. weil sie viele Sprachfallen mit der französischen Sprache hat: Baiser, Infusion, Etablissement, Souterrain, Konzept. (Zuschrift einer Französin)
  573. weil es in ihr einen Unterschied gibt zwischen Wörtern und Worten. Worte lassen sich nicht in Wörterbücher packen!
  574. weil sie in unserer Heimat auch jeder versteht.
  575. weil ich absolut keinen Grund sehe, sich ihrer zu schämen oder gar aus ihr zu flüchten.
  576. weil man mit ihr so wunderbare Teekesselchen bilden kann, die so herrlich zweideutig sein können.
  577. weil sie meine Muttersprache ist und mich in die Lage versetzt, in jedem Bereich Differenziertheiten auszudrücken!
  578. weil sie die Sprache Luthers und Goethes ist, sie poetisch ist, wunderbare Wortzusammensetzungen erlaubt, zum Beispiel Blütentraum, Sommerwind, Lebensfreude.
  579. weil ich nur in dieser Sprache meine Gedanken in Worte fassen kann.
  580. weil sie Identität erzeugt.
  581. weil ich verstehen – und verstanden werden möchte.
  582. weil mir noch niemand eine andere Sprache nennen konnte, die Melodie, Klang, Farbe, Rhythmus und Takt so abgestimmt und edel kombiniert!
  583. weil es ohne diese Sprache keine Wagneropern gäbe!
  584. weil sie meine Seele ist, die ich nicht leugnen will!
  585. weil sie so anheimelnd bildhaft ist, bildhafter als ich es mir auf englisch träumen lassen könnte.
  586. weil man mit ihr die abenteuerlichsten Wortbildungen erschaffen kann und dazu weder das englische „of“ noch das französische „de“ benötigt.
  587. weil sie die Sprache Goethes, Schillers, Heines, Manns … ist, sie besonders wohlklingend ist nach einem Auslandsaufenthalt.
  588. weil sie verständlich und einfach zu erlernen ist.
  589. weil ich sie mit dem sächsischen Dialekt verbinden kann.
  590. weil man damit verschiedene Gefühle treffend ausdrücken kann.
  591. weil man sie so schön verändern kann (zum Beispiel Jugendsprache).
  592. weil man damit Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.
  593. weil deutsche Liedtexte tiefsinniger sein können als englische.
  594. weil man nicht lange überlegen muß, wie man etwas sagt.
  595. weil wir alle damit tolle Gedichte schreiben können.
  596. weil sie einzigartig ist und sie nicht jeder versteht.
  597. weil ich sie klanglich schön finde.
  598. weil ich sie gelernt habe, sie verstehe und sie spreche.
  599. weil die Grammatik ziemlich schwer, aber interessant ist.
  600. weil große, berühmte Dichter sie benutzt haben.
  601. weil Deutsch in der Schule zu meinen Lieblingsfächern gehörte.
  602. weil ich es nicht anders kenne.
  603. weil man sich mit ihr gut mit Menschen aus anderen Ländern verständigen kann (zum Beispiel Österreich, Holland …).
  604. weil es die einzige Sprache ist, die ich wirklich beherrsche.
  605. weil sie sehr wandelbar ist, zum Beispiel durch Akzente und Dialekte.
  606. weil sie so vielseitig ist.
  607. weil man sie so schön abkürzen kann.
  608. weil bestimmte Sehenswürdigkeiten besonders schön klingen (zum Beispiel Frauenkirche besser als Womenchurch).
  609. weil jeder dadurch seine Persönlichkeit widerspiegeln kann.
  610. weil wir in Deutschland leben.
  611. weil ich, je älter ich werde, um so mehr neue Facetten der Sprache entdecke.
  612. weil so „Ich liebe Dich“ am schönsten klingt.
  613. weil es möglich ist, vieles zu umschreiben, aber auch mit wenigen, einfachen Worten auf den Kopf zu treffen.
  614. weil sie in vielen Ländern gesprochen wird.
  615. weil sie, wenn man sie einmal beherrscht, gar nicht so schwer ist.
  616. weil sie gut klingt und einfach zu sprechen ist. Die deutsche Sprache ist mit ihren vielen Dialekten etwas ganz besonderes.
  617. weil sie eine sehr schöne Sprache ist, in welcher viele Bücher erschienen sind. Und dies ist für mich als Vielleser von großer Bedeutung. Außerdem finde ich die deutsche Rechtschreibung und Grammatik interessant.
  618. weil man durch sie mit anderen kommunizieren und somit Informationen austauschen kann. Diese Sprache mag nicht immer einfach zu verstehen sein und nicht für jedermann leicht zu sprechen und zu deuten. Aber im allgemeinen reicht der erlernte Wortschatz, um sich zu verständigen. Es ist wohl eine Sprache, die sich immer wieder in ihrer Form verändern wird. Für viele toll, für andere nicht.
  619. weil ich in Deutschland geboren bin, sie von Beginn an spreche und ich die Sprache fließend spreche und auch verstehe.
  620. weil Fachbegriffe in Deutsch besser zu verstehen sind als in englisch.
  621. weil ich die Sprache mit all ihren Facetten mag und auch verstehe. Ich kann mich mit der deutschen Sprache innerhalb der EU-Länder fast immer verständigen.
  622. weil sie einen schönen Wortlaut hat.
  623. weil sie gern gesprochen wird und sie zu uns gehört.
  624. weil sie grammatisch anspruchsvoll ist. Ich bin stolz, sie sprechen zu können, außerdem ist sie meine Muttersprache, und sie verbindet mich mit meiner Heimat.
  625. weil ich mich so in meiner Heimat verständigen kann.
  626. weil sie für mich die zweite Sprache ist. Deutsch und Englisch sind Weltsprachen.
  627. weil ich sie verstehe, mit ihr umgehen kann und sie von klein auf gelernt habe.
  628. weil die Aussprache leicht ist.
  629. weil sie abwechslungsreich ist, und dadurch wird die Kommunikation gefördert.
  630. weil sie zu unserer Kultur gehört.
  631. weil sie so facettenreich ist. Es gibt in vielen Gebieten Deutschlands zahlreiche Dialekte sowie Mundarten (zum Beispiel die Oberlausitzer Mundart). Diese sollten von Generation zu Generation aufrechterhalten werden, um die alte Tradition zu wahren.
  632. weil ich sie fließend sprechen kann, ich meine Gefühle somit zum Ausdruck bringen kann.
  633. weil wir sie alle lernen und beherrschen müssen, um sie als angehende Erzieher den Kindern weitergeben zu können.
  634. weil sie sehr reich an Ausdrucksmöglichkeiten ist. Gefördert werden muß sie meines Erachtens aber vor allem deswegen, weil wir sie verschandeln, wenn wir (leider schon viele) Wörter halb aus der amerikanischen, halb aus der deutschen Sprache zusammensetzen, was oft schon richtig lächerlich klingt und wir uns damit selbst nach unten stufen.
  635. weil ich damit die Gedanken anderer in aller Feinheit erkennen und aufnehmen kann und die eigenen Gedanken ausdrücken und weitergeben kann.
  636. weil es viele Dialekte gibt, die man unmöglich verstehen kann, aber für die man immer ein Lächeln übrig hat.
  637. weil sie immer wieder verblüffende Variabilität offeriert und ich als Deutscher stolz auf sie bin.
  638. weil ich mich selbst als Schwabe herrlich nuanciert damit ausdrücken kann.
  639. weil Sie schön ist und nicht so nach „Ey, Alter“ klingt.
  640. weil jedes Gefühl treffend beschrieben und benannt werden kann.
  641. weil Sie ebenso poetisch wie hart sein kann.
  642. weil sie so reich an Worten ist, die glücklich machen können wie gutes Essen – beides ein Genuß.
  643. weil sie Teil meines Ichs ist.
  644. weil in ihr das Ausdrücken meiner Gedanken und Gefühle besonders genau und präzis ist. (aus Tschechien)
  645. weil sie die Sprache Martin Luthers ist, weil sie Sinn gibt, weil sie schön klingt und weil ich sie liebe. (aus den USA)
  646. weil sie mir nach 44 Jahren im Ausland immer noch das Heimatgefühl gibt. (aus Schweden)
  647. weil mit einem Verschwinden unserer Sprache alle geschriebenen Kulturschätze für uns verloren wären.
  648. weil sie sehr differenziert ist und in ihr meine Wurzeln liegen.
  649. weil ich sie von meiner Mutter gelernt und an meine Kinder weitergegeben habe.
  650. weil Geiz niemals geil sein kann.
  651. weil sie ungeheuer reichliche Ausdrucksmöglichkeiten hat, eine lebendige Sprache ist und sich alles ausdrücken läßt, Gefühle, Stimmungen, klare Anweisungen. Sie hat einen umfangreichen, malerischen Wortschatz, ich liebe die deutsche Sprache.
  652. weil das deutsche „Sie“ wundervoll Respekt in nur einem Wort ausdrücken kann.
  653. weil sie mitwächst, veränderbar ist.
  654. weil die deutsche Sprache das Wort „eigentlich“ hat – ein Wort, welches es kein zweites Mal gibt.
  655. weil ich sie besser kenne als den liebsten Menschen.
  656. weil sie meiner Geschichte und unserer Kultur die richtigen Worte verleiht.
  657. weil ich Deutsch an der Uni unterrichte, man sich sehr genau auf deutsch ausdrücken kann, weil es meinen Studenten Spaß macht, am Deutschunterricht teilzunehmen. (aus Mexiko)
  658. weil ich nur in ihr spontan starke Gefühle ausdrücken kann.
  659. weil ich in ihr am besten dichten kann.
  660. weil sie so vielfältig ist und eine große Bandbreite des individuellen Ausdrucks bietet.
  661. weil, sie richtig und umfassend angewandt, ein hohes Niveau verkörpert.
  662. weil sie so schön strukturiert ist.
  663. weil sie so wunderbar klingt und poetisch ist; so viele verschiedene Wörter um ein und dieselbe Sache zu benennen!
  664. weil sie unsere deutsche Kultur und Herkunft bezeugt.
  665. weil sie meine erste Sprache war, und weil mein Vater, Schriftsteller von Beruf, die deutsche Sprache sehr geliebt hatte. (aus den USA)
  666. weil sie abstrakte Themen sehr deutlich ausdrücken kann.
  667. weil es die Sprache meiner Vorfahren ist.
  668. weil ich mit ihr lebe und sie mit mir lebt!
  669. weil sie sowohl wunderbar als auch wunderlich – ganz einfach: ein Wunder – ist!
  670. weil sie präziser als zum Beispiel das Englische, in ihrer Satzstellung flexibler als zum Beispiel das Französische und durch unterschiedliche Betonungen in der gesprochenen Form variabler ist.
  671. weil sie für jedes Gefühl das richtige Wort zu bieten hat.
  672. weil man so herrliche Wortschöpfungen wie „Kindergartenfestzugsvorbereitungen“ bilden kann.
  673. weil man sich so herrlich eindeutig zweideutig ausdrücken kann wie zum Beispiel: „Der Beamte entschläft sanft“ oder „Der Gemüsehändler schaut sich die Radieschen von unten an“.
  674. weil es nicht nur „Heimweh“, sondern auch „Fernweh“ gibt. (aus Holland)
  675. weil sie keine „Kaugummi“-Sprache ist!
  676. weil ich viele Geschäftsfreunde in Deutschland und der Schweiz habe. (aus Holland)
  677. weil sie eine Kultursprache ist.
  678. weil ich immer, wenn wir segeln, entgegenkommenden deutschen Leuten begegne. (aus Holland)
  679. weil sie meine zweite Muttersprache ist.
  680. weil Johann Sebastian Bach alle seine Arien, Kantaten und Oratorien in Deutsch geschrieben hat und ich davon ein klein bißchen Deutsch gelernt habe. Ich liebe die deutsche Sprache darum! (aus Holland)
  681. weil sie die Sprache Blixa Bargelds („Einstürzende Neubauten“) ist.
  682. weil sie herrliche Gründe liefert für einen Mark Twain, über die deutsche Sprache herzufallen („The awful German language“).
  683. weil Deutsch sprechen sich manchmal wie Gesichtsgymnastik anfühlt. (aus Holland)
  684. weil man die Musik Gustav Mahlers mit ihren Texten, Angaben und Satzbezeichnungen nur mit ihr richtig verstehen kann.
  685. weil diese Sprache kräftig und poetisch ist. (aus Holland)
  686. weil sie die spannendste Fremdsprache ist, die ich kenne, sie vermittelt mir ein anderes Weltbild.
  687. weil es die Sprache ist, die mein liebster Mann, mit dem ich seit 27 Jahren verheiratet bin, spricht. (aus Belgien)
  688. weil in ihr so wundervolle Gedichte hervorgebracht wurden.
  689. weil sie schön ist wie die Kompositionen von Johann Sebastian Bach. (aus Holland)
  690. weil sie mich geprägt hat!
  691. weil sie die Grundlage unserer wunderbaren Dialekte ist.
  692. weil sie die Sprache des – offiziell nicht existierenden – Textes der Hymne der Europäischen Union ist („Ode an die Freude“). (aus Ungarn)
  693. weil ich in ihr auch feine Nuancen verstehen und selbst formulieren kann.
  694. weil ich für das Sprechen kein Wörterbuch und für das Schreiben höchstens mal den Duden brauche.
  695. weil ich bei deutschen Texten auch „zwischen den Zeilen“ lesen kann.
  696. weil schon meine Mutter eine österreichische Stiefschwester hatte und ein Jahr in Österreich lebte, wir viele Jahre auf Urlaub nach Österreich fuhren und ich schließlich zwei Jahre in Wien Theaterwissenschaft studierte. Zum Schluß aber: ganz einfach, weil ich finde, daß sie eine sehr schöne Sprache ist, die ich gerne spreche, schreibe und lese. (aus Holland)
  697. weil ich mit ihr all das aussprechen kann, was mir wichtig ist und was mich bewegt, und weil sie einfach schön ist!!!
  698. weil wir leider keinen Shakespeare, aber einen Thomas Mann und einen C. F. Meyer haben.
  699. weil sie das Wort „onomatopoetisch“ durch „lautmalerisch“ ersetzen kann.
  700. weil sie eindeutige Regeln hat.
  701. weil sie eine Diskussionsgrundlage mit ausländischen Freunden bietet. Ein arabischer Bekannter wollte wissen: Warum heißt es DER Hund, aber DAS Pferd? Beide Tiere haben vier Beine, Fell, Schwanz und so weiter …
  702. weil auch kleine Kinder herrliche Wörter „erfinden“ können. Meine Enkeltochter Pia malte eine NICHTKATZE, da sie keine hatte. Bei meinem Sohn Alex war der Hubschrauber ein FLUGBALL und das Kehrauto das PINSELAUTO.
  703. weil ich deutsch sprechen kann mit meiner Schwester, wenn meine brasilianischen Schwägerinnen mich nerven. (aus Brasilien)
  704. weil ich als junger Mann die besten Bücher der Weltliteratur in dieser Sprache billiger kaufen konnte. (aus Belgien)
  705. weil man das Geschriebene durch die Großschreibung der Substantive und die Kommasetzung streng nach grammatikalischen Strukturen schnell erfassen kann(, was leider beim Neuschrieb nicht mehr so hundertprozentig der Fall ist).
  706. weil es in keiner anderen Sprache so viele und so umfangreiche Wortfelder und Wortfamilien gibt.
  707. weil im deutschen Sprachraum nicht derjenige als großer Schriftsteller gilt, der sich nur der gängigen Redensarten bedient, sondern der, der seine Kreativität durch spontane Ad-hoc-Verbindungen beweisen kann.
  708. weil es unübersetzbare anheimelnde Wörter mit Tiefsinn gibt, wie Heimat, Gemütlichkeit, Weltschmerz und so weiter.
  709. weil sie zu mir gehört und ich durch sie „bin“, meine Mutter mir die ersten zarten Liebesworte auf deutsch ins Ohr flüsterte, weil sie mir Kraft gibt und sie aus „dem Bauch heraus“ kommt und nicht vom Kopf, wie die Fremdsprachen.
  710. weil man den Ruf eines Konzerns auch nach dem Gebrauch der Sprache beurteilen kann (zum Beispiel Deutsche Bahn).
  711. weil sie sich so wunderschön anhört. (aus Holland)
  712. weil es solche wunderschönen Wörter gibt, wie „Weltanschauung“ und „Auseinandersetzung“.
  713. weil wir in Kerkrade (NL) eine ripuarische Sprache sprechen, weshalb das Deutsch für uns wie eine Muttersprache ist.
  714. weil sie mein Herz öffnet.
  715. weil sie so herrlich skurrile Stolpersteine aufweist.
  716. weil ich bis heute grüble, warum Flüsse sowohl männliche als auch weibliche Namen tragen.
  717. weil selbst die Betonung eines Wortes über Leben und Tod entscheiden kann: Man kann einen polizeilichen Verkehrsregler auf der Kreuzung sowohl UMfahren, als auch umFAHREN.
  718. weil es solche Fallstricke gibt, wie Zusammensetzungen mit dem Wort „Gefahr“: Wir kennen Rutschgefahr, Einsturzgefahr, Unfallgefahr … Warum sprechen wir von Lebensgefahr, wenn wir eigentlich Todesgefahr meinen?
  719. weil jeder Streit um das Geschlecht von „Zigarillo“ mit einem salomonischen Urteil endet: Richtig sind alle drei Geschlechter.
  720. weil man trefflich darüber streiten kann, ob wir Deutschen 1989/1990 eine Wende oder eine Kehre erlebten.
  721. weil in Deutschland die Uhren zwar gleich ticken, dennoch schon mancher Treff geplatzt sein soll. Noch immer weiß nicht jeder, daß „dreiviertel“ und „viertel vor“ gleichbedeutend sind.
  722. weil es neben den sogenannten „neuen Bundesländern“ nicht zwangsläufig „alte Bundesländer“ gibt. Wie wäre es mit „gebrauchten Bundesländern“?
  723. weil offenbar in den USA langsam das „YES“ von unserem bodenständigen „JA“ verdrängt wird.
  724. weil der innerdeutsche Sprachstreit um „Sonnabend“ oder „Samstag“ zum Glück immer wieder in einen Sonntag mündet.
  725. weil wir in Sachsen keine Metzger brauchen, sondern nach wie vor Fleischer. Oder soll ich etwa ein Pfund „Schweinemetzg“ einkaufen gehen?
  726. weil hier eigentlich jeder reden kann, wie ihm der Schnabel gewachsen ist – selbst der Papagei.
  727. weil sie so musikalisch klingt und auch, weil sie so unbeliebt ist. (aus Frankreich)
  728. weil ich mich durch sie so wunderbar kompliziert ausdrücken kann.
  729. weil ich meine, ein Volk sollte sich durch eine eigene Sprache identifizieren. Unsere Sprache ist ausdrucksstark!! Globalisierend mag englisch hilfreich sein, aber in Deutschland sprecht bitte deutsch – auch auf Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Orten, damit wir älteren Menschen wissen, wo wir sind!!!!
  730. weil sie Nährboden für die beste Literatur der Welt ist.
  731. weil sie so stark in mir lebt, daß ich auch im Ausland lebend in ihr träume.
  732. weil sie süße alte Gedächtnisse während meiner Studienjahre in Deutschland zurückholt. (aus Indonesien)
  733. weil sie so romantisch ist. (aus Belgien)
  734. weil die Verbletztstellung des deutschen Nebensatzes sich so gut eignet, die Verbletztstellung tibetischer Sätze wiederzugeben
  735. weil sie so vielfältig ist, und diese Vielfaltigkeit kann durch den Sprecher hervorgebracht werden. Bis dann ist die Sprache neutral, bis auf dem Moment, in dem sie gesprochen wird: c'est le ton qui fait la musique. Diese Eigenschaft hat die deutsche Sprache mehr als alle anderen. (aus Holland)
  736. weil ich in ihr mit meinen deutschen Verwandten kommunizieren kann, sie bieten mir manchmal Wörter oder Ausdrücke, die es halt nur im Deutschen gibt, in der holländischen oder englischen Sprache fehlt da die Nuancierung.
  737. weil ich manchmal in sie fliehen kann, wenn meine Muttersprache versagt. (aus Holland)
  738. weil sie meine Muttersprache ist und keine Notwendigkeit besteht, sie mit englischen Vokabeln zu durchsetzen. Die so etwas machen, können zumeist selbst nur ein wenig Schulenglisch und wollen sich damit nur wichtig tun.
  739. weil sie nicht meine Muttersprache ist, mich aber aufgenommen und meine Welt erweitert hat.
  740. weil sie meine Seele tief berührt und mir Geborgenheit schenkt.
  741. weil sie für E-Mail und Telefon so schöne Wörter hat wie E-Post und Fernsprecher.
  742. weil ich jeden Tag durch sie etwas Neues in der Welt entdecke. (aus Brasilien)
  743. weil sie nach Kartoffelsuppe schmeckt.
  744. weil sie heute in einer unseligen Sale-Mentalität täglich millionenfach verhunzt wird.
  745. weil sie die Sprache meiner Heimat und meiner Vorfahren ist und ich nur in Deutsch denken, schreiben und empfinden kann.
  746. weil so viele Dichter, Denker, Philosophen und Musiker unvergleichliche Werke in dieser Sprache geschaffen haben, wofür uns viele Völker beneiden.
  747. weil mich „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert total begeistert hat als 17jährige belgische Schülerin!
  748. weil sie meine große Liebe ist und ich es nicht ausgehalten habe, nicht in ihr zu leben. Sie war nach acht Jahren im Ausland der Grund, in meine Heimat zurückzukehren.
  749. weil sie Wörter hat wie „Abendbrot“ und „Heimweh“, und „Stille Nacht, heilige Nacht“ sich so gut anhört. (aus Spanien)
  750. weil sie ein unergründbares, lebendes Kunstwerk ist, das seinesgleichen sucht und den, der sie spricht, stolz und selig machen kann.
  751. denn als Kind war ich wohnhaft im niederländisch-deutschen Grenzgebiet. Daher ist mir die deutsche Sprache fast wie eine zweite Muttersprache, wodurch der Weg zum Verstehen und Genießen der reichen deutschen Kultur viel kürzer und effektiver geworden ist. (aus Holland)
  752. weil ich mit meiner Freundin auch etwas anderes als Französisch sprechen kann.
  753. weil sie sich in allen Situationen hervorragend auszudrücken weiß.
  754. weil sie die Sprache meiner Mutter ist!
  755. weil die Sprache in Verbindung mit der Kultur einen großen Anteil an der Individualität des Menschen hat.
  756. weil sie – sit venia verbo – geiler und unkomplizierter ist als andere Sprachen.
  757. weil es Wörter wie „Schadenfreude“, „Kindergarten“ und „Grundgesetz“ in andere Sprachen geschafft haben.
  758. weil sie in Anbetracht ihrer Komplexität, immer noch, im Vergleich zu anderen ähnlich mannigfaltigen Sprachen, recht einfach ist.
  759. weil ich nicht weiß, was ich mit einem „Coffee to Go“ soll, wenn ich einfach einen Kaffee zum Mitnehmen haben möchte.
  760. weil Sieger nicht zweifeln und Zweifler nicht siegen.
  761. weil es „meiner Sprache Mutter“ ist (Niederländisch ist meine Muttersprache).
  762. weil in jeder Region ein anderer Dialekt gesprochen wird.
  763. weil sie sich festentschlossen und gefühlvoll zu gleicher Zeit zeigt. (aus Holland)
  764. weil ich einen sehr guten Lehrer hatte, der mich so gut „vorn im Munde“ sprechen gelehrt hat, daß ich heutzutage darüber noch komplimentiert werde. (aus Holland)
  765. weil man tatsächlich Wörter kombinieren kann: „Güterwagenausbesserungswerkstattsgelände“. (aus Holland)
  766. weil sie erlaubt, den Dingen auf den Grund zu gehen (und somit das Auf-den-Grund-Gehen als bemerkenswert anerkennt).
  767. weil sie nicht nur dekorative Mitteilung, sondern Austausch von Lebenswirklichkeiten veränderlich ermöglicht.
  768. weil man aus Adjektiven Substantive und Verben machen kann und umgekehrt und in allen Varianten und Schattierungen.
  769. weil man kreativer sein kann als in vielen andern Sprachen.
  770. weil Rilke auf deutsch geschrieben hat.
  771. weil deutsche Poesie (wie Poe über Poesie allgemein sagte) die rhythmische Gestaltung von Schönheit in Worten ist, und das wortbildlich Schöpferische wie auch Rhythmische dieser Schönheit im Deutschen besonders zum Tragen kommen kann.
  772. weil ich bei der täglich auffallenden Sprachverhunzung (Denglisierung) immer an die Worte Hölderlins denken muß: „Oft zürnt’ ich weinend, daß du immer blöde die eigene Seele leugnest.“
  773. weil sie die Sprache von Thomas Bernhard, Christoph Waltz und Cornelia Froboess ist, weil sie von den deutschen Schauspielern so zauberhaft schön und effektvoll gesprochen werden kann. (aus Holland)
  774. weil ich sie liebe und gerne dazu beitragen möchte, daß nicht alles mit englischen Wörtern durchsetzt wird, weil unsere deutschen Wörter in vielen Fällen viel mehr aussagen können und wir deutsche Bürger auch stolz sein sollten auf unsere Sprache, weil sie so vielseitig ist. Zum anderen ist sie meine Muttersprache, diese sollte man auch in der globalisierten Welt sehr gut pflegen und schützen.
  775. weil Mörike in dieser Sprache das Gedicht schrieb „Gelassen stieg die Nacht ans Land …“
  776. weil sie so viel zu bieten hat, leider kennen viele von uns die Vielfalt, die sie bietet, nicht.
  777. weil sie für mich wie eine zweite Heimat ist und mich einfach in meinem Leben begleitet!!! Nie hat sie mich enttäuscht!!! (aus Frankreich)
  778. weil es die Sprache der großen Philosophen ist! (aus Holland)
  779. weil ich so viele liebe, nette und herzliche Menschen in Deutschland kenne. Und weil es eine so schöne, warme Sprache ist! (aus Holland)
  780. weil es die einige Sprache ist mit der Redewendung „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“. (aus Holland)
  781. weil sie mich an meinen Erasmusaufenthalt in Köln erinnert. (aus Dänemark)
  782. weil sie zum Lieben und zum Schnauzen ist. (aus Belgien)
  783. weil diese Sprache so schön ist, wie die wunderschönen deutsche Mädchen, die es reden. (aus Belgien)
  784. weil es viele Möglichkeiten gibt, die Gefühle zu äußern, zum Beispiel: Gnädige Frau – Blödes Schwein – Herr Oberstleutnant – Mein lieber Vollidiot – Auf Wiedersehen – Bis nachher – tschüs – Hals- und Beinbruch. Die Deutsche Sprache ist ein reines Vergnügen. (aus Holland)
  785. weil gute Sprache Leidenschaft ist.
  786. weil sie die von Theodor Fontane und Thomas Mann des öfteren genutzte und nach Belieben auszudehnende Satzklammer ermöglicht. (aus Holland)
  787. weil es die erste Fremdsprache ist, die ich gelernt habe und auch wirklich im Griff habe. (aus Spanien)
  788. weil ich mit der plattdeutschen und der hochdeutschen Sprache aufgewachsen bin. Ich bin gerne Deutsche und verstehe dann alles.
  789. weil ich auch im betrunkenen Zustand noch verständlich bleiben kann.
  790. weil sie unsere Kultur ist und sich durch sehr vielfältige Ausdrucksweise auszeichnet!
  791. weil auch sie „Made in Germany“ ist. (aus Ungarn)
  792. weil ihr Klang meinen Ohren schmeichelt.
  793. weil sie die Orgel unter den Sprachen ist.
  794. weil meine Märchen in deutscher Sprache schöner sind als in Holländisch. (aus Holland)
  795. weil sie so wunderbare zusammengesetzte Wörter ermöglicht, in den einzelnen Dialekten so viele verschiedene Bezeichnungen für gleiche Dinge bietet, eindeutig ist und doch so herrliche Doppeldeutigkeiten zuläßt, auf vielen Ebenen einfach unvergleichlich ist und sicher auch die fürchterlichsten Verwurstungen überstehen wird.
  796. weil in Franken mal an einer Mauer das Wort „SCHORNSTEINFEGERBEKLEIDUNGSFABRIK“ zu lesen war, und auch meine jungen Schüler mögen das Wort … und viele andere! (aus Frankreich)
  797. weil sie mein Denken und Fühlen und den Stolz auf mein Land am besten ausdrückt!
  798. weil Martin Luther sich der Sächsischen Kanzleisprache bediente, um die Bibel dem gemeinen Volk zu erschließen.
  799. weil ich schallend über Günther Oettinger lache, der weder die deutsche noch die englische Sprache beherrscht.
  800. weil (bisher) hier Menschen aus Belgien, Brasilien, Dänemark, Frankreich, Holland, Indonesien, Schweden, Tschechien, Ungarn, USA, Venezuela meine Liebe zur deutschen Sprache teilen.
  801. weil ich (und viele von uns damals) vor sechs Jahrzehnten gierig und heimlich unter der Bettdecke Bücher lasen. Heute haben wir leider den „Kulturpapst“ Dieter Bohlen.
  802. weil ich dafür eintrete, daß Abriß nicht „Rückbau“ heißt, Gafferinnern und Gaffer nicht „Schaulustige“, Wirtschaftsverbrecher nicht „Steuersünder“ Mordszenarien nicht „Familiendramen“ Wirtschaftsgangstertum nicht „Nullwachstum“. Denn: Wann werden wir denn die Alten und Kranken der „Nullgesundheit“ bezichtigen?
  803. weil meine Muttersprache bildreich, lautmalend und somit ausdrucksstark und kulturreich ist.
  804. weil es eine alte und aktuelle Kultursprache ist, mit der man alle Empfindungen genau und verständlich ausdrücken kann. Außerdem ist es meine Muttersprache.
  805. weil sie von einer unüberbietbaren Schönheit und Deutlichkeit, grammatikalisch wie semantisch, geprägt ist und ein Werkzeug aus eitel Gold war für die größten Philosophen, wie etwa Nietzsche, Kant und Schopenhauer. (aus Belgien)
  806. weil wir Sachsen unsere Sprache so herrlich aus’m Mundwinkel nausloofen lassen.
  807. weil „ä Täßchen Heeßer“ viel „gemiedlicher“ ist, als ein Kaffee aus Togo.
  808. weil unsere deutsche Sprache keinen Deut besser ist, als andere Sprachen – aber auch keinen Happs schlechter.
  809. weil unsere Sprache blüht wie ein Kornfeld, zirpt wie eine Grille, duftet wie ein Veilchen, aber auch zustößt wie ein Adler.
  810. weil man auf Deutsch so einzigartig schmusen kann.
  811. weil ich es geschmacklos finde, Rucksäcke „bodybags“ zu nennen (amerikanisch: Leichensäcke) oder öffentliche Fernsehübertragungen „Public Viewings“(amerikanísch: öffentliche Zurschaustellung Verstorbener).
  812. weil es einfach doof ist, jeden Dorfbums als Event schönzureden.
  813. weil ich dermaleinst meine sterblichen Überreste einem Bestatter anvertrauen möchte, keinem „funeral master“.
  814. weil sie meiner Seele Geborgenheit gibt und vor meinen Augen Bilder entstehen läßt.
  815. weil ich sie verstehe und dazu kein englisches oder anderes Wörterbuch benötige.
  816. weil ohne sie mein Herz leer und heimatlos wäre.
  817. weil sie so klar wie verträumt ist und das Wort „zärtlich“ kennt.
  818. weil ich die Struktur meiner Muttersprache (Niederländisch) besser verstehe, seit ich mich mit der Grammatik der deutschen Sprache auseinandergesetzt habe. Da gibt es noch viel zu lernen!
  819. weil ich Deutsche bin, und darauf bin ich stolz.
  820. weil es mehr als 1.000 Gründe gibt!
  821. weil es die Sprache meine Mutter war und ich sie jetzt unterrichte. (aus Frankreich)
  822. weil ich jede Sprache mag!
  823. weil sie für mich als Niederländischsprachigen die einfachste Fremdsprache ist und die Fremdsprache, in der ich mich mit sehr vielen Deutschsprachigen in Europa sehr gut verständigen kann. (aus Belgien)
  824. weil sie die ausdrucksvollste – Muskelkater, Fernweh … – Sprache der Welt ist. (aus Holland)
  825. weil unsere Kunden aus Deutschland kommen und hier auf Texel unsere frischen Brötchen kaufen! (aus Holland)
  826. weil sie behutsam und achtungsvoll mit der Aussprache fremder Namen und Ortsbezeichnungen umgeht.
  827. weil sie Gerüst für viele schöne Lieder ist.
  828. weil sie sich immer wieder von den Dialekten befruchten läßt.
  829. weil sie sich immer wieder von anderen Sprachen befruchten und weiterentwickeln läßt und stark geblieben ist im „Verdauen“ fremder Wörter.
  830. weil die deutschen Wörter „Vaterland“ und „Muttersprache“ so schön die Verbundenheit mit dem eigenen Land und Volk zum Ausdruck bringen. (aus Ungarn)
  831. weil sie aufgrund ihres hohen Entwicklungsstandes vielfältigste Ausdrucksmöglichkeiten bietet.
  832. weil wir Oberlausitzer gemeinsam mit unseren sorbischen Mitbürgern für unsere beiden bedrohten Sprachen (und Kulturen) engagiert eintreten.
  833. weil ich dankbar bin, durch zahlreiche Aktionen der ersten ostdeutschen Sprachinitiative (gegründet 1992 in Bautzen) gemeinsam mit meinen Mitstreitern gesamtdeutsch viel erreicht zu haben.
  834. weil ich mich gern an eine Wette unserer Russischlehrerin (vor reichlich 50 Jahren) erinnere: Es gebe in der deutschen Sprache kein Wort mit dem russischen „Schtsch“. Am Folgetag gewann ein Klassenkamerad den blauen Papierfuffzichpfennigschein mit „WurSCHTSCHnippel“!
  835. weil ich die deutsche Sprache liebe um ihrer Würdigkeit. (aus Belgien)
  836. weil es die Schriftsprache meines Landes (Deutsche Schweiz) ist.
  837. weil man an ihrem Klang auch einzelne Wörter heraushören kann.
  838. weil sie Teil meiner Person ist.
  839. weil ich mit Wort und Schrift (Lyrik) alles ausdrücken und auch Freude bereiten kann.
  840. weil sie wegen ihrer Vielsilbigkeit schon im Wortinneren eine melodiöse Aussprache ermöglicht.
  841. weil sie der Schlüssel für Lernen und Begreifen und damit für Wissen und Können ist.
  842. weil sie ein Teil meiner Kultur ist.
  843. weil sie so herrliche Wortspiele erlaubt (zum Beispiel ist „geliefert haben“ etwas anderes als „geliefert sein“).
  844. weil die Beschäftigung mit ihr nach über vierzig Jahren nach wie vor erfrischend wirkt. (aus Holland)
  845. weil sie die Sprache meiner ersten großen Liebe als Halbwüchsige ist und deshalb für mich sexy ist! (aus Frankreich)
  846. weil sie liebenswert, begehrenswert und deshalb schutzbedürftig ist.
  847. weil es hierzulande erste Bürgerpflicht sein sollte, ihren Fortbestand zu wahren.
  848. weil viele Anderssprachige uns um sie beneiden.
  849. weil es keinen Grund gibt, aus ihr zu fliehen.
  850. weil Dichter wie Schiller und Denker wie Nietzsche bewiesen haben, dass Deutsch die Sprache der Dichter und Denker ist.
  851. weil sie geschrieben wird, wie sie gesprochen wird.
  852. weil es meine Muttersprache ist und ich sie als meine eigentliche Heimat erfahre, seit ich im Ausland lebe.
  853. weil Deutsch meine Muttersprache, die erste Denk- und Kommunikationssprache ist/war.
  854. weil man in einer höflichen Form auch respektvoll schimpfen kann. („Sie Arsch*och“ klingt viel respektvoller als „Du Arschl…“)
  855. weil sie die Sprache einer Nation ist, die durch ihre herausragenden Persönlichkeiten zu einem Land der Werte wurde.
  856. weil ein ordentlich gesetzter Konjunktiv im Deutschen einfach grandios klingt!
  857. weil ich beim Lesen der Chronik unserer Vorfahren, noch mehr bei älteren Schriftstücken wie die Luther-Bibel, im Vergleich zu unserer gegenwärtigen Sprache die Entwicklung der deutschen Sprache erahnen kann.
  858. weil die Zusammensetzung Sonnenschein so einfach, deswegen auch wohl brillant gelöst worden ist; die Holländer (zonneschijn neben sterrentijd) benötigen ganz komplizierte Regeln dazu. (aus Holland)
  859. weil es die Sprache unserer Väter ist, ohne die es uns nicht geben würde.
  860. weil sie mir dabei geholfen hat bzw. immer noch hilft, meine elsässische Kultur/Herkunft besser zu verstehen!
  861. denn der Mensch denkt, fühlt und lebt allein in der Sprache. (Wilhelm von Humboldt)
  862. denn die Muttersprache ist die treueste Interpretin unseres Denkens. (Thomas Morus)
  863. denn verschiedene Sprachen kennzeichnen verschiedene Kulturen.
  864. denn die unbedachte Übernahme einer fremden Sprache durch eine größere Sprachgemeinschaft läuft auf eine geistige Verkrüppelung dieser Sprachgemeinschaft hinaus.
  865. denn selbstbewußte Weltoffenheit und Verständigungsbereitschaft in Fremdsprachen setzen die Verwurzelung und Sicherheit in der Muttersprache voraus.
  866. denn die modernen Entwicklungen in Wissenschaft und Kunst müssen sich in der deutschen Sprache ausdrücken lassen, insofern bedarf sie der unablässigen Pflege und Weiterentwicklung.
  867. weil eine Verabschiedung aus unserer Muttersprache zwangsläufig zu geistiger Verarmung führen würde.
  868. weil unsere Sprache zukunftsfähig ist und kulturelle Identität ausstrahlt.
  869. weil wir unsere Sprache nicht ohne Grund unter Wert und ohne Gegenwehr verscheuern dürfen.
  870. denn weil wir in der DDR so manche Enteignung erleiden mußten, sollten wir uns gesamtdeutsch der Sprachenteignung entgegenstemmen.
  871. weil wir in der DDR das Regime weglachten – also lachen wir doch nun einfach die Sprachschimpansen weg!
  872. weil es nicht sein kann, daß wir wie das Kaninchen vor der Schlange hocken und unsere kulturellen Wurzeln verleugnen.
  873. weil Zufall etwas ist, was einem zufällt. Die Amerikanisierung unserer Sprache hingegen beruht nicht auf Zufällen, sondern auf ebenso miesen, wie einflußreichen Steuermännern.
  874. weil die Geschichte lehrt: Verlust der Muttersprache rührt oft von Kolonialisierung her. Wer kolonialisiert eigentlich Deutschland?
  875. denn da mag schon mal dieses unsägliche „Job“ gedruckt stehen. Ich benutze lieber ein Wort, das das Gemeinte auch wirklich ausdrückt, zum Beispiel Stelle, Beruf, Arbeitsplatz, Aufgabe …
  876. denn die Begriffe haben eine sehr große Genauigkeit. Außerdem schreibe ich Lieder auf deutsch (modern und klassisch)! (aus Argentinien)
  877. weil ich die lieben Leute aus der herrlichen Stadt Mainz liebe, die uns in Holland ehemals besucht haben.
  878. weil sie einen sehr reichhaltigen, differenzierten Wortschatz hat, mit dem man auch gut Gutachten schreiben kann, und einen guten Klang hat, mit Ausgewogenheit von Konsonanten und Vokalen – und nicht so schludrig nach Alkoholtrunk klingt wie eine sogenannte Weltsprache.
  879. weil mich diese Sprache mit außerordentlichen, edlen und liebenswerten Menschen sowohl beruflich als auch privat in Verbindung gesetzt hat! Und weil ich es sehr schätze, meine Gedanken auf deutsch auszudrücken, denn diese Sprache hat in meinen Augen viel Sinn! (aus Frankreich)
  880. weil mich ihre Tiefe und Vielfalt immer wieder in Erstaunen versetzt und ich mich in ihr zu Hause fühle.
  881. weil sie so romantisch ist. (aus Belgien)
  882. weil es so herrlich ist, auf deutsch zu singen! (aus Belgien)
  883. weil ich als Limburger die deutsche Sprache immer erfahren habe, als meiner Muttersprache sehr verwandt. (aus Belgien)
  884. weil ich den Klang und die Melodie dieser Sprache ganz besonders finde. (aus Belgien)
  885. weil das deutsche Weltbild mehr Bewegung zu enthalten scheint (Dativ versus Akkusativ). (aus Belgien)
  886. weil ich als Kind schon entdeckte, daß Wortklang und Wortinhalt oft so wunderbar übereinstimmen! Ich liebe also die Gedichte! (aus Holland)
  887. weil ich an der Mosel Freunde habe, mit denen ich mich gerne unterhalten möchte. (aus Belgien)
  888. weil man mit ihr feine semantische Unterschiede klar und eindeutig ausdrücken kann.
  889. weil man das Geschriebene durch die Großschreibung der Substantive und die Kommasetzung streng nach grammatikalischen Strukturen schnell erfassen kann.
  890. weil sie rätselhaft und klar ist, weil sie wunderschön und ekelhaft ist, weil sie sich gebrauchen und mißbrauchen läßt: Es ist der MENSCH, der mit seinen Aussagen die Qualität der Sprache bestimmt. (aus Holland)
  891. weil Ephraim Kishon sich in ihr so perfekt wie in seiner eigenen Muttersprache ausdrücken konnte.
  892. weil sie wie keine andere Sprache dröhnen und streicheln zugleich kann. (aus Belgien)
  893. weil sie so vielfältig und widersprüchlich und zugleich regelhaft ist.
  894. weil ich sie sprechen, fühlen, hören, riechen und sehen kann.
  895. weil sie poetisch ist und ich mit einem Wort sehr viel ausdrücken kann.
  896. weil diese Sprache mich froh machte, als ich jung war. Meine Mutter brachte mich bei einer Pflegefamilie unter. Ich war sieben Jahre alt. Die Pflegefamilie war meine ältere Schwester und deren Mann. Ich war unglücklich bei meiner Schwester und ihrem Mann. Ich war sehr traurig, oft nicht meine Mutter besuchen zu dürfen. Ich fühlte mich von meiner Mutter verlassen. Dank der deutschen Sprache, die ich an der Schule lernte, konnte ich mein Unglück, meine Not und meine Verzweiflung vergessen. Seit meiner nicht sehr fröhlichen Kindheit mag ich die deutsche Sprache sehr. Die deutsche Sprache machte mich froh, obwohl meine Mutter mich verlassen hatte. Deutsch ist die Sprache des Glückes, meiner Meinung nach. (aus Paris, Frankreich).
  897. weil sie die Sprache von Hesse und Kant, von Schiller und Hanke, von Rilke und Morgenstern und und und … ist.
  898. weil sie exakt und poetisch gleichermaßen ist!
  899. weil sie mir hilft, meinen Horizont zu erweitern. (aus Polen)
  900. weil Johann Wolfgang von Goethe ein Deutscher war. (aus Holland)
  901. weil sie mein Besitz ist und mich damit reich macht. Wer besitzt nicht gerne etwas Wertvolles, Edles, Schönes, Gutes?
  902. weil man sich mit ihr klar und genau ausdrücken kann, um verstanden zu werden.
  903. weil Siegmund Freud ohne sie vielleicht nie die Psychoanalyse „erfunden“ hätte, vgl „Als Freud das Meer sah“ von G. A. Goldsmith. (aus Frankreich)
  904. weil ich mich darin wie in einer Familie geborgen fühle: Die Dialekte sind die Kinder der SprachFAMILIE, die Sprache selbst ist die MUTTER (Muttersprache) und das Land ist der VATER (Vaterland). Welche andere Sprache kann mit diesen Metaphern und den damit verbundenen Gefühlen aufwarten?
  905. weil sie so vielen Versuchen, sie zu ruinieren, widerstehen kann.
  906. weil sie ehrlich ist.
  907. weil sie die Sprache der Deutschen (wie auch Österreicher und Schweizer) ist, weil man mit ihr sehr fein (fast) alles ausdrücken kann und weil ich mit ihr aufgewachsen bin.
  908. weil sie meine Mutter- und Vatersprache ist und ich mich durch sie gut verständigen kann.
  909. weil sie mir meine Mutter beigebracht hat und es damals noch kein „Denglisch“ gab.
  910. weil ich mit ihr lebe!
  911. weil man damit Wörter und Sätze bilden kann, die manchmal von vorne und hinten lesbar sind. (Bekanntes Beispiel „Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie“ und noch andere.)
  912. weil sie Ausdruck meiner Identität ist, meines Seins; sie ist ein wunderbares Lebensgefühl, das ich nie mehr missen will.
  913. weil sie so herrliche Palindrome zustande bringt, von „UhU“ über „Nie weiN“ bis zum rekordverdächtigen: „Eine treue Familie bei LIMA feuerte nie“.
  914. weil jede Muttersprache Kultur und Identität verkörpert.
  915. weil jede sterbende Sprache – auch unsere ist vom Siechtum bedroht – ihre Nutzer von der Vielfalt zur Einfalt degeneriert.
  916. weil sie die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unseres, meines Volkes in sich trägt. Die guten und die schlechten Seiten, die Liebe und den Hass, die Zuversicht und das Verzagen, die Fröhlichkeit und den Kummer. Alles, alles, alles. Ich lebe durch meine Sprache und ich lebe in ihr. Sie ist mein Glück.
  917. weil sie mich oftmals sprachlos macht.
  918. weil diese ehrliche und tiefgründige Sprache Charme hat.
  919. weil sie präzise ist und auch in der Aussprache fordert, alle Buchstaben zu berücksichtigen.
  920. weil sie nicht monoton ist und es bei mehrsilbigen Wörtern für alle Varianten der Betonung Wörter gibt.
  921. weil es Spaß macht, nach Wörtern zu suchen, die eine Situation oder ein Gefühl noch besser beschreiben.
  922. weil unsere „sogenannten“ Sprachwissenschaftler mit ihrer Rechtschreibreform die Sprache nicht einfacher, sondern nur anders und zwar unnatürlicher machen können.
  923. weil sie ausgewogen ist und die Groß-/Kleinschreibung sowie die Interpunktion, so wie sie ist, braucht!
  924. weil dummdeutsches Denglisch nur von der Möchtegernintelligenz gebraucht wird, die sich schnell selbst entlarvt.
  925. weil sie sich trotz Bedrohung immer wieder durchsetzt und die Zahl ihrer Befürworter stetig steigt.
  926. weil sie in der Schweiz eine der offiziellen Sprachen ist. Wir unterrichten unsere Schüler daher im Tessin Hochdeutsch, obwohl man in der deutschen Schweiz lieber auf Schwyzerdütsch angesprochen werden möchte, was man auch verstehen kann, aber was für unsere Schüler doch eher eine fast unmögliche Aufgabe ist. Also schicken wir unsere Kursteilnehmer für Intensivkurse lieber nach Deutschland. (aus der Schweiz)
  927. weil man auch im Ausland darüber den Kopf schüttelt, daß wir Deutsche unsere Sprache derart mit Anglizismen verhunzen.
  928. weil sie auch anderen Menschen aus aller Welt gefällt.
  929. weil ich mit ihr aufgewachsen bin und mich mit ihr am besten verständigen kann.
  930. weil ich in der Mittelschule einen Deutschlehrer hatte, der mich unglaublich begeistert hat. Ich habe damals fast jedes Jahr Deutschland besucht (mit dem Fahrrad). Leider ist der Lehrer nicht mehr unter uns. Ich wohne in Flandern, und meine Muttersprache ist Niederländisch. (aus Belgien)
  931. weil es meine Muttersprache ist, ich in zehn Jahren Schule viel darüber lernte und zum Beispiel durch die neue Rechtschreibreform nicht auslernen werde.
  932. weil sie so viele verschiedene Dialekte besitzt und von Anderssprachigen als schwer empfunden wird.
  933. weil ich sie am besten verstehe und es nicht mag, wenn unsere Sprache immer mehr „verenglischt“ wird. Man kann das alles in deutscher Sprache ausdrücken, und es klingt gut.
  934. weil der deutsche Wortschatz so umfangreich ist, daß es für ein „Ding“ oftmals mehrere beschreibende Wörter gibt.
  935. weil man durch sie fähig ist, alles zum Ausdruck zu bringen, was einen bewegt und beschäftigt.
  936. weil sie soooo viele Wörter hat.
  937. weil sie Ausdruck sein kann, für das Innere und das Wesen und das Wissen eines Menschen.
  938. weil sie sehr vielfältige Möglichkeiten in der Ausdrucksweise bietet. Eine reiche Wortauswahl läßt Dinge oder Empfindungen in den schillerndsten Farben erscheinen. Die deutsche Literatur in ihrer Vielfältigkeit beweist dies.
  939. weil sie mit der romantischen Schule ein Lebensgefühl voll Tiefe und Einfachheit hervorgebracht hat, das seinesgleichen nicht wieder findet.
  940. weil die fünf Klassiker der Musik (Mozart, Bach, Händel, Haydn, Beethoven) in dieser Sprache fühlten, dachten und wirkten.
  941. weil sie als ein Weltkulturerbe betrachtet werden muß!
  942. weil nur mit ihr die „blaue Blume der Romantik“ (Adelbert von Chamisso) als einmaliges Kulturgut hervorgebracht werden konnte.
  943. weil sie Leben und Poesie, Geist und Natur unnachahmlich miteinander verschmelzen kann!
  944. weil ich die Zahlen mag und wie man sie ausspricht. (aus Holland)
  945. weil ohne sie eine Welterkenntnis, wie sie sich aus Kants Transzendentalphilosophie ergibt, undenkbar wäre.
  946. weil es die Sprache meiner Großmutter und ihrer Schwester ist, die beide mit meinem Großvater (ein Niederländer) verheiratet waren. Meine Großmutter ist sehr jung gestorben und ihre Schwester hat meinen Vater, als wäre es ihr eigener Sohn, erzogen. (aus Holland)
  947. weil „Mit siebzehn hat man noch Träume“ sich so schön anhört, naiv und wahr ist … (aus Belgien)
  948. weil ich sie schon fast 40 Jahre unterrichte und das noch jeden Tag mit viel Vergnügen! (aus Holland)
  949. weil ich mich der in Gang befindlichen Zerstörung der deutschen Kultur empört widersetze, die auch vor unserer Muttersprache nicht halt macht, siehe die Sesselfurzer-Wechselbälge „Rechtschreib-Reformen“.
  950. weil sie mich NICHT sprachlos macht.
  951. denn „ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will also ein Volk nicht verlieren, wodurch es Volk ist, will es seine Art mit allen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts so sehr zu wachen, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“ (Zitat von Ernst Moritz Arndt, eingesandt aus Ungarn)
  952. weil man den Sinn eines Satzes nur durch Verändern eines Satzzeichens in das Gegenteil verändern kann. Zum Beispiel: „Jeder denkt an sich selbst zuletzt“ und „Jeder denkt an sich, selbst zuletzt“. (aus Italien)
  953. weil es die Sprache unseres guten Nachbarstaats ist und weil es ein Wort gibt dass mich getröstet hat, als mein 16jähriger Sohn, plötzlich und völlig unerklärlich, selbst sein Leben beendete: „Freitod“. Für mich ist das kein Euphemismus. (Auf holländisch gibt es nur „zelfmord“, „zelfdoding“ und „suicide“.) Also danke! (aus Holland)
  954. weil ich sie einfacher finde als die englische oder spanische Sprache. (aus Frankreich)
  955. weil ich finde, daß Deutsch eine der schönsten Sprachen der Welt ist und sie gar nicht so „abgehackt“ klingt, wie viele immer sagen (was man besonders gut am oberfränkischen, sehr weich gesprochenen Dialekt gut erkennen kann ;P).
  956. weil sie eindeutig ist, faszinierend vielfältigen Stil ermöglicht und grammatikalisch anspruchsvoll ist.
  957. weil ich sie schon damals in der Schule für die schönste Fremdsprache hielt, besser als Englisch oder Französisch, und vielleicht auch, weil sie meiner Muttersprache ziemlich ähnlich ist. (aus Holland)
  958. weil sie wunderbare Bilder malen und unglaublich poetisch sein kann.
  959. weil ich eine begeisterte Deutschlehrerin war und ab und zu in Deutsch träume, sehr viel auf deutsch lese und es ein großes Kulturgebiet ist. (aus Holland)
  960. weil ein Popsong in der deutschen Sprache gar nicht so schlimm ist. (aus der Schweiz)
  961. weil es das Wort Schadenfreude gibt.
  962. weil ich (Französin) sie seit über dreißig Jahren mit wachsender Begeisterung meinen Schülern beibringen darf und dabei nie aufgehört habe, dazuzulernen. (aus Frankreich)
  963. weil mein heutiger Name Buskermolen eigentlich Buschermühle ist. (aus Holland)
  964. weil ich damit so viele neue Hauptwörter erfinden kann, die zwar nicht im Duden zu finden sind, aber von jedem verstanden werden, wie zum Beispiel „Schlaftüte“. (aus Frankreich)
  965. weil sie meine Großmuttersprache ist. (aus Brasilien)
  966. weil meine Gymnasium-Lehrer mir ihre Liebe für die Sprache übermittelt haben. Außerdem habe ich noch vier Jahre in deutschsprachigen Ländern gewohnt, was meine Liebe für diese Sprache noch vergrößert hat. (aus den Vereinigten Staaten)
  967. weil wir als Niederländer in Deutschland wohnen und Deutsch jetzt die von uns am meisten gesprochene Sprache ist.
  968. weil der mongolische Stammesfürst Galsan Tschinag wunderschöne Bücher in dieser Sprache schreibt.
  969. weil sie die Sprache meiner besten Freundin ist. (aus Frankreich)
  970. weil het zo verdomd veel op Hollands lijkt! (aus Holland)
  971. denn sie klingt sehr schön, und ich habe einen guten Freund in Deutschland, der mir auf deutsch schreibt; ich lerne davon sehr viel. (aus Holland)
  972. weil die größten europäischen Dichter, Schriftsteller, Philosophen und Denker auf deutsch gedacht und geschrieben haben. (aus der Schweiz)
  973. weil sie das ist, was andere Sprachen auch sind: ein universales Ausdrucksmedium.
  974. weil ich hören kann, aus welcher Gegend der Sprecher stammt! (aus Kanada)
  975. weil man sich so wunderbar ausdrücken kann. (aus Holland)
  976. weil es unübersetzbare anheimelnde Wörter mit Tiefsinn gibt, wie „Heimat“, „Gemütlichkeit“, „Weltschmerz“ und so weiter.
  977. weil im deutschen Sprachraum nicht derjenige als großer Schriftsteller gilt, der sich nur der gängigen Redensarten bedient, sondern der, der seine Kreativität durch spontane Ad-hoc-Verbindungen beweisen kann.
  978. weil sie richtig gesprochen so wohlklingend ist. (aus Holland)
  979. weil es in keiner anderen Sprache so viele und so umfangreiche Wortfelder und Wortfamilien gibt.
  980. weil sie sehr viele Möglichkeiten zum differenzierten, beschreibenden bis hin zum poetischen Ausdruck hat.
  981. weil sie in Verfassung/Grundgesetz verankert gehört, damit die Politiker verpflichtet werden, sie zu achten und zu vertreten!
  982. weil sie eine hervorragende Dichtersprache ist.
  983. weil sie sich bestens zum klaren Sprechen eignet.
  984. weil sie im wesentlichen identisch mit der Schreibweise ist.
  985. weil sie auf einer verständlichen Grammatik aufgebaut ist.
  986. weil sie eigentlich ohne Fremdwörter auskommt.
  987. weil sie vom Hörenden gut aufgenommen und verstanden werden kann.
  988. weil sie auch in der Globalisierung rein bleiben soll, was für jede Muttersprache gelten sollte.
  989. weil ich eben Deutscher bin, mich aber auch um Fremdsprachen bemühe.
  990. weil sie meine nationale, kulturelle und emotionale Identität prägt.
  991. weil sie die Sprache Luthers, Goethes und Schillers, Kants und Hegels ist – die alle Entscheidendes zur Weltkultur beigetragen haben.
  992. weil meine Vorfahren für Deutsch als Schulsprache einer Minderheit im Ausland gekämpft haben und dafür mancherlei Anfeindungen und Zurücksetzungen erdulden mußten.
  993. weil sie mit einem einzigen Wort wie „Heimat“ oder „Waldeinsamkeit“ eine Beziehungsfülle und seelische Tiefenschärfe erfaßt, die in anderen Sprachen nur unzulänglich mit Hilfe von Umschreibungen wiedergegeben werden können (unübersetzbare Wörter).
  994. weil ich mit dem Klang und der Musik meiner schönen deutschen Sprache bereits lange vor der Geburt im Mutterleib durch das Sprechen meiner Mutter innig vertraut wurde.
  995. weil man in keiner Sprache so präzise und melodisch komplexe Sachverhalte ausdrücken kann. Deutsch erlaubt dank eines großen Wortschatzes und einer variablen Grammatik eine sprachliche Vielfalt wie keine andere Sprache.
  996. weil in keine andere Sprache so viel übersetzt wird wie in das Deutsche. Und darauf bin ich sehr stolz!
  997. weil ich mit ihrem Zauber die große Liebe meines Lebens gewann.
  998. weil sie so viele schöne, außergewöhnliche Wörter hat, mit denen ich im Alltag Zuspruch, Freundlichkeit und Lob weitergeben kann.
  999. weil ich mit ihr meine Schüler zu geistvollen Streitgesprächen anregen konnte.
  1000. weil Martin Luther die gültige, anspruchsvolle, zeitlose, texttreue Übersetzung der Bibel schuf.
  1001. weil Johann Wolfgang von Goethe ihre Unerschöpflichkeit, ihren Glanz und ihre hohe Kultur verkörpert.
  1002. weil sie für unser deutsches Volk der Rettungsanker im vorigen Jahrhundert nach zwei Diktaturen, den Vertreibungen und der Spaltung war.
  1003. weil sie das Bindeglied zu meiner besetzten ostdeutschen Heimat bleibt.
  1004. weil ihre Anziehungskraft immer neue Generationen von Sprachpflegern hervorbringt, so daß sie nie verkümmert.
  1005. weil in ihr die Klangbilder der Vokale im Zusammenhang mit den Diphthongen lautlich schön klingen.
  1006. weil sie einen kraftvollen, lebendigen Charakter hat.
  1007. weil ich mit ihr den Ausdruck meines Empfindens so naturgemäß als nur möglich weitergeben kann.
  1008. weil der Deutschen Sprache Klang sowie ihr Formenreichtum genau so klingen, wie gedanklich ich vermitteln will.
  1009. weil ich durch die Beweglichkeit im Satzbau und durch die Vielseitigkeit an Formulierungen, ein und dasselbe meine, jedoch ich mich anpassen kann an den Leser sowie Hörer.
  1010. weil die deutsche Sprache eine der schönsten Sprachen der Welt ist.
  1011. weil ihre innere Harmonie und Melodie sowie ihre Logik einladen, sie zu lieben.
  1012. weil sie so urtümlich ist, im richtigen Gebrauch volkstümlich.
  1013. weil sie intensive, empfindungsstarke Klangbildkräfte in sich birgt. Nicht gemeint sind „Tropen“: „Was klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp …“.
  1014. weil sie sehr präzise in ihrem Ausdrucksvermögen ist.
  1015. weil die eigene Sprache der kostbarste Besitz eines Volkes ist.
  1016. weil sie meine Mutter, meine Großmutter, meine Urgroßmutter, schließlich meine Urahnen bereits gesprochen und gesungen haben, im wahrsten Sinne des Wortes: meine Muttersprache ist! Es gibt nichts Schöneres.
  1017. weil sie in ihrer Würde sehr anspruchsvoll ist.
  1018. weil Sprachverfall immer nach unten zieht: Sprachverfall führt zu Persönlichkeitsverlust, Sprachverfall führt zu Kulturverlust!
  1019. weil die Lautung der deutschen Sprache bei richtig gewählten Wörtern, bei gewählter Modulation eine durchdringende Macht in sich birgt.

 
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