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PRESSEMITTEILUNG – PM 2014-05-23

Europawahl:
Union, SPD und AfD wollen Deutsch stärken

Erlangen, 23. Mai 2014 – Unionsparteien, SPD und AfD wollen die deutsche Sprache in der EU besserstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Zeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT. Die Grünen sehen hingegen die deutschen Sprache nicht benachteiligt. Die FDP wiederum setzt sich für mehr Englisch ein, „Die Linke“ für die Sprachen der „Sinti und Roma“. Die DEUTSCHE SPRACHWELT hatte allen Parteien dieselbe Frage gestellt: „Wie wollen Sie die Stellung der deutschen Sprache in der Europäischen Union stärken?“ Ergänzend wurden die Wahlprogramme untersucht. Die Sprachzeitung will damit denjenigen Wählern bei der Entscheidung helfen, die ihre Stimmenvergabe auch davon abhängig machen, welchen Standpunkt eine Partei hinsichtlich der Sprache vertritt. Alle Ergebnisse sind hier zusammengestellt: www.deutsche-sprachwelt.de/archiv/Europawahl_2014.pdf

Die Benachteiligung der deutschen Sprache in der EU müsse beendet werden, meint die CSU. In ihrer Antwort an die DEUTSCHE SPRACHWELT stellt die Partei zehn Forderungen auf. Unter anderem sollen deutsche Abgesandte in EU-Gremien Deutsch sprechen. Nach Ansicht der CDU sollen die Parlamente „erst dann über europäische Vorhaben im Wege der Mitberatung entscheiden, wenn eine amtliche Übersetzung in deutscher Sprache vorliegt.“

Die SPD antwortet: „Die Bedeutung der deutschen Sprache muss in den Institutionen der Europäischen Union stärker zur Geltung kommen.“ Die Übersetzungspraxis müsse sich daher ändern und die „Kommunikationslücke“ zwischen EU und Bürgern geschlossen werden. Spitzenkandidat Martin Schulz hatte bereits vor zehn Jahren in der DEUTSCHEN SPRACHWELT über die EU-Kommission geklagt, die „Englisch als Basissprache“ durchsetze. Die AfD spricht von einer „längst überfälligen Aufwertung“ der deutschen Sprache. Dies sei ein Ziel „auch über den Wahltag hinaus“.

Die FDP hat im Vergleich zu 2009 die Forderung aus ihrem Programm genommen, die deutsche Sprache zu stärken, und konzentriert sich nur noch auf Englisch, das die allgemeine „Zweitsprache in Europa“ werden solle.

Alle Antworten und Ergebnisse:
www.deutsche-sprachwelt.de/archiv/Europawahl_2014.pdf

Martin Schulz 2004:
www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/euro/schulz.shtml


Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

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