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PRESSEMITTEILUNG – PM 2014-12-19

Wird Brad Pitt „Sprachwahrer des Jahres“?

Erlangen, 19. Dezember 2014Brad Pitt könnte „Sprachwahrer des Jahres 2014“ werden. Aber auch andere Personen, Unternehmen und Gruppen, die sich um die deutsche Sprache verdient gemacht haben, stehen zur Wahl. Das teilte heute die DEUTSCHE SPRACHWELT mit. Die Sprachzeitung ruft seit dem Jahr 2000 mit einer Liste von Vorschlägen zur Wahl der „Sprachwahrer des Jahres“ auf. Die laufende Abstimmung endet am 31. Januar 2015 (Stimmabgabe über www.deutsche-sprachwelt.de/sprachwahrer/Formular/form.html).

Der amerikanische Schauspieler Pitt, der auch deutsche Vorfahren hat, ist derzeit einer der berühmtesten Deutschschüler. Begeistert erzählte er dem „Kölner Express“: „Ich mag die Sprache. Ich finde sie sogar wunderschön und melodisch.“ Als Beweggründe gab Pitt an, er schätze deutsche Kunst und habe viele Freunde in Deutschland. Andererseits sind auch ehrenamtliche Deutschlehrer als „Sprachwahrer“ nominiert. Viele Flüchtlinge kommen nach Deutschland, die kein Wort Deutsch sprechen. Tausende Deutschhelfer opfern ihre Freizeit, um ihnen unentgeltlich Deutsch beizubringen.

Für ihren Widerstand gegen politisch-korrekte Sprachmanipulationen sind die Kabarettistin Monika Gruber, die oberösterreichische Stadt Wels und die Sozialwissenschaftler Heike Diefenbach und Michael Klein nominiert. Gruber verspottete die Sprachverhunzung vielbeachtet im Bayerischen Fernsehen. Der Welser Gemeinderat hat das Binnen-I verbannt. Diefenbach und Klein kämpfen mit Petitionen und offenen Briefen für eine ideologisch unbelastete Wissenschaftssprache.

Ferner stehen Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer und der Gießener Verwaltungsrichter Andreas Höfer auf der Auswahlliste. Singhammer setzt sich unermüdlich für die Besserstellung der deutschen Sprache in der EU ein. Höfer zweifelte in einem Urteil daran, ob das „Jobcenter“ tatsächlich eine Behörde sei, da das Wort nicht aus dem Deutschen stamme, das ja Amtssprache sei. Schließlich sind auch die „Sportfreunde Stiller“ Kandidaten, weil sie bewußt auf deutsch singen.

Die Auszeichnung „Sprachwahrer des Jahres“ erhielten bisher etwa die Deutsche Bahn (2013), Loriot (2011), Benedikt XVI. (2005) und Reiner Kunze (2002).

Ausführliche Begründungen zu allen Kandidaten:
www.deutsche-sprachwelt.de/sprachwahrer

Abstimmungsformular:
www.deutsche-sprachwelt.de/sprachwahrer/Formular/form.html


Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

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