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Nachrichten im SEPTEMBER 2000


Die Schlagzeilen im Überblick:

Dümmer in Deutsch durch Dauerglotzen

Praktikum bei der "St. Petersburgischen Zeitung"

Rechtschreibprogramm hat "rechtslastigen" Wortschatz

56 Indianersprachen sind vom Aussterben bedroht

Goethe-Institut und Inter Nationes vereinigt

Sprachensterben in Südafrika

"Wunderbar! Amis sprechen deutsch"

"Sprachenkrieg" in der Schweiz?

"Affigster Olympia-Reporter" gesucht

Die "Stiftung Lesen" beklagt den Verfall der Lesekultur

Goethe-Institut greift Bundesregierung an

Sprachvermischung in den USA: "Spanglish" - Lehrstuhl für Engleutsch?

Hilfe für die Sprache der Mapuche-Indianer

Dtv bleibt weitgehend bei hergebrachter Schreibweise

Das Goethe-Institut über Vorwürfe des Bundesrechnungshofs

Mehrheit gegen die neue Rechtschreibung

Ergänztes Sprachgesetz in Lettland

Französische Diplomaten sollen Deutsch lernen

Immer weniger Weltnetz-Benutzer mit Englisch als Muttersprache

@ Dümmer in Deutsch durch Dauerglotzen
26. 09. 2000 (dsw) Je länger Kinder fernsehen, desto schlechter werden ihre Schulnoten, vor allem im Fach Deutsch. Dies stellten Psychologen der Universität Freiburg in einer jetzt veröffentlichten Studie fest. Darin untersuchten die Forscher zum ersten Mal die körperlichen und emotionalen Auswirkungen des Fernsehens auf Schüler unter Alltagsbedingungen. Der Psychologe Michael Myrtek warnt: "Vielseher erbringen vor allem im Fach Deutsch schlechtere Noten"; denn Kinder, die lange vor der "Glotze" hocken, lesen und sprechen weniger. Myrtek empfiehlt Eltern, den Fernsehkonsum ihrer Kinder streng zu überwachen und unter einer Stunde am Tag zu halten. Kinder und Jugendliche verbrächten nämlich durchschnittlich etwa ein Drittel ihrer Freizeit vor dem Fernseher.

@ Praktikum bei der "St. Petersburgischen Zeitung"
24. 09. 2000 (imh) Mehrere unbezahlte Praktikumsstellen bietet die deutschsprachige "St. Petersburgische Zeitung" jungen Leuten aus Deutschland, Österreich, Ostbelgien und der Schweiz an. Die Monatszeitung in Sankt Petersburg gilt als älteste noch erscheinende deutschsprachige Publikation außerhalb des deutschen Sprachraums und als eine der ältesten Zeitungen überhaupt. Sie wurde 1727 gegründet. Ihre Hauptzielgruppe sind die Rußlanddeutschen in der Umgebung der russischen Metropole. Wer sich um die Stellen bewerben möchte, sollte bereits Erfahrungen in Journalismus und Vermarktung gesammelt haben. Russischkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht unbedingt erforderlich. Kurzbewerbungen kann man an das Kölner Büro der Internationalen Medienhilfe (IMH) schicken. Allgemeine Informationen über das Praktikanten-Vermittlungsprogramm der IMH findet man auf http://www.imh-deutschland.de.

@ Rechtschreibprogramm hat "rechtslastigen" Wortschatz
22. 09. 2000 (dsw) Das Rechtschreibprogramm in "Word für Windows" ist "rechtslastig". Das behauptete vor kurzem der Bonner Journalist Siegfried Pater in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Otto Schily. Der Begriff "Rassismus" komme im Programm nicht vor, dafür aber das Wort "Führergeburtstag". Das Rechtschreibprogramm akzeptiere "eine Vielzahl von rassistischen Worten und Vokabeln aus dem Nazijargon", so Pater (damit meinte er vermutlich nicht "Worte", sondern "Wörter"). "Wichtige Namen und Begrifflichkeiten aus dem Sprachgebrauch toleranter, demokratischer Menschen" würde das Programm als falsch kennzeichnen. Das Programm kenne Hitler, aber weder Gandhi noch Stauffenberg. Pater forderte Schily auf, "dieser subtilen Form der Beeinflussung entschieden entgegenzutreten".

@ 56 Indianersprachen sind vom Aussterben bedroht
21. 09. 2000 (dsw) 56 der rund 300 noch bestehenden Indianersprachen stehen vor dem Aussterben. Der mexikanische Menschenkundler Ramon Arzapalo Marin nannte als Hauptgrund den starken Druck, den die beherrschenden Kulturen auf die Minderheitensprachen auf wirtschaftlichem, politischem und sozialem Gebiet ausüben. Arzapalo sagte auf dem "kontinentalen Ureinwohner-Kongreß" in der Stadt Merida auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, daß die am meisten bedrohten Sprachen oft nur noch von 500 bis 600 Menschen gesprochen würden. Die Regierungen sollten versuchen sie zu retten, da jede Sprache eine bestimmte Kulturform widerspiegele.

@ Goethe-Institut und Inter Nationes vereinigt
21. 09. 2000 (dsw) Auf ihren außerordentlichen Mitgliederversammlungen am 21. September in Berlin haben Goethe-Institut und Inter Nationes ihre Verschmelzung zu Namen "Goethe-Institut Inter Nationes e.V." beschlossen. Juristisch gesehen wird Inter Nationes in das Goethe-Institut aufgenommen. Die Satzung des Vereins enthält eine Neufassung des Vereinszwecks. Dieser besteht nun in der "Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, der Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und der Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben." Neben Geldern vom Auswärtigen Amt erhält das "Goethe-Institut Inter Nationes" auch Mittel vom Bundespresseamt. Wegen dieser Anbindung an die Bundesregierung hatte es bei Mitarbeitern des Goethe-Institutes Bedenken gegeben.

@ Sprachensterben in Südafrika
21. 09. 2000 (dsw) Mehrere afrikanische Sprachen in Südafrika könnten bald aussterben, weil sie kaum mehr gepflegt werden, warnen Sprachwissenschaftler des Landes. Zwar sind elf Sprachen in Südafrika als Landessprachen anerkannt; weitere Sprachen, darunter auch Deutsch, stehen unter dem Schutz der Verfassung. Doch die Unterrichtssprache an den Schulen ist meistens Englisch, und auch im Parlament wird auf englisch debattiert. Dabei versteht nur die Hälfte der Bevölkerung Englisch, wie eine Umfrage des Pansüdafrikanischen Sprachenrates ergab. Kultusminister Ngubane will nun dem Kabinett bis Ende 2000 den Entwurf eines Sprachengesetzes vorlegen, das einheimische Sprachen fördern soll.

@ "Wunderbar! Amis sprechen deutsch"
20. 09. 2000 (dsw) "Wunderbar! Amis sprechen deutsch": so berichtete die Bild-Zeitung am 20. September. Wenn einem wieder einmal kein deutsches Wort für einen Anglizismus einfalle, solle man sich einfach die deutschen Wörter "bei den Amis abgucken", so die Zeitung. Wörter wie "wunderbar", "Kindergarten" und "Schadenfreude" gelten nach Bild-Angaben in den USA als "schick". Auch Vokabeln wie "Mensch" und "Meister" fänden im Sprachgebrauch und in den Zeitungen Anwendung.

@ "Sprachenkrieg" in der Schweiz?
20. 09. 2000 (dsw) Im Kanton Zürich soll Englisch als erste Fremdsprache ab der dritten Schulklasse eingeführt werden. Französischunterricht ist erst ab der fünften Klasse vorgesehen. Die Entscheidung, die heftige Kritik auslöste, begründete der Zürcher Regierungsrat mit der wachsenden Bedeutung der englischen Sprache im Alltag. Das "einseitige Vorprellen" des Zürcher Kantons sei ungerecht und unsensibel, kritisierte hingegen EVP-Zentralpräsident und Nationalrat Ruedi Aeschbacher. Englisch dürfe nicht die vier Schweizer Landessprachen verdrängen und damit den "Zusammenhang des Landes" gefährden. Der Sprachenartikel der Schweizer Bundesverfassung schreibt den Kantonen nämlich vor, als zweite Sprache jeweils eine der Amtssprachen des Bundes zu unterrichten. Der Zürcher Erziehungsdirektor (Kulturminister) Buschor zeigt sich jedoch unnachgiebig: "Wenn der Bund interveniert, haben wir einen Sprachenkrieg!" Auf die Frage "Stört es Sie, daß die Schweizer in Basic English miteinander kommunizieren?" sagte er: "Für mich ist die Sprache ein Mittel der Kommunikation, und man kommuniziert, wie man kann." Die Neue Zürcher Zeitung meinte dazu: "So einfach darf es sich die Schule nicht machen. Sprache ist nicht nur Kommunikation."

@ "Affigster Olympia-Reporter" gesucht
20. 09. 2000 (vds) Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache sucht den "affigsten Olympia-Reporter" von ARD und ZDF. "Damit meinen wir Fernsehmacher, die aus Angeberei besonders rücksichtslos in unnötigen Anglizismen schwelgen," erklärt Vereinsvorsitzender Krämer. "Es ist schon peinlich genug, wenn ARD und ZDF ihr Olympia-Gewinnspiel 'heroes' nennen. Aber dann sollten wenigstens die Reporter in Sydney zu der deutschen Sprache stehen und nicht vom team spirit, vom relaxen und vom head coach reden." Vorschläge mit Angabe des Reporters, der Sendung und der Sprachverhunzung werden vom Verein Deutsche Sprache mit Ferndruck (Fax) bis zur Schlußfeier entgegengenommen: 0049-(0)231-7948521, Kennwort "Olympiadenglisch Weitere Informationen beim Vorsitzenden des VDS, Walter Krämer, Fernruf 0049-(0)231-7948522 oder 0049-(0)171-2604302.

@ Die "Stiftung Lesen" beklagt den Verfall der Lesekultur
15. 09. 2000 (dsw) Die "Stiftung Lesen" beklagt den Verfall der Lesekultur in Deutschland. Sie befinde sich "zwar nicht im Sturzflug, aber in einem beständigen Sinkflug", schrieb der Geschäftsführer der Stiftung, Klaus Ring, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die tägliche Lesezeit habe sich seit 1980 um rund 30 Prozent verringert. Bei einer aktuellen Umfrage hätten 41 Prozent der 12 bis 15jährigen angegeben, überhaupt keine Bücher mehr zu lesen. Dies wirke sich fatal auf die schlichte Lesefähigkeit aus, so Ring. Ein Drittel der Achtkläßler habe nach der Schulzeit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Als Gegenmittel empfiehlt die "Stiftung Lesen" ein "zeitgemäßes Lesemarketing". Gezielte Werbefeldzüge sollen Kinder und Jugendliche zum Lesen bewegen.

@ Goethe-Institut greift Bundesregierung an
14. 09. 2000 (dsw) Dr. Joachim Sartorius, der Generalsekretär des Goethe-Instituts, verläßt diese Einrichtung. Zu seinem Abschied beklagte er sich heftig über die Kürzungsmaßnahmen der Bundesregierung. Er sagte:
> Erlauben Sie mir einige Gedanken zu meinem Abschied vom Goethe-Institut.
> Die Bundesregierung hat es trotz zahlreicher Proteste aus dem Ausland
> zugelassen, daß wichtige Aufgaben im Rahmen der auswärtigen
> Kulturarbeit erheblich zurückgestutzt oder aufgegeben wurden. Ich kann
> diese Politik nicht länger mittragen. Gründungsbüros an politischen
> Brennpunkten wie Ramallah oder Sarajevo erhalten nicht die Ausstattung,
> die notwendig wäre, um die großen Erwartungen der Partner vor Ort auch
> nur annähernd zu befriedigen. Es grenzt an Zauberei, welche
> hervorragenden Programme einige Leiter und Leiterinnen von
> Goethe-Institute im Ausland mit geringster Ausstattung an Projektmitteln
> auf die Beine stellen.

@ Sprachvermischung in den USA: "Spanglish" - Lehrstuhl für Engleutsch?
14. 09. 2000 (dsw) Mehr als dreißig Millionen spanischsprechende Bewohner der Vereinigten Staaten sprechen ein Sprachgemisch namens "Spanglish". Anfang 2001 soll in Amerika das erste Spanglish-Wörterbuch erscheinen. Es wird 6.000 Einträge haben. Darunter sind Einträge wie "downlodear" (to download) oder "taipear" (to type). Für den Verfasser, den Philologen Ilan Stavans, hat das "Amherst College" in Massachusetts soeben den ersten Lehrstuhl für Spanglish eingerichtet. Der Mitherausgeber des im deutschen Sprachraum verbreiteten "Engleutsch"-Wörterbuches, Thomas Paulwitz, erklärte daraufhin, daß er zur Verfügung stehe, falls eine deutsche Hochschule einen Lehrstuhl für Engleutsch einrichten wolle. Paulwitz: "Mit einem Engleutsch-Lehrstuhl könnte ich noch besser dazu beitragen, deutsche Entsprechungen für engleutsche Wörter zu verbreiten. Ich bin gespannt auf die Angebote."

@ Hilfe für die Sprache der Mapuche-Indianer
14. 09. 2000 (dsw) Mit Hilfe von Studenten der Rechtswissenschaft haben in Argentinien die Bewohner eines Mapuche-Dorfes durchgesetzt, daß ihre Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet werden. Das berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Recht auf "zweisprachige und interkulturelle Erziehung" ist den Indianern gemäß Artikel 75 der argentinischen Verfassung zugesichert. Die Sprache der Mapuches, das "mapudungun", ist eine mündlich überlieferte Sprache. Die Hochschüler, die sich unentgeltlich für juristische Sonderfälle von allgemeinem Interesse einsetzen, erreichten den Erfolg, nachdem sie Rechtsmittel eingelegt hatten.

@ Dtv bleibt weitgehend bei hergebrachter Schreibweise
12. 09. 2000 (dsw) Der renommierte Deutsche Taschenbuch-Verlag (dtv) wendet die Rechtschreibreform kaum an. "Alles, was nicht schulrelevant ist, wird nach der alten Rechtschreibung gesetzt" teilte auf Anfrage Pressereferent Thomas Zirnbauer mit. Im Einzelfall richte sich dtv nach den Wünschen der Autoren. Der Verlag wolle abwarten, "bis die Reform endgültig überarbeitet ist".

@ Das Goethe-Institut über Vorwürfe des Bundesrechnungshofs
11. 09. 2000 (dsw) Zum Vorwurf des Bundesrechnungshofs (BRH), daß das Goethe-Institut bei den vergangenen Mittelkürzungen weniger Einbußen erlitten habe, hat der Vorstand des Instituts Stellung genommen. Zum einen konnten nach Angaben des Instituts trotz der Schließung von insgesamt 38 Instituten seit 1989 die Personalkosten nicht gesenkt werden, weil die im selben Zeitraum vorgenommenen 19 Eröffnungen größere Standorte (z.B. Moskau, Prag) betroffen hätten. Zum anderen habe das Goethe-Institut Aufgaben des Vereins für das Deutschtum im Ausland (VDA) und des Bundesverwaltungsamts (z.B. Übernahme von Stellen für Deutsch-Fachberater im Ausland) übernommen. Das Institut werde für die Zeit von 2000 bis 2003 insgesamt 26 Millionen Mark seines Budgets verlieren und müsse zusätzliche Millioneneinsparungen für Tarifsteigerungen und die allgemeine Kostenentwicklung erbringen. Institutsschließungen seien derzeit jedoch nicht geplant.

@ Mehrheit gegen die neue Rechtschreibung
10. 09. 2000 (dsw) Nach Angaben des "Allensbacher Instituts für Demoskopie" lehnen die weitaus meisten Deutschen (64 Prozent) die Rechtschreibreform ab. In einer repräsentativen Umfrage sagten nur 13 Prozent von 2111 Befragten, sie hätten sich auf die neuen Schreibweise eingestellt; 15 Prozent wollten dies demnächst tun. Der Rest war unentschlossen. "Wer über 30 ist, denkt mehrheitlich nicht daran, die neue Rechtschreibung zu praktizieren", so die Allensbacher. Nach Darstellung der Meinungsforscher gibt es in dieser Frage kaum Unterschiede zwischen den Menschen in West- und Ostdeutschland. Nur bei den Jüngeren im Alter von 16 bis 29 Jahren gab es ein höheres Votum für die neue Rechtschreibung: 25 Prozent hätten sich nach eigenem Bekunden auf die neue Schreibweise eingestellt.

@ Ergänztes Sprachgesetz in Lettland
09. 09. 2000 (dsw) Neuen lettischen Sprachregelungen hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zugestimmt. Die neuen Regeln hätten das richtige Gleichgewicht zwischen der Stärkung der lettischen Sprache und dem Schutz der völkischen Minderheiten gefunden, hieß es. Als Ergänzung des 1999 verabschiedeten Sprachgesetzes hatte die Regierung im August Mindestsprachkenntnisse für öffentliche Angestellte festgelegt und beschlossen, daß staatlich bezuschußte Veranstaltungen in lettischer Sprache abgehalten werden müßten. Die russische Minderheit (40 Prozent der Bevölkerung) hatte bemängelt, das Gesetz würde sie benachteiligen. Nach der Unabhängigkeit Lettlands 1991 war Lettisch zur alleinigen Amtssprache erklärt worden.

@ Französische Diplomaten sollen Deutsch lernen
09. 09. 2000 (dsw) Französische Diplomaten werden künftig allesamt Deutsch sprechen, erklärte in Berlin der Pariser Außenminister Hubert Védrine bei einem Treffen der deutschen Botschafter im Ausland. Zugleich schlug der Gastredner für Frankreich und Deutschland gemeinsame Konsulate im Ausland vor.

@ Immer weniger Weltnetz-Benutzer mit Englisch als Muttersprache
05. 09. 2000 (dsw) Nur noch 51 Prozent der derzeit weltweit über 300 Millionen Nutzer des Weltnetzes haben Englisch zur Muttersprache. Das stellte eine amerikanische Agentur in einer Untersuchung fest. Die Agentur sieht voraus, daß die Zahl der Netz-Nutzer im Jahr 2005 eine Milliarde übersteigt. Über 70 Prozent davon leben außerhalb der USA. Der Anteil der Nutzer ohne Englisch als Muttersprache wird auf 40 Prozent sinken. Vor allem die Anwender in Mitteleuropa und Japan werden diese Verschiebung auslösen, so die Studie.

 

 
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