Prominente fordern Ende der Rechtschreibreform
(erschienen als Meldung der Nachrichtenagentur ddp am 22. April 2004; ddp richtet sich teilweise nach den Regeln der Rechtschreibreform)
Hamburg (ddp). Mehrere Prominente haben anlässlich des Welttages des Buches am Freitag die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. In einer in der Zeitschrift Deutsche Sprachwelt veröffentlichten Resolution forderten sie die Kultusminister dazu auf, die neuen Regeln sofort zurückzunehmen und die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen, wie das Blatt und der Verein Lebendige deutsche Sprache am Donnerstag mitteilten.
Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Schriftsteller Reiner Kunze und Siegfried Lenz, Schauspieler Manfred Krug, Altbundespräsident Walter Scheel (Ehrenmitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung) und der Journalist Peter Boenisch.
Lust auf Lesen Deutschland feiert den Welttag des Buches Prominente verraten ihre Lieblingslektüre
(erschienen als Meldung der Nachrichtenagentur ddp am 22. April 2004; ddp richtet sich teilweise nach den Regeln der Rechtschreibreform)
Mainz (ddp). Leseratten kommen derzeit in ganz Deutschland auf ihre Kosten. Mit bundesweiten Aktionen werben unter anderen die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels anlässlich des am Freitag begangenen Unesco-Welttags des Buches für das Schmökern. Bei der zentralen Auftaktveranstaltung am Mittwoch in der Frankfurter Alten Oper plauderten Prominente wie Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf und Schauspieler Mario Adorf unter dem Motto Leseköpfe 2004 über ihre Leseerfahrungen. [...]
Mehrere Prominente haben anlässlich des Welttages des Buches erneut auch die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. In einer in der Zeitschrift Deutsche Sprachwelt veröffentlichten Resolution forderten sie die Kultusminister dazu auf, die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Schriftsteller Reiner Kunze und Siegfried Lenz sowie Schauspieler Manfred Krug.
Der Welttag des Buches wurde 1995 von der Unesco ins Leben gerufen und soll vor allem junge Menschen ermutigen, den Spaß am Lesen zu entdecken. In Deutschland wurde der 23. April, der auch der Todestag der großen Literaten William Shakespeare und Miguel de Cervantes ist, erstmals 1996 als Tag des Buches gefeiert.