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PM 2003-09-12
PRESSEMITTEILUNG / DEUTSCHE SPRACHWELT – Die Plattform für alle, die Sprache lieben

Tag der deutschen Sprache: DEUTSCHE SPRACHWELT stellt zehn sprachpolitische Forderungen vor

Die größte deutsche Sprachzeitung gibt einen neuen Anstoß für aktive Sprachpolitik

Erlangen, 12. September 2003

Anläßlich des „Tags der deutschen Sprache“ am 13. September stellt die Zeitung DEUTSCHE SPRACHWELT zehn sprachpolitische Forderungen vor. Erstmals auf einen Blick gibt es die Wünsche der Sprachschützer an die Politik. „Wir fassen damit die Forderungen unserer Leser zusammen, wie sie in vielen hundert Briefen an uns zum Ausdruck kommen“, erklärt der Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT, Thomas Paulwitz. Mit den zehn Forderungen will die größte deutsche Sprachzeitung mit Hilfe ihrer Leser sowohl der Debatte um die Zukunft der deutschen Sprache einen neuen Anstoß geben, als auch Wichtigkeit und Bedeutung aktiver Sprachpolitik vor Augen führen.

„Aktive Sprachpolitik enthält mehr als nur das Zurückdrängen überflüssiger Anglizismen“, so Paulwitz. An erster Stelle steht die Forderung, Deutsch müsse im öffentlichen Raum die vorrangige Sprache sein. Dazu gehören unter anderem ein überwiegender Anteil deutsch gesungener Musik im Rundfunk und daß Waren und Dienstleistungen auf deutsch beschrieben und beworben werden. Weiterhin müsse Deutsch als Wissenschaftssprache erhalten bleiben und als gleichberechtigte Arbeitssprache in der Europäischen Union verankert werden. Außerdem müsse die Rechtschreibung wieder einheitlich geregelt werden. Die folgenden Punkte, Stärkung der Familie und Beherrschung der deutschen Sprache als Voraussetzung für langfristigen Aufenthalt, verdeutlichen, daß Sprachpolitik auch in die Familien- und Ausländerpolitik hineingreift.

Ein neuer Deutscher Sprachrat soll die Erfüllung der zehn sprachpolitischen Forderungen betreuen, verlangt abschließend die DEUTSCHE SPRACHWELT. Der genaue Wortlaut und Einzelheiten zu allen zehn sprachpolitischen Forderungen sind in der neuesten Ausgabe der Sprachzeitung vom 20. September und ab sofort im Netz unter www.deutsche-sprachwelt.de/forderungen.shtml zu finden. Dort kann man sich auch ein Forderungs-Flugblatt herunterladen. Hans-Manfred Niedetzky von der DEUTSCHEN SPRACHWELT fordert alle Bürger, die etwas für die Sprache tun wollen, auf, mit diesen Forderungen in Protestbriefen und Gesprächen an die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft heranzutreten, „damit endlich ein Wandel in der Sprachentwicklung eintritt, hin zu einer geförderten, gesunden und geachteten Muttersprache.“

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Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 75.000 Lesern (Leserbefragung 2002) die größte deutsche Sprachzeitung. Sie erscheint vierteljährlich und ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt und für ein neues Sprachbewußtsein eintritt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT kämpft für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache.

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