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PRESSEMITTEILUNG – PM 2004-04-22

Welttag des Buches:
Prominente fordern Rücknahme der Rechtschreibreform

Erlangen, 22. April 2004

Zum morgigen Welttag des Buches fordern Prominente und Hunderte von Institutionen in einer Resolution die Kultusminister dazu auf, die Rechtschreibreform sofort zurückzunehmen. Nach dem Protest der fünfzig Rechtsprofessoren und der zehn Akademien im Februar erreicht der Widerstand gegen die Rechtschreibreform im 175. Geburtsjahr Konrad Dudens einen neuen Höhepunkt.

Zu den Unterzeichnern der von der Sprachzeitung DEUTSCHE SPRACHWELT verbreiteten und von mehreren Sprachvereinen getragenen Resolution gehören unter anderem Schriftsteller wie Reiner Kunze und Siegfried Lenz, der Schauspieler Manfred Krug, Altbundespräsident Walter Scheel (Ehrenmitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung), der Journalist und ehemalige Regierungssprecher Peter Boenisch und der ehemalige Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi. Sie alle haben sich der Forderung angeschlossen, „die Rechtschreibreform sofort zurückzunehmen und die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen“.

Im März hatte die Kultusministerkonferenz (KMK) die Rechtschreibkommission beauftragt, sich mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die einen Rückbau der Reform fordert, zu treffen. Im Juni will die KMK dann über die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung beschließen. Morgen soll das erste Treffen zwischen Akademie und Kommission stattfinden. Unterdessen mehren sich die Zweifel, ob die Kommission überhaupt noch weiter mit der Reform der Reform betraut werden sollte. Die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Ulrike Flach (FDP), fordert in der neuesten Ausgabe der DEUTSCHEN SPRACHWELT sogar die Auflösung der Rechtschreibkommission.

„Wenn große Zeitungen wie 'Süddeutsche‘ oder 'Welt‘ wieder auf die klassische Rechtschreibung umstellen würden, wäre die unselige Rechtschreibreform ohnehin bald vom Tisch“, meint der Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT, Thomas Paulwitz. „Wichtig ist vor allen Dingen, daß Einheitlichkeit und Verläßlichkeit in der Rechtschreibung wiederhergestellt werden!“

Anlaufstelle für reformgeschädigte Zeitungen, Verlage und andere Unternehmen, die zur klassischen Rechtschreibung zurückkehren wollen:
resolution@lebendigesprache.de
resolution@deutsche-sprachwelt.de
Telefon: 040/41424915

Die deutsche Rechtschreibung muß einheitlich geregelt sein.
(3. sprachpolitische Forderung der DSW)

Beachten Sie bitte auch die Dokumente zur Rechtschreibung in unserem Archiv und die Rechtschreibdebatte in der DSW.

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Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern (Leserbefragung 2002) die größte deutsche Sprachzeitung. Sie erscheint vierteljährlich und ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt und für ein neues Sprachbewußtsein eintritt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT kämpft für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache.

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